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Nix verpassen
Eigenlob stinkt – wo ist da die Grenze?
Es ist allgemein verpönt sich selbst zu loben. Eine Norm in unserer Gesellschaft.
Leider wirkt diese sich vor allem auf uns Frauen aus. Die meisten Frauen machen ihr eigenes Handeln und das was sie erreicht haben schlecht und finden zu dem auch noch Ehrgeiz unweiblich. Vielleicht hat das was mit unserer Vergangenheit als Hausfrau und Mutter zu tun, aber aus diesem Kokon haben wir uns doch längst als wunderschöne Schmetterlinge befreit. Warum können wir unser Denken nicht auch noch von den letzten Fesseln befreien? Ein Paar haben das doch sogar schon geschafft. Madonna zum Beispiel ist einer der ehrgeizigsten Menschen auf der Welt überhaupt und, wie unschwer in ihren Videos zu erkennen, eine Frau.

Aber zurück zum Eigenlob. Ich denke man darf sich selbst loben. Man darf sich sagen „toll dass du dich den ganzen Tag dran gesetzt hast und Mathe nun endlich verstanden hast“. Oder „hey, heute sehe ich verdammt gut aus“. Warum denn nicht? Vielleicht sollte man Eigenlob im Verhältnis zu „Fremdenlob“ (dafür gibt’s nicht mal ein mir-bekanntes Wort) stellen. Je mehr ich von Fremden gelobt werde desto weniger brauch ich mich auch noch selbst loben. Aber wenn mich wenige Menschen an einem Tag loben kann ich mir vielleicht doch noch ein nettes Wort für mich selbst abringen. Ich muss mir doch auch mal was Gutes tun und vielleicht habe ich mal ein aufbauendes Lob für meine Wenigkeit übrig. Es hebt die Laune und macht glücklich und selbstbewusst die eigenen Leistungen anzuerkennen. Und wenn ich mich nicht selbst gut finde und lobe, wer denn dann? Mein Bild von mir projiziere ich auf alle anderen um mich rum. Wenn ich immer nur unzufrieden mit mir bin, merken die anderen das und denken sich „Hey, anscheinend kann sie es besser, dann sag ich lieber mal nichts dazu…“ Wenn ich mit mir selbst zufrieden bin und mir eingestehen kann, dass ich etwas wirklich gut gemacht habe, dann können das die anderen auch.
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Kommentare
wenn du dich nicht selber lobst
lob ich dich, aber annahme ist auch sone sache :)
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Eigenlob ist so eine
Eigenlob ist so eine Sache.
Wenn man es von einem Außenstehenden hört, ist es irgendwie mehr Wert, als wenn mans sichs selbst sagt. Weil irgendwie ist man ja parteiisch und muss quasi seine Sache gut finden.
Was wäre es sonst, wenn ich irgendwas mache und es dann doch scheiße finde, wieso mache ich es nicht einfach besser.
Die Situationen, in denen ich mir sagen kann:
"Das hast du super hinbekommen" halten sich doch extrem in Grenzen und wenn ich mir 5x täglich sage, wie super ich doch bin, ist es irgendwann auch nur noch eine Floskel und man ist nicht mehr auf das erreichte Stolz.
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Eigenlob riecht verdammt gut
Ein altes Sprichwort besagt, man sieht immer so aus, wie man sich fühlt.
Man trägt immer das nach draußen, was in einem drinnen vorgeht.
Es kann nicht schaden, von sich selbst ein gutes Bild zu haben.
Und dann mit mehr Selbstbewusstsein aufzutreten.
Sich selbst auch mal einfach liben kann entscheident aufbauen.
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