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Nix verpassen
Man muss nicht immer am Schnellsten sein - vorallem nicht im Studium
Manche Studenten wollen nicht mehr nur besser sondern auch schneller als andere sein. Die Manier, Vorlesungen und Seminare von drei Semestern in ein Halbjahr zu packen, zeigt sich immer wieder. Doch ist es wirklich besser früher als in der Regelstudienzeit seinen Abschluss zu machen?
Firmen und Unternehmen bevorzugen Studenten zur Einstellung, die einen guten Abschluss haben, Leistungsstark und vorallem jung sind. Doch einige meinen es mit dem Wort "jung" etwas zu gut, indem sie ihr Grundstudium um die Hälfte verkürzen.
Dabei setzten viele Arbeitgeber auf das Alter und der damit verbunden Reife und Verwantwortungsbewusstsein. Zu junge Berufseinsteiger werden oft von anderen Kollegen nicht ernst genommen.
Viele Studiengänge sind deshalb so geregelt, dass man an der Regelstudienzeit nichts verändern kann. Dafür sorgt die Verteilung der ETCS- Punkte.
Ein Studium braucht Zeit, denn es gilt nicht nur sein Wissen zu erweitern, sondern auch mehr über sich und die eigenen Vorlieben sowie Interessen zu erfahren. Ein vertieftes Fachwissen erhält man nur bei tiefergehender und langfristiger Auseinandersetzung mit dem Studieninhalt. Wenn man lediglich die Pflichtveranstaltungen abklappert, bleibt sicherlich auf Dauer nicht viel hängen. Neben dem Stressfaktor und der Unlust abgesehen.
Ein Studium sollte Spaß machen und diesen sollte man auch nicht verkürzen wollen.
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