Mit dem Pferd durch die Wüste Gobi

 
19.08.2010 - 10:15
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Wer war schon mal in der Mongolei? Wahrscheinlich kaum jemand. Constantin wird das am dünnsten besiedelte Land der Welt bereisen – als Mitglied einer Expedition des Abenteuerers Mike Horn.

Als ich das erste Mal von dem „Pangaea Young Explorers Program“ (YEP) gehört habe, hätte ich nie  gedacht, dass ich in der nahen Zukunft mit einem Pferd durch die Wüste Gobi in der Bajanzag-Region reiten werde. Doch es ist so.

Constantin (l.) und weitere Bewerber für die Pangaea-Expedition im Auswahlcamp. Foto: Mike Horn SARL/ Dmitri Sharomov

Die Pangaea-Expedition ist ein Programm des weltbekannten Abenteurers Mike Horn. Während dieser vierjährigen Tour rund um die ganze Welt zeigt er Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren auf zwölf Teilstücken die Schönheit und Einzigartigkeit der Welt und gibt seine Erfahrungen von vergangenen Expeditionen weiter. Die Jugendlichen bringen nach den Expeditionen ihre Erfahrungen mit in ihre Heimat und helfen, die  Natur zu erhalten. Das Ganze steht unter dem Motto „explore – learn – act“ („erkunden – lernen – handeln“).

Von diesem Konzept war ich sofort fasziniert und ich habe mich online  beworben. Während ich darauf wartete, dass die Ergebnisse veröffentlicht werden, wurde ich ganz nervös, denn je länger ich mich mit dem YEP befasste, desto begeisterter wurde ich und wollte ein Teil dieser einzigartigen, internationalen Gruppe werden.

Ab in die Schweiz

In der Internet-Community befreundete ich mich schon mit anderen Bewerbern. Als feststand, dass ich einer der 16 Teilnehmer des zehntägigen Auswahlcamps in der Schweiz sein sollte, war ich überglücklich. Vom 4. bis zum 14. Juli bekam ich die Chance 15 begeisterte Jugendliche aus aller Welt kennenzulernen und an Seminaren über innovative Techniken und interessante Themen teilzunehmen. Zum Beispiel gab es einen Vortrag über Wasserstoffautos und einen anderen über portable Solarpanels, die wir auch während der Expedition benutzen werden.

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Das Auswahlcamp fand in der Schweiz statt. Klar, dass da Bergsteigen nicht fehlen durfte. Foto: Mike Horn SARL/ Dmitri Sharomov
Aber faszinierender war der Sport während des Auswahlcamps: Wir machten so großartige Sachen wie River-Rafting, Canyoning, Gleitschirmfliegen und vieles mehr. Das Camp war viel zu schnell zu Ende. Und das Allerbeste an dem Camp war natürlich, dass ich ausgewählt wurde, als einer von acht Teilnehmern Mike Horn bei seiner Expedition in die Wüste Gobi begleiten zu dürfen. Am 21. August fliege ich in die Mongolei.

Ab zur Reitstunde
Das Fahrrad ist ein vergleichsweise vertrautes Fortbewegungsmittel. In der Mongolei allerdings wird die Gruppe zu Pferd unterwegs sein. Foto: Mike Horn SARL/ Dmitri Sharomov

Bevor es für mich losgeht, muss ich noch eine wichtige Vorbereitung treffen. Da unser  Fortbewegungsmittel in der Wüste das Pferd sein wird, werde ich noch ein paar Reitstunden absolvieren. Ich bin mein ganzes Leben lang nicht geritten, erst an zwei Tagen des Auswahlcamps habe ich ein paar Grundlagen des Reitens kennengelernt und versuche nun, mich bis zu der Expedition zu verbessern.

Ich bin in voller Vorfreude auf dieses Erlebnis, dass ich es kaum erwarten kann. Ich werde euch  während meines Abenteuer regelmäßig auf dem Laufenden halten. Wenn ihr schon mehr wissen wollt, guckt unter www.mikehorn.com nach oder schreibt mich direkt an. Für die unter euch, die selbst einmal so ein Abenteuer erleben wollen, Englisch sprechen können, umweltinteressiert und sportlich sind: Bewerbt euch doch für eine der nächsten Expeditionen!

Text: Constantin Vogt
Teaserfoto: Foto: Mike Horn SARL/ Dmitri Sharomov

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