Superschnell in Leipzig
Er hat den Job, von dem viele Jungs träumen: Andreas Spichalski ist mit 27 Jahren der jüngste Ingenieur im Porsche-Werk Leipzig.SPIESSER.de Autorin Melanie hat ihn über seine Arbeit ausgequetscht.
SPIESSER.de: Warum hast du dich für ein MINT-Studium entschieden?
Andreas: Das war sozusagen schon vorprogrammiert. Als Kind habe ich schon mit meinem Vater an Autos gebastelt - was mir Riesenspaß gemacht hat. Nach dem Abi habe ich mich deshalb für ein Studium im Bereich Fahrzeugtechnik entschieden.
Dann hattest du bestimmt auch Mathe als Leistungsfach in der Schule?
(lacht) Nein, Fehlanzeige. Meine Leistungsfächer in der Oberstufe waren Sport und Englisch. Das war eine völlig andere Richtung.
Wo hast du denn dein Abitur gemacht? Diese Kombination gibt es in Sachsen doch gar nicht.
Das geht garnicht? Ich stamme aus Nordrhein-Westfalen und bin in Bochum zur Schule gegangen. Studiert habe ich in Dortmund. Danach ging’s als Praktikant nach München, Ingolstadt und Leipzig. Ja, und nun arbeite ich hier in Leipzig bei Porsche als Analyseingenieur.
Was fasziniert dich eigentlich so an Porsche?
Mitten drin statt nur im Traum... Andreas und Porsche. Foto: Melanie HohnelSchau dir unsere Fahrzeuge an, sie sind doch traumhaft! Für mich ist es etwas ganz besonderes, bei Porsche arbeiten zu können. Hier im Leipziger Werk herrscht außerdem eine tolle Stimmung. Wir sind ein junges Team, das Spaß daran hat, jeden Tag hier zu arbeiten.
Was sind deine Aufgaben?
Als Analyseingenieur muss ich die gerade produzierten Fahrzeuge auf einwandfreie Qualität prüfen. Da haben unsere Kunden sehr, sehr hohe Ansprüche. Deshalb verbringe ich den größten Teil des Tages direkt an den Fahrzeugen. Das liebe ich an meinem Job! Natürlich sitze ich zwischendurch auch am Computer. Am Schreibtisch muss ich meine Arbeit dokumentieren, aber auch neue Projekte planen. Aber die praktische Arbeit ist zum Glück der weitaus größere Teil.
An welchen Projekten hast du schon mitgearbeitet?
Ich arbeite seit genau einem Jahr hier. Das aktuelle Projekt, an dem ich mitwirke, ist der Porsche Panamera. Das ist unsere neue Sportlimousine, die wir seit April hier in Leipzig bauen. Den werde ich dir gleich mal vorführen – wenn du Lust hast...?
Nach dem Interview fährt Andreaseinige Runden mit mir im neuen Panamera. Der 27-Jährige lenkt auf die Zielgerade der werkseigenen Rennstrecke und lacht:
„Siehst du, und das ist auch ein Grund, warum es so viel Spaß macht, bei Porsche zu arbeiten. Ich darf so tolle Autos fahren. Bis jetzt fahre ich zwar nur einen Smart, aber irgendwann später kann ich mir vielleicht auch einmal so ein geniales Auto leisten. Mit dem Sparen habe ich jedenfalls schon angefangen.“
Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit "MINT- Zukunft schaffen"
Studiert und dann am Fließband ...
... das wäre nix für mich.
Ich kann mir das ni vorstellen.
Der steht also an den Prüfständen und guckt ob die Spaltmaße stimmen, das Leder faltenfrei ist und das Licht richtig eingestellt ist???
Dafür studiert man?
Ich meine, jeder hat seine Interessen. Aber in ner Werkshalle zu stehen und Karren zu prüfen wäre nicht mein Fall. Und dass er so nen Schlitten mal über die Teststrecke drücken darf, ist bestimmt ne Ausnahme oder?
Dann werd ich doch lieber Testfahrer. :)
Geschrieben ist das ganze übrigens richtig toll. Lässt sich sehr schön lesen.
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sonne über diese worte
allein schon der druck des arbeitstaktes.
mal schaun, wo ich hinkomme, aber werkhalle an sich is ja ne schlecht.
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wenn es sein traumjob ist,
wenn es sein traumjob ist, hat er glück. ich würds nicht gern machen.
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genau die Personen, die es
genau die Personen, die es machen muss es ja geben-sonst gäbs leider keine Autos.. (Mich störts ja nicht-ich bleibe beim Radl ;))
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