WG-Blog: Die SPIESSER-WG und Weihnachten
Überall herrscht weihnachtliche Stimmung und Plätzchenduft liegt in der Luft. Aber nicht in der SPIESSER-WG! Hier sucht man vergebens nach Christstollen, Tannenbaum und Christbaumkugeln. Das will Franka jetzt ändern.
An unserem letzten Wochenende vor Weihnachten wollen Lien, Andrea und ich es mal richtig krachen lassen. Wir wollen Kitsch, Romantik und Weihnachtsstimmung. Wir zeigen euch wie man sich so richtig auf morgen vorbereitet.
1. Die richtigen Filme:
Liebe Jungs, dieses Wochenende heißt es Action und Horror ade. Jetzt kommen Zeichentrickfilme und Romanzen an den Start. Rudolf und seine rote Nase beglücken uns und erinnern an die ferne Kindheit. Aschenbrödel und die drei Haselnüsse bringen uns mit übertriebener Musik und mittelalterlicher Sprache zum Schluchzen. Wer keine Lust auf das Kinderprogramm hat, muss sich mit Santa Claus, Kevin allein zu Haus und den anderen gestellten amerikanischen Filmen anfreunden. Macht aber nur halb so viel Spaß. Wer keinen DVD-Player besitzt und keine illegalen Aktionen starten will, der muss mit dem TV-Programm vorlieb nehmen, was zur Weihnachtszeit das Beste des Besten verschleudert. Ob der Grinch oder Weihnachtsmann und Co.KG, auch hier ist wieder alles mehr und minder scheußliche vertreten.
2. Das richtige Essen:
Wer bis jetzt noch nicht weihnachtlich geschlemmt hat, der MUSS jetzt alles nachholen (hehe). Auf der Einkaufsliste für das ultimative Weihnachtswochenende darf Fertigbraten vom Aldi, Eis mit Zimtgeschmack und Glühwein natürlich nicht fehlen. Für alle Minderjährigen gibt es statt Glühwein warmen Kakao mit Sahne oder Kinderpunsch. Weniger das „was“ ist entscheidend. Es geht viel mehr um das „wie“! Nicht lieblos auf dem Küchentisch serviert, sondern stilvoll mit möglichst viel Kleckerei mit der Freundin im Bett. So lässt es sich am besten genießen.
Hohoho!
Die SPIESSER-WG wünscht euch, euren Freunden und Familien frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
3. Die richtige Musik:
Auch hier sind Kinderlieder wieder hoch im Kurs. Wer es religiöser mag, zwängt sich einfach auf die überfüllten Weihnachtsmärkte. Hier singen Chöre, Engel und wer sonst noch denkt, dass sein Organ überdurchschnittlich gut ist. Wer es mit ein bisschen mehr Stil und warmen Füßen mag, der schmeißt Frank Sinatra in den Player. Aber bitte, bitte nicht diese ekligen Pop-Schnulzen. Die muss man schon seit Jahren im Radio hören. Und „Last Christmas“ ist kein Klassiker, sondern ein Mittel um andere zum Würgen zu bringen.
4. Die richtigen Unternehmungen:
Weihnachten profitiert vor allem vom nichts tun. Wer dann nach 24 Stunden Bewegungsfreiheit doch mal wieder an die frische Luft will, der hat drei Möglichkeiten.
Erstens: Mumienschieben auf dem Weihnachtsmarkt. Zweitens: Ketschen in den Einkaufspassagen. Drittens: Vom Bett aufs Sofa wechseln.
Fotos: Rike / pixelio.de, knipseline / pixelio.de, Svenja Hartmann / Jugendfotos.de
Teaser: Frank Grätz, Text: Franka Pohl
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Kommentare
Frohe Weihnachten!
Dankeschön, ich wünsche euch allen auch ein wunderschönes Weihnachtsfest:). Der Text ist sehr schön geschrieben:).
Liebe Grüße Sarah :)
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:-)
Ich habe den letzten Tag vor Heiligabend nochmal richtig schön genossen.
Frohe Weihnachten
Tina
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