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Nix verpassen
Iron Man 2: Schwermetall und leichte Unterhaltung
SPIESSER.de-Autorin Larissa verbrachte einen Kinoabend mit eisernen Russen und scharfen Bräuten und amüsierte sich ... ein bisschen wenigstens.
Warum schauen wir den Film?
Eigentlich ist mein Interesse an Comicverfilmungen eher gering. Vor einiger Zeit sah ich meinem damaliger Mitbewohner zuliebe „Iron Man“. Resultat: Er verbrachte die ganze Vorstellung telefonierend. Und ich fühlte mich derweil erstaunlich gut unterhalten. Seit letzter Woche läuft nun der zweite Teil. Gelegenheit für einen entspannten Kino-Abend!
© 2010 Concorde Filmverleih GmbH
Worum geht’s?
Tony Stark (Robert Downey Jr.) ist ein genialer, aber exzentrischer Sprössling einer großen amerikanischen Waffenfirma. Um sich aus den Fängen von Terroristen zu retten, bastelte er sich im ersten Teil einen Superanzug zusammen und war fortan der Anti-Held Iron Man. Und im zweiten Teil? Stark bekommt gleich zweimal Probleme: Zum einen mit einem Russen mit Rachegelüsten namens Ivan Vanko (Mickey Rourke), zum anderen mit dem neidischen Konkurrenten Justin Hammer (Sam Rockwell). Gut dass er mit Geschäftsführerin Pepper Pots (Gwyneth Paltrow) und der neuen Assistentin Natalie Rushman (Scarlett Johansson) zwei starke Frauen an seiner Seite hat.
So ganz genau kann man aber leider nicht sagen, worum es geht. Der Film wirkt an einigen Stellen zusammenhanglos. Auch hatte ich oft den Eindruck, dass mir Wissen aus dem ersten Teil fehlt, das mir einfach nicht im Kopf geblieben ist. Das Gute: Ungefähr nach der Hälfte wird die Handlung etwas entspannter und der Film gewinnt an Charme.

© 2009 Concorde Filmverleih GmbH
Boah, wie geil!?!
Die Höhepunkte des Films waren definitiv die beiden Neuzugänge Mickey Rourke und Scarlett Johansson. Überzeugte Robert Downey Jr. in Teil 1 noch durch seinen Charme, verliert er hier etwas an Tiefe. Gwyneth Paltrow, die vorher noch als starke zweite Hälfte bezaubert hat, wird nun leider zum kreischenden Weibchen. Dagegen ist Mickey Rourke als Ivan Vanko genau der richtige Bösewicht und ebenso genial wie schmierig. Eine Rolle, die ihm auf den Leib geschneidert scheint. Scarlett Johansson ist, das muss man einfach mal sagen, unbeschreiblich heiß. Nett sind dabei versteckte Hinweise. Als Stark Rushman alias Johansson das erste Mal trifft, bewundert er sie als „alte Seele“. Eine Beschreibung, die Johansson schon eine Weile weg hat.
Am Ende haben wir hier einen klassischen Männerfilm. Es gibt viel Bumm, fliegende Autos und Explosionen. Dazu einen charismatischen Helden oder einen coolen Bösewicht, je nachdem mit wem Mann sich identifizieren möchte, und natürlich zwei gut aussehende Frauen. Da der Film dabei aber auch recht witzig und unterhaltsam ist, kommt auch die weibliche Begleitung auf ihre Kosten. Wer allerdings einen Film mit Anspruch sucht, ist hier an der falschen Adresse. Auch hat dieser Teil leider an Witz gegenüber dem ersten verloren. Und wer Scarlett nicht mag, sollte sich auch überlegen, ob er den Film sehen will. Ohne sie wäre der Film nur halb so gut.
Up in the air
Surrogates
13 Semester
Das Kabinett des Dr. Parnassus
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Paranormal Activity
2012
New Moon
Wer sitzt neben uns?
Gemischte Cliquen bei einem Ausflug. Ich kann euch schon mal vorbereiten: Im Vorprogramm erfuhren wir, dass demnächst gleich zwei Filme á la „Naives Blondchen verliebt sich in Superagenten“ ins Kino. Die Personen rechts und links von mir haben herzlich gelacht. Mein Freund und ich wollten lieber weinen. Dementsprechend war ein Großteil des Publikums auch während des Films amüsierter als wir. Ein Meisterwerk der Komik haben wir hier also nicht.
Der ideale Moment um aufs Klo zu rennen?
Immer wenn Sam Rockwell als Justin Hammer auftaucht. Der Typ ist unerträglich.
Die neun Euro Eintrittsgeld …
Neun Euro sind wahrlich übertrieben. Wer aber Lust auf einen netten Actionstreifen hat, soll ruhig den Superkinotag nutzen. Oder sich den Film später auf DVD ausleihen. Zu viel sollte man allerdings nicht erwarten.
Der Film in einem Satz
Unterschätze niemals süße kleine Mädchen. Du könntest danach ordentlich in die Fresse bekommen.
Hinterher
... weinten wir immer noch über die schrecklichen Vorschauen. Und haben dazu gelernt: Physik ist sexy!
Und der Trailer zum Schluss:
Teaserbild: © 2009 Concorde Filmverleih GmbH
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