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Nix verpassen
Miriams Tagebuch – das Original
- träume nicht, sondern lebe!
- Ich meine why not? Es könnte ja amazing werden!
- Ich habe etwas zu erzählen...
- Ich bin Ich- Sei wie du bist
- Ge-ni-tiv, weil da-tiv is!
- Du wirst nicht glauben, was mir letztens passiert ist. Ich würde es ja selbst nicht glauben, hätte ich es nicht erlebt. Puh, ich muss dir das unbedingt erzählen...
- Das Tagebuch der Zeit - der Schreibwettbewerb Teil III
Blut! Angst! Gefahr! Miriam Broichers Version von „Das Tagebuch der Zeit" lässt die Knie schlottern!
Wir trafen Miriam Broicher zum Gespräch und machten mit euch einen Schreibwettbewerb. Miriam gab den Anfang, ihr habt die Geschichte beendet.
Lest jetzt Miriams Version:
Foto: Larissa Pittelkow...James sank tiefer in den Sessel, fuhr sich nervös durch das dichte braune Haar und kaute unruhig auf seiner Unterlippe, während er das Buch anstarrte, das vor ihm auf dem Tisch lag. Er hatte das vergilbte Tagebuch vor wenigen Tagen bei einem Spaziergang im Wald gefunden und bereits darin geblättert. Es standen keinerlei Namen darin – nur Dinge, die dem Besitzer widerfahren waren. Und je länger James in diesem Buch las, desto stärker überkam ihn das Gefühl, den Menschen zu kennen, der dort seine Gedanken niedergeschrieben hatte.
Der Junge stand auf, umkreiste den Tisch und starrte das Buch unverwandt aus tiefgrünen Augen an. Seine Freunde wussten nichts davon und sie wussten erst recht nicht, dass er sich fürchtete. Dass ihm das Buch eisige Schauer über den Rücken jagte und seine Hände zitterten, sobald er es ansah. Er kam sich lächerlich vor. Niemand hatte Angst vor einem Buch!
Er ließ sich wieder in den Sessel fallen, schaltete den Fernseher an und zappte durch das Programm. Einfach lächerlich. Und dennoch. Etwas war seltsam. Alles, was dort stand, kam ihm bekannt vor, so sehr, als hätte er es selbst erlebt. Und gleichzeitig waren die Dinge, die dem Schreiber widerfahren waren viel aufregender und außergewöhnlicher, als sein Leben jemals sein könnte.
James schüttelte den Kopf und versuchte, sich auf die beiden Tiere zu konzentrieren, die über den Bildschirm jagten. „Tom und Jerry“… Verärgert warf er ein Kissen gegen den Bildschirm, knipste das Gerät aus und vergrub stöhnend das Gesicht in den Händen. So konnte das nicht weitergehen. Das musste aufhören! Er griff erneut nach dem Tagebuch, schlug es auf, blätterte wahllos darin herum. Er wusste nicht, wonach er suchte, aber er hatte das Gefühl, irgendetwas tun zu müssen.
Jäh hielt er inne, stockte, blätterte eine Seite zurück, wieder vor. Allmählich dämmerte ihm etwas. Er wusste nun, warum ihm die Erlebnisse der Person so bekannt vorkamen. Es waren seine eigenen. Aber er hatte sie nie wirklich erlebt. Er hatte sie geträumt. All diese Seiten waren gefüllt mit seinen Träumen. Aber … wie konnte das sein? Wie war das nur möglich? James hatte noch nie, niemals in seinem Leben Tagebuch geführt oder gar seine Träume aufgeschrieben. Er sprang auf, blätterte hektisch weiter. Doch die nächsten Seiten waren leer. „Wie…?“, begann er. Als er das Buch gefunden hatte, war es bis zur letzten Seite beschrieben gewesen und jetzt? Wie war das nur möglich? Was –
Illustration: Ronny Pietsch
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Kommentare
Alles gut...?!
Was ist den jetzt passiert? Haben sie alles verhindert?
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Ich glaub schon...
Ich glaub schon...
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wow
super geschichte!
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