Anzeige
Neueste Kommentare
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Socialvernetzwerkungsdings
Nix verpassen
Klitschko-Kino
Ein typisches Mädchen geht in einen Boxfilm – und ist positiv überrascht. Diese Woche startet eine Leinwand-Dokumentation über Vitali und Wladimir Klitschko.

Da waren sie noch... klein und niedlich. Und unbekannt.
Warum gerade dieser Film?
Menschen, die sich verprügeln und dafür bejubelt werden – ohne mich. Aber gefühlte 99 Prozent aller Deutschen kennen die Klitschko-Brüder; ich werde herausfinden, ob das gute Gründe hat oder ich ein Häkchen hinter meine Vorurteile machen kann.
Roter Faden?
Das Leben der beiden: Geboren in Kirgisistan bzw. Kasachstan. Hamburg. Amateurliga. Profiliga.

Eine Prügelei, 60.000 Zuschauer.
Ein bisschen Ekel und viel harte Arbeit
Ein Stadion, hunderte Scheinwerfer, tausende Zuschauer, Frauen auf hohen Absätzen und Männer in Anzügen: für ein paar Minuten taktische Prügelei. Zum Glück bilden die eigentlichen Kämpfe nur einen kleinen Teil des Films. Aber Boxen ist, darüber hatte ich noch nie nachgedacht, ein zutiefst voyeuristischer Sport. Nichts bleibt verborgen, keine technische Schwäche, kein körperlicher Treffer. Und Boxen ist eine Hassliebe, weil es mit zwei Ängsten spielt: Verletzt zu werden und selbst jemanden zu verletzen.
Dr. Vitali und Dr. Wladimir Klitschko
Menschen wie ich, die Boxen nicht mögen, stecken Boxer und Fußballer gern mal in die gleiche Schublade: Viele Muckis, wenig Hirn. Weit gefehlt: Die Klitschkos sind anders. Beide haben promoviert, sprechen mehrere Sprachen sind UNESCO-Botschafter. Vitali hat zweimal als Bürgermeister von Kiew kandidiert und sitzt im hiesigen Stadtrat. Und bei all dem sind sie richtig sympathisch.

Der Trick mit der Kokosbutter. Weiche Haut dehnt sich besser, wenn mal wieder eine Faust frontal im Gesicht landet.
Wer sollte den Film nicht sehen?
Menschen mit Fitnesskomplexen, alle die kein Blut sehen können und solche, die „platt machen“ nur auf Eierkuchen anwenden können.
Der ideale Moment um aufs Klo zu rennen?
Wenn der Weg nur kurz ist, während einem der Kämpfe. Denn das gibt’s auch im Fernsehen. Wenn der Weg lang ist: Aushalten. Auch wenn der Film fast zwei Stunden geht.
Die Frage an euch:
Machen Sportler auch auf der Leinwand eine gute Figur oder sollten sie lieber im Trainingsraum bleiben? Wie viel wisst ihr über eure sportlichen Vorbilder?
Fotos: Majestic Filmverleih
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben



