Mongolei-Expedition: Ein Tag am See

 
28.08.2010 - 16:04
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Die Pangaea-Expedition geht nun richtig los: Constantin und die anderen Abenteurer sind zu Pferd am Hövsgölsee unterwegs – Poschmerzen inklusive.   

Constantin nimmt an einer Expedition des Abenteurers Mike Horn durch den asiatischen Steppen- und Wüstenstaat Mongolei teil. Wie er ins Team gekommen ist, beschreibt Constantin in seinem ersten Beitrag für SPIESSER.de.

Am Montag war unser Ziel, unser Camp am Ufer des Hövsgölsee aufzuschlagen. Doch dahin waren es noch mehrere hunderte Kilometer. Wir standen früh auf und nahmen unsere Ausrüstung für den fünftägigen Trip mit. Wir durften nur das Wichtigste einpackten, denn beim Reiten tragen wir selbst unsere Rucksäcke.

Der Flug über die mongolische Steppe nach Moren war beeindruckend. Doch dort hatten wir unser Ziel noch lange nicht erreicht, denn wir mussten noch 175 Kilometer nach Norden über einen hügeligen Feldweg fahren. Wir erreichten den See Hövsgöl erst nach sechs Stunden, aber das war bei der interessanten Strecke kein Problem. Für mich war die Landschaft etwas total Neues. Viele Kaschmirziegen, Yaks und Adler machten die Fahrt interessant. Außerdem sahen wir viele Zelte der mongolischen Nomaden.

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Pause am Seeufer. Foto: Dmitry Sharomov
An einem kleinen See auf dem Weg aßen wir zu Mittag, dabei beobachteten wir eine riesige Herde von Pferden. Die Hirten führten die Pferde gerade zum Wasser: ein spannendes Schauspiel! Außerdem haben wir noch Wasserproben genommen und vieles über das Wasser hier in der Mongolei gelernt.

Als wir schließlich am Hövsgölsee ankamen, waren wir alle sehr fasziniert von der unglaublichen Natur. Der tektonisch entstandene See ist schon mehrere Millionen Jahre alt, aber trotzdem noch einer der saubersten weltweit. Er beinhaltet das größte Wasservolumen aller Seen hier in der Mongolei. Das klare Wasser ist sehr beeindruckend.

Mehr Bilder von der Pangaea-Expedition

... gibts in dieser Bildergalerie.

Am See bekamen wir auch unsere Pferde, mit denen wir nach ein paar Kilometern in unserem Lager ankamen. Es war schon spät, doch nach dem Essen saßen wir noch um ein Feuer und haben uns Geschichten erzählt.

Nach einer kalten Nacht sind wir früh aufgestanden und als Martin, ein argentinischer Teilnehmer, ein paar Bilder vom wunderschönen See machen wollte, wurden wir von unserem Fotografen überredet, in das eiskalte Wasser zu springen. Es war sehr kalt, aber trotzdem schön, weil das Wasser so sauber ist.

Zwei andere Young Explorer und ich mussten den heutigen Tag organisieren. Das heisst, wir mussten mit unseren mongolischen Guides absprechen, wie und wohin wir mit den Pferden konnten. Nach einem mehrstündigem Ritt – mir schmerzte der Po sehr, denn die mongolischen Sättel sind nicht so bequem – schlugen wir unser Lager für die Nacht auf und gingen nochmal alle baden.

Am Nachmittag kletterten wir zu Fuß einen nahen Berg hoch. Dabei gab uns unser Expeditionschef Mike Horn viele Tipps für das Überleben und die Navigation in Der Wildnis und erzählte außerdem ein paar seiner tollen Geschichten. Die Expedition hat wunderschön und unglaublich spannend angefangen und ich freue mich schon sehr auf die nächsten Tage, in denen ich noch viel Neues erkunden und lernen werde.

Text: Constantin Vogt
Teaserfoto: Dmitry Sharomov

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