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JUPP!, JUPP!, hurra!
"Jupp" ist nicht nur der Rufname von FC Bayerns Fußballtrainer, sondern auch ein Preis. Alle zwei Jahre würdigt "JUPP!" zukunftsweisende Projekte der evangelischen Jugendarbeit. Womit die diesjährigen Gewinner überzeugten? Redakteurin Anne, 20, war vor Ort.
Gesucht und gefunden: "Projekte, die Staub aufwirbeln"
Unter dem Motto "erleuchtet - der schein zum sein" wurde nach erhellenden, mitreißenden, zukunftsweisenden Jugendprojekten gefahndet. Initiator ist die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V..
Der Kreativität war keine Grenzen gesetzt: ob musizierend, turnend, tanzend oder schauspielernd, ob gegen Gewalt, für Frieden, Integration und ein toleranteres Miteinander - zahlreiche Projekte buhlten um den diesjährigen "JUPP!". Elke Eisenschmidt, Ratsmitglied der EKD, zeigte sich überwältigt von der Vielfalt und lobte die "kreative Energie, die auch für die evangelische Kirche wichtig ist".
Keine leichte Wahl

Das Plakat zum Wettbewerb:
2009 wurde der erste "JUPP!" vergeben.
Eine Jury, bestehend aus ehrenamtlichen sowie hauptamtlichen Mitarbeitern der Evangelischen Jugend und externen Fachleuten, nahm die 50 eingereichten Projekte genaustens unter die Lupe. Auch SPIESSER-Chefredakteurin Eva Weber hatte die Qual der Wahl: "Es war großartig zu sehen, mit wie viel Elan die Teilnehmer ihre Ideen umsetzen - das hat die Entscheidung aber natürlich nicht leichter gemacht."
And the "JUPP!" goes to...
50 Projekte, 18.200 Beitragsaufrufe, zwölf Jurymitglieder, eine Entscheidung später: Gewinner des diesjährigen "JUPP!"-Preises ist das Team der Evangelischen Jugend Rockenhausen, Otterbach und Lauterecken. Sie überzeugten die Jury mit ihrem Projekt „Dorf-Leben“ und wurden mit viel Applaus, Lobreden, einer Reise nach Berlin, der "JUPP!"-Trophäe und einem ordentlichem Preisgeld belohnt. Was sich hinter "Dorf-Leben" verbirgt? Die Gewinner erklärten es:
"Ziel unseres Projektes war es, ein generationenübergreifendes Angebot zu konzipieren, bei dem Jüngere und Ältere im direkten Kontakt miteinander arbeiten. Dazu ließen wir uns für ein Wochenende in das Dorf Katzenbach einladen. Wir waren Gäste bei verschiedenen Familien und verbrachten einige Zeit mit der Gastfamilie und halfen bei allen anfallenden Arbeiten."
Impressionen von der Preisverleihung
Von uns, für euch: Feinste Eindrücke von der Preisverleihung des "JUPP!" 2011.
Schattenspiele, Stockbrot-Abend und Fackelläufe
Wie es zu der Idee kam? "Wir haben uns zusammengesetzt und uns darüber Gedanken gemacht, wie man Jugendarbeit voranbringen und ins Dorfleben, wo ja oft für junge Leute nicht viel los ist, integrieren kann", verriet Christian Haaß, 23, vom Gewinnerteam.
Bei Schattenspielen, Stockbrot-Abenden und nächtlichen Fackelläufen sei das dann letzten Endes gelungen: "Die Katzenbacher lobten unsere Idee und deren Umsetzung."
"Ich war und bin total begeistert und hätte nie damit gerechnet", freute sich Christian. Jetzt sitzt er mit seinem Team in Berlin und grinst wie das berühmte Honigkuchenpferd. Mit Engagement gewinnen - fühlt sich eben wahnsinnig gut an.
Und - Blut geleckt? Hier gibts mehr Infos zu JUPP! und das Anmeldeformular.
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