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Duża przygoda – Das große Abenteuer (Teil 4 - Westliche USA und Hawaii)

 
11.03.2010 - 20:26

Unsere Unterkunft dort war das Orange Drive Manor Hostel. Als erstes besuchten wir die Universal Studios, wo man als Gast unseres Hostels Rabatt auf die Eintrittskarten bekommt. Als wir unseren Rundgang machten, wurde in den Außenanlagen des Studios gerade gedreht. Und zwar für die neue Staffel von Knight Rider. Es gab ein paar Explosionen und wir sahen, dass die Pistolen, mit denen geschossen wurde, gar keine Geräusche abgaben. Auch machten die Explosionen nur wenig Krach. „The sounds will be added later digitally.“, erklärte unser Führer. Dann besuchten wir noch die Special Effects Stages, die Backdraft Show und manches mehr. Danach machten wir mit der Reisegruppe halt an einem Restaurant auf dem Universal CityWalk. Dawid bestellte sich Enchilades und Burritos, ich zwei Pastrami-Sandwiches. Anschließend besuchten wir Hollywood. Mit einem Hubschrauber flogen wir am Hollywood-Sign vorbei. In der Hollywood Bowl, die dabei auch überflogen wurde, fanden gerade Proben für das Mariachi USA Festival statt. Später gingen wir auf dem Hollywood Walk of Fame spazieren. Dann trennten wir uns von der Reisegruppe und fuhren mit einem Taxi zum Pacific Park am Santa Monica Pier und genossen den weiten Ausblick vom Riesenrad aus auf Los Angeles. Anschließend nach wir uns ein Taxi zum Venice Beach und badeten. Dann fand am Strand ein Baywatch-Imitations-Wettbewerb statt. Der Gewinner und die Gewinnerin bekamen ein Baywatch-Fanpaket und eine Urkunde. Wir guckten dem Schauspiel belustigt zu. Am Abend gingen wir über den Sunset Boulevard zum Grauman`s Chinese Theatre und schauten uns dort eine Show an. Spät abends besuchten wir noch die Lucky Strike Lanes Lounge in Hollywood.
Auf das vorletzte Ziel unserer Reise freute ich mich sehr, da ich ein großer James-Bond-Fan bin. In San Francisco wurde nämlich ein großer Teil des Films A View To A Kill (Im Angesicht Des Todes) gedreht. Dawid war in diesem Bezug eher nicht so enthusiastisch, wollte sich aber überraschen lassen. Wir buchten bereits von zu Hause aus die Tour A View To Bond. Der erste Programmpunkt erwartete uns schon auf dem Los Angeles International Airport, nämlich unser Transportmittel nach San Francisco: Ein Zeppelin des Typs Skyship 500. Die Flug-Route führte dann immer an der Küste entlang. Als wir gerade über Rockaway Beach flogen, war San Francisco schon aus der Ferne zu sehen. Es ging immer weiter die Küste entlang bis zum Lincoln Park. Der Zeppelin flog dann eine Kurve und genau auf die westliche Seite der Golden Gate Bridge zu und über diese hinüber. Wir landeten schließlich auf dem San Francisco International Airport von wo aus uns ein Shuttle zum San Francisco Fisherman`s Wharf Hostel brachte. Eine Stunde später wurden wir auch schon von einem Polizei-Wagen abgeholt (unter dem Schriftzug S.F.P.D. stand aber noch A View To Bond City Tour) und zur City Hall gefahren. Als wir ausstiegen, fing es auf dem Dach an zu brennen und ein Mann kam aus dem Haupteingang herausgerannt. Es war, wie sich später herausstellte, unser Führer. Und plötzlich hörte es auf zu brennen. Zu Dawid, mir und den anderen Menschen aus der Gruppe sagte er dann: „These were holograms. They looked considerable real. Don`t you think?” Nachdem ein allgemeines Yes durch die Menge gegangen war, fügte er noch hinzu: „Let`s start our tour. We don`t want to waste any time.“ und mit einem Fingerzeig auf einen in der Nähe stehenden Feuerwehr-Truck „Climb on the truck please.