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Socialvernetzwerkungsdings
Nix verpassen
Geheimplan Jugendzeitschrift
Die BILD will eine und die FAZ angeblich auch – eine Zeitung für Jugendliche.
Man weiß noch nicht wie die neue Jugend-Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, aussehen soll, heißt es in einigen Nachrichtendiensten. Geheimprojekt. Die FAZ dementiert währenddessen, dass die neue Print-Marke schon in Arbeit sei. Aber vielleicht ist das ja auch nur eine Marketingmaßnahme?
Die Idee Jugendzeitung ist nicht neu: Von der geplanten Jungausgabe der BILD wird der ein oder andere schon gehört haben und dass diese ein Erfolg werden wird, können wir kaum zu bezweifeln wagen. Denn obwohl es kaum einer zugeben will, erfreuen sich täglich über 12 Millionen Leser an jeder Menge nackter Haut, der Frage, wann wir denn von Außerirdischen überfallen werden und dem neusten Sex-Skandal von Britney Spears. Ja, die BILD polarisiert und fördert die Klischees der Nichtleser über die Leser und umgekehrt. Gerade das macht sie wahrscheinlich so erfolgreich. Die FAZ kann sich mit ca. 1 Millionen Lesern täglich natürlich ebenso zu einer der größten Tagesezeitungen Deutschlands zählen.
SPIESSER.de-Praktikantin Sophie stellt Vermutungen an:
Laut Medienberichten soll sich die Jugend-FAZ am Konzept der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung orientieren, also einmal wöchentlich erscheinen. Ebenso wie bei der jungen BILD soll die FAZ-Jungausgabe im Tabloidformat gestaltet, also handlicher sein.
Inhalte, Bilder und Aufmachung der Jugend-BILD sollen sich am Original orientieren. Mit kleinen Verändrungen: Das leichte Mädchen von Seite 1 muss seinen Platz räumen. Jugendschutz? Ja. Aber keine Angst, denn nur einige Seiten weiter, wird sich das vermisste Mädchen im Sportteil wiederfinden.
Inhaltsmäßig kann man sich wohl weiterhin auf Klatsch und Tratsch von Deutschlands C-Prominenz freuen dürfen, muss sich aber nicht mehr mit Rentner-Krankheiten oder den neusten Hits der Volksmusik rumplagen.
Aber passen Print-Produkte heute überhaupt noch zum Leseverhalten von Jugendlichen? Angeblich klicken wir uns doch immer häufiger durchs Internet oder schalten den Fernseher ein. Die Vorteile liegen klar auf der Hand – Schnelligkeit, Vielfalt, Flexibilität. Wir müssen schon lange nicht mehr auf den nächsten Tag oder die neue Woche warten um schnell und einfach informiert zu sein. Auf der anderen Seite bilden wir in einigen Jahren den Hauptanteil der Zeitungsleser und ob dann BILD oder FAZ neben dem Kaffeebecher liegt, entscheidet sich schon früh. Der Kampf um die jungen Leser ist also eröffnet.
Was meint ihr? Wofür würdet ihr euch entscheiden oder würdet ihr dem Trend der Jugendausgaben ganz den Rücken kehren?
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