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Nix verpassen
Filme bis die Augen brennen
Seit Montag ist Leipzig Filmstadt, es geht nur noch um Filme. Das 52. Internationale Festival für Dokumentar- und Animationsfilm hat eröffnet.
Dieses Filmspektakel ist ein großer Genuss für Filmfreunde aus aller Welt. Es laufen spannende, humorvolle, politische und phantastische Filme. Insgesamt über 300 Stück.
Tim und Jacob lassen sich von Festivaldirektor Class Danielsen Infos zu den Filmen aus Afrika geben. Foto: DokSpotters
Spannend sind in diesem Jahr vor allem die Sonderreihen. Eine davon heißt „Transit 89. Danzig-Leipzig-Bukarest“, da laufen zum Beispiel auch Filme über die DDR. Dann gibt es noch eine Filmreihe zu Afrika mit dem Namen „T.I.A. – This is Africa“. „Es ist schlimm, wie über Afrika immer berichtet wird im Fernsehen oder der Zeitung“, sagt Festivaldirektor Danielsen. Durch die Dok-Filme soll der Zuschauer eine neue Sichtweise bekommen. Alle 20 Filme sind von Filmemachern aus Afrika gemacht worden, viele davon reisen sogar extra mit dem Flugzeug nach Leipzig.
Dann schaut euch unsere Sehhilfen an.
Die Themen der Afrika-Filme sind weit gestreut. In „Le cri de la mer“ (Der Ruf des Meeres) kämpfen die Frauen in einem kleinen Dorf im Senegal dagegen, dass viele Menschen aus dem Dorf flüchten wollen. „Pour le meilleur et pour l`oignon!" (Für das Beste und für die Zwiebeln) ist ein Film über einen Zwiebelbauern. Er muss hart arbeiten weil er die Hochzeit seiner Tochter bezahlen will.
Außer den Sonderreihen gibt es aber auch noch die vielen Wettbewerbe für Filme. Insgesamt sind fast 20 Preise zu gewinnen und fast 70.000 Euro.
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