“ Der Truck war vom gleichen Modell, das auch im Film verwendet wurde. Jedoch war die ausfahrbare Leiter entfernt worden. An Stelle dieser wurden Sitzplätze montiert, vor denen eine durchsichtige Plane gespannt wurde, um die Leute vor dem Fahrtwind zu schützen. Die Tour führte uns an alle Orte in San Francisco und zum Dunsmuir House in Oakland, an denen gedreht wurde. Als die Tour zu Ende war, fuhren wir mit einem Cable Car auf der Powell/Hyde Line an das Ostende vom Fisherman`s Wharf und schlenderten durch die Hafenanlagen bis zu einem Restaurant, wo wir unser Mittagessen einnahmen. Und zwar Clam Chowder in a Sourdough Bread Bowl. Danach nahmen wir an einer Tour nach Alcatraz teil. Als diese zu Ende war, wollten wir noch ein Souvenir im Museumshop kaufen. Die anderen gingen schon vor. Als wir an der Bootsanlegestelle ankamen mussten wir mit Erschrecken feststellen, das unser Schiff abgefahren war. In der Menge hatten sie uns wohl vergessen. Ein Wachmann kam an und fragte, was wir hier noch machen. Nachdem ich ihm alles erzählt hatte sollte wir ihm folgen. Sein Ziel war ein Schlauchboot. Mit diesem fuhr er bis an das Schiff ran, rief dem Kapitän zu, dass dieser langsam fahren sollte und ein Crewmitglied ließ eine Leiter herunter. Wir kletterten hinauf und dankten dem Wachmann, der abdrehte und zurück nach Alcatraz fuhr. Das alles geschah im Fahren, da es aufgrund der Strömung nicht möglich war zu stoppen oder einen Anker zu legen. Für unser Abendessen fuhren wir nach Chinatown ins Great Eastern Restaurant. Nach dem Essen fuhren wir zum Yip Ping F Chinese Acupressure und ließen uns massieren. Genau das richtige nach einer so langen Reise. Danach gingen wir in die Bar Suede und tanzten blieben dort bis Mitternacht. Dann mussten wir gehen, weil unser Tag morgen noch sehr lang werden würde.
Der darauffolgende Morgen fing sportlich an, denn wir nutzten die Gelegenheit und gingen in den Parkanlagen vor dem Hostel joggen. Nach dem Frühstück nach wir uns ein Taxi zum Union Square, wo wir bei Nordstrom shoppen T-Shirts, Bade-Shorts und Sonnenbrillen kauften, die wir für unser letztendliches Ziel brauchten. Zwei Stunden später waren wir am Flughafen und schließlich auf der letzten Etappe unserer Reise durch die USA. Als wir im Honolulu International Airport sämtliche Kontrollen hinter uns hatten, gingen wir in die Toilettenräume und zogen uns um. Passend gekleidet hinterließen wir fast unser sämtliches Gepäck in den Schließfächern des Flughafens. Wir nahmen uns ein Taxi zum Waikiki Beach. Dort nahmen wir Surf-Unterricht. Das Wetter und die Wellen waren perfekt dazu. Nach zwei Stunden konnten wir es einigermaßen, waren jedoch total erschöpft. Wir tranken erst einmal etwas, dann gingen wir noch ungefähr eine halbe Stunde schwimmen und sonnten uns anschließend trocken. Am Flughafen angekommen, zogen wir uns wieder um. Wir nahmen unser Gepäck und checkten ein. Dann flogen wir los. Wir mussten aber noch in New York umsteigen. Als wir von dort abhoben, sagte Dawid auf Deutsch zu mir: „Das war also USA. Mir hat es gefallen sehr. Schade, dass wir können bleiben nicht länger.“ Und ich antwortete: „Masz rację, Dawid. Masz rację.“ („Du hast recht, Dawid. Du hast Recht.“)
Nachdem wir noch einmal auf dem Londoner Stansted Airport umsteigen mussten, auf dem Port Lotniczy Szczecin Goleniów (Flughafen Stettin Goleniów) gelandet waren und auch die Zugfahrt nach Swinemünde hinter uns hatten, waren wir wieder zu Hause. Unsere Eltern empfingen uns schon am Bahnhof. Am übernächsten Tag nahm der Chefredakteur mit uns Kontakt auf und klärte letzte Details für die Artikel. Eine Woche später erschien der erste Teil, dann folgten die nächsten drei Wochen die nächsten Teile. Die Artikel wurden ein voller Erfolg, wie sich später in einer Umfrage in der Zeitung herausstellte. Der Chefredakteur überlegte bereits, uns auf eine weitere Rundreise zu schicken, diesmal durch Südamerika. Doch Dawid und ich sagten ihm, dass wir erstmal in unserer Heimat bleiben wollen. Doch das Angebot werden wir mit Sicherheit annehmen. Unser nächstes großes Abenteuer kommt bestimmt.

Z A K O Ń C Z E N I E – E N D E