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Nix verpassen
Ein (gem)einsamer Versuch, die Welt zu retten
Alles um mich herum stirbt. Die Tiere sterben. Die Pflanzen sterben. Die Weiden werden zu Wüsten, die Ozeane leer. Das Mitgefühl, das globale Denken, die Fähigkeit Wahrheiten auszusprechen. Langsam schwindet all das dahin. Trocknet aus, verwelkt, bis es als Staubwolke im Winde verweht.
Ich versuche das zu retten, was es noch zu retten gibt. Umsorge, pflege, gieße und füttere. Aber es nützt alles nichts. Denn es kommen Stürme auf. Die Amerikaner und Chinesen rauben meinem Sprössling alle Luft zum Atmen. Die Kapitalisten treiben die Preise für Futter in die Höhe und machen es unbezahlbar. Die Politiker vergnügen sich entweder im Urlaub am anderen Ende der Welt oder diskutieren auf diversen Gipfeln, ohne sich einen Zentimeter auf einen Kompromiss zuzubewegen. Getragen wird dieses Unglück von der erdrückenden Masse an Menschen, die sich immer weiter ausbreiten und immer weiter nehmen ohne zu geben und damit meinen Spross in Grund und Boden stampfen, ohne sich nach rechts und links umzuschauen.
Zwischen all dem stehe ich und versuche sie davon abzuhalten. Ich und eine Handvoll anderer Menschen, die bereits erkannt haben, worum es hier geht. Es geht darum, die Welt zu retten.
Doch wie soll das für mich möglich sein? Für mich und die Handvoll anderer? Wie können wir gegen die gewaltige Mehrheit ankommen? Gegen die Reichen, die Machthaber, die Egoisten?
Ich weiß es nicht. Ich versuche es herauszufinden. Ich habe es mir als Ziel gesetzt, etwas zu tun. Egal was. Denn es geht hier um alles. Letztendlich wird der Planet überleben, aber wir nicht. Egoismus – das, wogegen ich angehen will. Er schlummert in jedem von uns. Er ist es, der uns antreibt. Der uns motiviert, weiter zu machen, komme was da wolle.
Dieser Egoismus veranlasst uns, veranlasst mich, diese unmögliche Aufgabe in Angriff zu nehmen. Denn ohne Natur überlebt die Kultur nicht. Aus ihr ist sie erwachsen, sind wir erwachsen. Sie hat uns alles gegeben und wir haben uns alles genommen. Jetzt ist es an der Zeit, wieder etwas zurückzugeben, denn sonst werden wir gehen müssen.
So läuft das. So lief es schon immer. Geben und Nehmen. Ein Spiel, nachdem wir Menschen untereinander bereits leben. Nun heißt es, die Kultur und Natur in dieses Spiel einzubinden. Der Planet gibt uns Essen, Trinken, Raum, Luft. Wir geben ihm – was? Müll, Gift, Wüste, Tod.
Das ist kein fairer Handel. Auf so etwas würde sich kein Kapitalist, Politiker, Chinese oder Amerikaner einlassen. Vielleicht einige Unwissende aus der breiten Masse. Aber die Mehrheit niemals.
Der Planet auch nicht. Er wird es uns heimzahlen. Mit voller Wucht.
Lasst uns verhindern, dass es soweit kommt. Lasst uns den Handel fair abschließen. Wenn der Partner uns vertrauen kann, ist er bereit, auf weiteren Handel einzugehen. Lasst uns frische, nahrhafte Erde auf den Boden streuen, keinen Müll. Lasst uns gesäubertes Wasser in die Meere leiten, kein Gift. Lasst uns Samen in den Boden graben, keine Wüsten erschaffen. Lasst uns Leben spenden, keinen Tod verursachen. Gebt meinem Sprössling eine Chance – der neuen Generation. Gemeinsam.
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Kommentare
Ein bisschen düster
Ein bisschen düster vielleicht, aber sagt einfach ganz ehrlich, was ihr davon haltet :) Ich bin nämlich gerade dabei, mich auszuprobieren und einen Schreibstil zu finden :)
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Was
FALSCH
Wir müssen nicht "Die Welt" retten, der welt ist EGAL, ob die menschen irgendwann sterben oder nicht.
Die Umwelt erholt sich IMMER wieder.
Wir müssen "Die Menschen" retten!
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du verdammter egoist!
du verdammter egoist!
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oO
oO
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öhm
Die Menschheit ist das Letzte, was gerettet werden muss
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Du beziehst dich da nicht ein?
:D
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Mich kann man nicht retten
... ich bin für ewig verdammt
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ahhh
jaa...
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