Neue Lieblingsband: Mumford & Sons
- Sonne macht albern.
- Schlafen kann man mit Ende 30
- Musik? Leise? Nicht mit mir!!
- Musik- eins der wichtigsten Dinge im Leben.
- Musik ... Wenn Kopf & Seele sich treffen.
- Musik - Konzerte - Tipps - Tipps und Tipps
- INDIE kommt nicht von Indianer, sondern von 'geht indie ohren'.
- I can make you dance sucka
- Festival-Gruppe
- Egal. Man lebt nur einmal.
- Das Leben ist langweilig, weil die Hintergrundmusik fehlt
Drei Menschen, ein Affe, eine Mission, die da lautet: Das FM4 Frequency Festival unter die Lupe nehmen. Mit Augenmerk auf viele, viele Bands sowie die Security.
Abgekämpft von der langen Fahrt nach Österreich stehen wir Mittwochabend vor einem grinsenden Security-Mann, um uns sagen zu lassen, dass der Zeltplatz schon so gut wie voll sei. Dabei beginnt das Festival erst morgen! Unsere Pressearmbänder gewähren uns glücklicherweise Einlass zum VIP-Campingplatz. Was fühlen wir uns doch wichtig!
Am nächsten Morgen mit sonnenbeleuchteter Umwelt und wacherem Gemüt stellen wir fest, dass wir uns in der Absperrung geirrt und unser Lager auf dem Crew-Zeltplatz aufgeschlagen haben. Da tummeln sich Securitys, Bar-Menschen und wir. Wenigstens müssen wir bei den Sanitäranlagen kaum anstehen.
Nööns Geschichte
Von der Neugier getrieben machen Simone, Jonathan und ich uns auf den Weg zum normalen Zeltplatz: Der Affe Nöön braucht Auslauf. Jonathan trägt sowohl den Affen als auch ein Dauergrinsen mit sich herum wegen all der Mädchen, die ein Foto machen und Nöön streicheln wollen. Haben die noch nie einen grünen Affen gesehen? Plötzlich reißt ein Mann Nöön an sich und rennt davon, Jonathan schmeißt sich auf ihn. Was wir dann bemerken: Der Affendieb ist ein Security! Im Allgemeinen sind betrunkene Festivalbesucher ein echtes Risiko für Nöön. Er muss jetzt im Kofferraum schlafen, während wir uns in die Gefahrenzone des Bühnenbereiches begeben.
Wir marschieren unter den neidischen Blicken der Normalos durch den Durchgang, der zwar zum Backstagebereich führt, auf das Festivalgelände, backstage aber ist für uns tabu. Durch die Kontrollen müssen wir nicht und können eigene Getränke mitnehmen. Verräterisch nach Musikern aussehende Menschen rauchen neben denTourbussen und schauen uns nach.
Interpreten begegnen
Wir machen einen Abstecher in die Pressehalle. Da werden gerade die Shout Out Louds interviewt. Wir nicken uns kurz zu, wollen ja nicht stören. Auf gehts zu Get Well Soon und Mumford & Sons! Das Mädchen vor mir, das sich ausschwenkend und hemmungslos der Musik hingibt, ist das beliebteste Motiv der Fotografen vor der Absperrung. Ich bin immer in Hintergrund, na bravo! Jetzt aber schnell zur anderen Bühne zu den Shout Out Louds hetzen und nochmal in die Pressehalle. Als wir reingehen, stoßen wir fast mit zwei Musikern von Get Well Soon zusammen. Wir grüßen uns, aber bis mein Hirn registriert, wer da gerade vor mir stand, sind sie schon im Getümmel verschwunden.
Nach (verbotenerweise mit dem Gaskocher erwärmten) Dosen-Spezialitäten und Pläuschchen mit der Jungsgruppe im Nachbarzelt, die auch eigentlich VIP-Campen sollten, geht die Musikbeschallung weiter. Marina And The Diamonds, meine ehemalige Lieblingsband The Drums (den „Liebling“-Titel haben sie nach diesem Festival an Mumford & Sons verloren - Warum, lest ihr hier!) und Jan Delay heizen uns ein und lehren, dass Schmerz in den Füßen nie so groß sein kann, dass man nicht mehr tanzen könnte.
Seltsame Menschen, sexuelle Botschaften und echte Stars gibt's auf Seite 2!
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