Umweltarbeit beim Kindergipfel – ein nachhaltiges Hobby
Die Zukunft, das ist unsere Umwelt und: Kinder. Deswegen bringt Nina dem Nachwuchs etwas über Umweltschutz bei – freiwillig und ehrenamtlich. Ein Geben gibt.-Bericht.
Nina, 22 Jahre alt, Medizinstudentin, hilft mit, den Kindergipfel für die Naturfreundejugend zu organisieren. Sie erzählt uns für die Kampagne „Geben gibt.“, warum und wie sie sich ehrenamtlich engagiert:
Beim Kindergipfel leite ich Workshops und bringe den Kindern mehr Verständnis für Nachhaltigkeit bei. Aufgeregt bin ich dabei nicht, denn ich mache bereits seit zehn Jahren beim Kindergipfel mit. Ich habe als zwölfjährige Teilnehmerin angefangen, irgendwann habe ich selbst mitorganisiert. Ich bin da quasi rein gewachsen.
Die Kinder erfahren spielend das Thema
Zur Vorbereitung habe ich eine Schulung der Naturfreundejugend mitgemacht, in der ich vieles gelernt habe. Zum Beispiel, welche Spiele ich mit den Kindern spielen kann, um ein Thema einzuleiten. Beim Kindergipfel vor zwei Jahren ging es um „Armut“ im Zusammenhang mit „Artenvielfalt“. Da haben wir „Wenn die Erde ein Dorf wäre“ gespielt. Meine Workshop-Kinder stellten sich vor, sie seien die Weltbevölkerung und mussten sich überlegen, wie viele von ihnen wohl lesen können oder wie viele in einer Stadt wohnen.
Wir hatten ein Kind dabei, das Spanisch konnte. Das war super, denn wir haben während des Workshopsmit Kindern in Südamerika gechattet. So konnten sie direkt sehen und verstehen, wie es Kindern in Entwicklungsländern geht. Dieses Jahr wird es um das Thema Gesundheit gehen. Ich plane meinen Workshop zusammen mit einem Jungen aus dem Kinderrat. Das ist ein Gremium, das den Kindergipfel vorbereitet. Wir wollen ein Rollenspiel machen, das sich um die Frage dreht: „Ist es richtig, mit Gesundheit Geld zu verdienen?“
Es wurde nominiert!
Und zwar für den Deutschen Engagementpreis 2010. Der Preis ehrt Menschen, die sich für die Gesellschaft engagieren. In diesem Jahr soll besonders das Engagement Jugendlicher sichtbar gemacht werden. Einsendeschluss war der 31.Juli 2010. Die Sieger der einzelnen Kategorien werden von einer Jury gewählt und auch ihr könnt online abstimmen. Auf www.geben-gibt.de gibt es alle Einzelheiten. Wenn ihr selbst aktiv seid und andere davon überzeugen wollt, dann unterstützt die Kampagne „Geben gibt.“ auf Facebook, SchülerVZ oder StudiVZ und folgt ihr bei Twitter. Die Kampagne wird gefördert durch den Zukunftsfond der Generali Deutschland Holding AG und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Ich habe erst überlegt, Grundschullehrerin zu werden, entschied mich dann aber für ein Medizinstudium. Trotzdem wollte ich gerne mit Kindern arbeiten. Sie sind für mich der Gegenpol zu meinem zukünftigen Beruf. Manchmal ist es natürlich stressig, gerade vor Klausurphasen. Aber meistens ist es machbar und es bleibt noch Zeit für Freunde und Hobbys. Warum ich das alles neben dem Studium noch mache? Meckern darf nur, wer auch bereit ist, mit Engagement gegen die Dinge zu wirken, die ihm nicht passen.
Was denkt ihr über Glebs soziales Engagement? Seid ihr selbst engagiert? Was hat man davon, ein Ehrenamt, welcher Art auch immer, auszuüben? Diskutiert darüber in der Kommentarbox!
Protokoll: Larissa Pittelkow
Teaserbild: kindergipfel.de
Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit „Geben gibt. Bündnis für Engagement“






