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Gemeinsam statt einsam

Kollektiver Konsum? Als Bloggerin Annemarie diesen Begriff zum ersten Mal gehört hat, fiel ihr nur das Büffet der vergangenen WG-Party ein, auf der sie war. Ist kollektiver Konsum etwa ein anderer Begriff für „gemeinsam essen“? Annemarie hat recherchiert. Was sie rausgekriegt hat, lest ihr hier.

07. January 2015 - 09:12
SPIESSER-Redakteurin Annemarie Walter.
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Annemarie Walter Offline
Beigetreten: 20.01.2011

Dieser Beitrag entstand
in Zusammenarbeit mit RWE.

 

Vor Kurzem habe ich mich nach einer neuen WG umgesehen. Und wie das heute so üblich ist, musste ich mich natürlich in einem WG-Interview beweisen. Erstmal lief das auch alles super.  Mir wurde alles gezeigt und dann haben wir uns kurz hingesetzt. Einer meiner potenziellen neuen Mitbewohner – nennen wir ihn „A“ – hat mir nochmalalles zur Wohnung erklärt: „Ja, du siehst, wir haben alles da – Backofen, Mikrowelle, Waschmaschine.“ An dieser Stelle schnaubte sein Mitbewohner plötzlich genervt auf. Kurzzeitig dachte ich schon, dass ich ihn langweile. Aber es stellte sich heraus, dass nicht ich der Grund für die komische Reaktion war. A bezog den wortlosen Kommentar direkt auf sich und wandte sich seinem Mitbewohner zu: „Ja, du hättest lieber eine Waschmaschine für alle im Keller, ich weiß schon.“ Sein Mitbewohner konterte leicht empört: „Aber ist doch wahr! Wozu bitte braucht hier jede Wohnung eine eigene Waschmaschine?“ – Und plötzlich saß ich mitten in einer handfesten Diskussion. Schöne Aussichten!


So eine Waschmaschine birgt ganz
schön viel Konfliktpotenzial.
Foto: kellinahandbasket, flickr.com,
CC-Lizenz (CC BY 2.0)

Ich selbst war inzwischen gar nicht mehr Mode. Die beiden beschäftigten sich eigentlich nur noch mit sich. Ich dagegen musste unweigerlich an den Waschraum im Wohnheim denken und an den dreckigen Fußboden und die ständige Warterei auf eine freie Maschine. Es war wohl ganz gut, dass ich mich nicht in die Diskussion eingeklinkt habe. Auf einmal viel ein komischer Begriff, den ich so noch nicht gehört hatte: kollektiver Konsum. Ich beschloss das zu Hause nochmal nachzugooglen.

Gesagt, getan! Meine erste Erkenntnis: beim kollektiven Konsum geht es darum, Dinge nicht nur für sich selbst anzuschaffen, sondern sie mit anderen zu teilen – und sie weiterzugeben oder zu verkaufen, statt sie wegzuschmeißen, wenn man sie mal nicht mehr braucht. Zugang statt Besitz quasi.

Woher kommt das?

Das hat soziale, ökologische und ökonomische Gründe, wie ich erfahre: Menschen kommen zusammen, geben ab, teilen, was sie nur selten benötigen, produzieren weniger Müll und sparen letzten Endes auch noch bares Geld. Wirklich grundlegend neu ist die Idee aber nicht. Platt gesagt: so alt wie die Menschheit. Vom Kollegen den Hammer ausborgen, beim Nachbarn das Telefon benutzen, bei Freunden im Auto mitfahren – oder eben eine Wohnung teilen, inklusive Wäscheständer und Pürierstab. Flohmärkte, Second-Hand-Läden, die Liste ließe sich fast endlos fortsetzen. Was also ist so besonders am gemeinschaftlichen Konsum, außer dass er dem Ganzen einen Namen verpasst?

Was sich verändert hat, ist die Reichweite! Im Internet gibt es hunderte Plattformen, die keine Wünsche mehr offen lassen. Man kann Haushaltsgegenstände und Werkzeug ausleihen, sich an Car- und Bikesharing beteiligen, nach Mitfahrgelegenheiten suchen, mit anderen solidarische Landwirtschaft betreiben, Kleidung tauschen, in fremden Gärten zelten und sogar auf fremden Sofas übernachten – euch sicher besser bekannt als Couchsurfing! Ach ja und natürlich kann man auch nicht mehr benötigte Dinge verschenken (und suchen). Unter „creative commons“ getaggte Bilder können heute kostenlos herunterladen und verwendet werden. Wir können kostenlos Musik hören, gestandene Mütter und Väter um Rat fragen, das Wissen der Schwarmintelligenz für den anstehenden Vortrag oder den nächsten Kochabend nutzen. Ja, selbst zu viel gekauftes Essen wird man im Internet los, ehe es schlecht wird, weil man bald in den Urlaub fährt.


Durch das Internet hat der kollektive Konsum immer
mehr Bedeutung. es geht aber auch ohne das
WWW. Foto: Ministerio TIC Colombia, flickr.com,
CC-Lienz (CC BY 2.0)

Es gibt wirklich für alles und jeden ein Portal um Konsumgüter zu teilen – oft auch mit völlig Fremden. In Leipzig geht eine Gruppe vorwiegend junger Menschen jetzt sogar soweit, wirklich alles zu teilen: Nicht nur Wohnraum, sondern auch Kleiderschränke und die Kleidung darin! Kollektivhaus nennt sich das Konzept. Ganz ohne Miete funktioniert zwar auch das nicht, aber dafür steht hier die Gemeinschaft im Mittelpunkt und man kann sich auf die Mitbewohner zu hundert Prozent verlassen. Denn, mal ganz ehrlich – in einem stinknormalen Mietshaus hilft einem sicher keiner mit einem T-Shirt aus, wenn man selbst gerade kein sauberes mehr hat.

Das Internet erleichtert in Sachen Kollektiver Konsum vieles, vor allem aber lassen sich Informationen viel leichter verbreiten. Trotzdem gibt es auch Möglichkeiten, offline kollektiven Konsum im großen Stil zu praktizieren: In Careboxen und sogenannten Umsonst- oder Kostenlosläden, die es immer öfter auch in deutschen Großstädten gibt, kann man Dinge abgeben und mitnehmen. In vielen Orten stehen Bücherschränke, die man mit Werken füllen kann, die man schon ausgelesen hat und manche Städte sind von Zierblumen auf Obst und Gemüse umgestiegen, das man vom Straßenrand ernten kann. Eine echt schöne Idee.

Ich jedenfalls haben mir fest vorgenommen, das alles mal auszuprobieren. Für viele steht vor allem der finanzielle Vorteil an erster Stelle – das kann ich verstehen. Doch der gemeinschaftliche Aspekt an der Bewegung ist für mich noch viel interessanter. Und inzwischen kann ich auch richtig gut verstehen, warum der eine von meinen potenziellen Mitbewohnern von den vielen Waschmaschinen im Haus so genervt war: Es geht schlicht darum, nicht mehr zu haben, als man auch wirklich braucht.

 

Text: Annemarie Walter
Teaserbild: S. Hofschlaeger, pixelio.de

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