Der Untertagen-Tourblog: Oh du verrücktes St. Gallen
Von irrsinnigen Nachtwanderungen bis zum Kidnapping: Am dritten Tourtag im schweizerischen St. Gallen wurde wirklich alles geboten!
Untertagen auf Tour
Teil 2: Jetzt hat der Swag auch die Schweiz erreicht!
Der Untertagen - Tourblog
Untertagen gehen wieder auf Tour und ihr seid mittendrin! Hier gibt's den exklusiven Blog zu jedem Gig.
20. 04.: Dresden
21.04.: Heidelberg
22. 04.: St. Gallen
23. 04.: Stuttgart
26. 04.: Potsdam
03. 05.: Nürnberg
04. 05.: Köln
05. 05.: Frankfurt am Main
06. 05.: Erfurt
07. 05.: München
08. 05.: Wien
10.05.: Giessen
13.05.: Hamburg
Wir hatten ja schon damit gerechnet am Zoll gefilzt zu werden und sind deshalb etwas früher als nötig losgefahren. Es kann aber ja kein Mensch ahnen, dass wir zusätzlich zwei Stunden im Stau stehen. Zudem mussten wir uns unbedingt reinigen und drei von uns kamen bei „Zottel“, der 20 min von St.Gallen entfernt wohnt, auf eine Dusche unter. Der Rest erledigte das im Bodensee. Kurz gesagt: Fünf Minuten vor Einlass hatten wir dann unseren Soundcheck und alles fertig, insbesondere das Catering (danke Andi!), war mega.
Tauchgang im Bodensee
Gut, bisher noch nichts Großartiges passiert, außer dass das Publikum geil drauf war, die Stadt wunderschön ist, ein Teil von uns im Bodensee nach der Titanic suchen war und die Supportband „Lakeside Runners“ uns so gut gefallen hat, dass wir sie anschließend direkt einluden uns heute in Stuttgart zu supporten.

Doch dann alles wurde unkontrollierbar!
Vorsichtshalber verschweigen wir, wem an diesem Abend was passiert ist. Es fing nach unserem Konzert an. Instrumente auf der Bühne? Stehen lassen! Warum? Wir machen heut Einen! Zwei von uns sind aber erstmal los, um Kippen zu organisieren. Als Zottel die beiden eine Stunde durch halb St. Gallen einen Stiefel zusammen laufen ließ, um an eine Tanke zu kommen (Automaten gibt’s nicht in St.Gallen – weiß der Teufel warum) und sie sich anschließend mit dem Rest der Truppe wieder treffen wollten – alle weg! Zufällig kamen die beiden am Tourbus vorbei. Was ist hier los? Drei Mädels in unserem Tourbus. Doch einer von uns passt auf sie auf. Die Suche geht weiter. Zwei weitere schlafen schon (auch wenn nicht mehr lange), sind krank und ruhen sich aus. Aber wo ist der Letzte? Einfach nirgends aufzutreiben. Handyanruf – keine Reaktion. Weitere 20 Telefonatsversuche bleiben ohne Erfolg. Irgendwann ist gut mit der Aftershowparty am Bus und wir (bis auf Einen) gehen schlafen. Haha, denkste. Eine Stunde geschlafen, kommen die Organisatoren und hauen uns mit einer Lautstärke das Blech weg und aus dem Schlaf. Okay, wieder keine erholsame Nacht. Zottel hüpft auf den Luftmatratzen rum, legt sich zu anderen ins Bett und klaut Schlafsäcke. Aber er sollte sich noch beruhigen. Wenigstens drei Stunden gepennt.
Bandmitglied gekidnappt!
Frühs: Scheiße, es fehlt ja immer noch Einer. Auf einmal klingelt eines unserer Handys. Der Besagte: „Ich bin in einer Stunde da!“ Alle rätseln: Warum erst in einer Stunde... wo ist der nur hingeraten? Er kam und berichtete von einem Mädel, das ihn kidnappte, indem Sie ihm versprach, dass sie jetzt auf eine Party gehen, wo der Rest von uns noch nachkommen würde - erstunken und erlogen!Was wirklich geschah: Eine einstündige Taxifahrt zu einer außerhalb gelegenen Großraumdisse ohne Chance, den Rückweg zu finden. Es folgte eine Übernachtung in einer Villa mit Swimmung-Pool zusammen mit einer Katze auf dem Bauch und einer Taxifahrt in Höhe von 120 Franken (umgerechnet so an die 95€) am nächsten Morgen zurück, nachdem der Vater des Mädels den Besagten aus dem Haus schmiss! Juche!
Bennis Kommentar dazu:
Sprachlos! (...Und das heißt Einiges!)

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