Die richtige Chemie bei ThyssenKrupp
Jan Koepernik, 21, macht bei ThyssenKrupp in Essen eine Ausbildung zum Chemielaboranten. Im Interview mit SPIESSER.de-Autorin Eva erzählt er von seiner vielfältigen Ausbildung.
Was genau macht ThyssenKrupp?
ThyssenKrupp ist ein weltweit tätiger integrierter Werkstoff- und Technologiekonzern. Die Hauptsitze sind in Essen und Duisburg. Die größten Aktivitäten des Konzerns sind die Fertigung von Werkstoffen und Anlagen sowie komplette Systemlösungen und innovative Dienstleistungen. Die ThyssenKrupp-Niederlassung in Werdohl, bei der ich arbeite, ist einer der weltweit führenden Hersteller von Nickellegierungen und Titan-Halbzeug.
Was machen Chemielaboranten?
Jan bei der Arbeit ... Foto: PrivatChemielaboranten und -laborantinnen bereiten chemische Versuche bzw. Untersuchungen vor und führen sie durch. Die Versuchsergebnisse protokollieren sie und werten sie aus. Darüber hinaus stellen wir chemische Substanzen her.
Warum machst du deine Ausbildung bei ThyssenKrupp?
Ich habe mich bei verschiedenenFirmen als Chemielaborant beworben, natürlich auch bei ThyssenKrupp. Der Standort ist nicht weit weg, und mein Vater arbeitet schon viele Jahre dort. ThyssenKrupp ist ein weltweites Unternehmen, ich war mir sicher dass der Arbeitsplatz sehr interessant sein muss.
Welche Stärken sollte man als Chemielaborant haben?
Mann muss natürlich gut in Chemie sein, und sich allgemein für die Chemie interessieren. Und man muss auch bereit sein, Veratwortung zu übernehmen und sich in ein gewisses Risiko zu begeben. Wir arbeiten ja jeden Tag mit giftigen Substanzen.
Was sind deine Aufgaben genau?
Ich bin gerade in der Lehre. Das heißt: Meine Aufgaben sind sehr unterschiedlich. Bei ThyssenKrupp untersuchen wir zum Beispiel die Qualität der Ware, prüfen Legierungen und Stoffe und haben tagtäglich mit vielen verschiedenen Dingen zu tun.
Denkst du, dass man, selbst wenn man in der Schule kein Überflieger in Chemie war, sich aber total für den Beruf interessiert, trotzdem eine Chance hat?
Ja natürlich, man muss sich halt dann mehr reinhängen, wenn man nicht soooooo gut in Chemie ist, aber mit ein bisschen Anstrengung kann man alles schaffen. Vor allen Dingen in dem Beruf.
Hat dich MINT schon in der Schule interesiert?
Ja, sehr sogar, Ich war in den Naturwissenschaften immer sehr gut, das war auch ausschlageggebend für meine Beurfswahl.
Wolltest du unbedingt einen MINT-Beruf oder haben dich auch andere Berufszweige interessiert?
Mich interessieren sicherlich noch andere Dinge, zum Beispiel Informatik. Ich spiele auch mit dem Gedanken an ein Studium in diese Richtung, wenn ich meine Ausbildung beendet habe.
Hast du dir deine Arbeit vorher so vorgestellt wie sie nun ist?
Auf jeden Fall, und zwar genau so. Es macht mir viel Spaß und ich habe mit die Arbeit hier genauso interessant vorgestellt, wie sie ist.
Hast du Freunde oder Bekannte, die auch einen MINT-Beruf erlernen oder etwas in die Richtung studieren und dich damit bei deiner Berufswahl beeinflusst haben?
Sicherlich, da gibt es einige, nicht nur im Freundeskreis, auch in der Familie. Doch meinen Beruf habe ich mir allein ausgesucht, das ist auf meinem Mist gewachsen. Ich denke, man sollte bei seiner Berufswahl immer auf seine Stärken bauen.
Dieser Artikel wurde in Zusammenarbeit mit der Initative „MINT-Zukunft schaffen“ erstellt.
für diesen job muss man
für diesen job muss man routine lieben !
bin chemikant bei bayer und mach drei jahre berufsberatung dafür.
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