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outTAKE 09 Schreibwerkstatt - Die Ergebnisse
Sie haben an ihren Texten gefeilt und geschraubt: Hier sind sie, die Ergebnisse der Schreibwerkstatt.

Sehnscheidenentzündungen waren noch die geringsten Folgeerscheinungen der Schreibwerkstatt. Foto: Claudia Bergmann
Bücherkanon -Fluch oder Segen?
Im Bücherkanon ist ein sind literarischer Werke zusammengefasst, Kritiker und Schriftsteller wie Reich Ranicki, haben ausgewählt. Das ist, wie es scheint, eine gute Sache, beleuchtet man das Ganze jedoch genauer, fällt einem ein Problem auf: Es gibt nicht nur einen Kanon, sondern viele -zu viele als, dass man sich für „den Kanon“ entscheiden könnte.
Jeder, der einmal einen solchen Kanon erstellt hat, hat andere Kriterien auf die er achtet. Muss Fontanes „ Frau Jenny Treibel“ in den Kanon - oder doch lieber „Effi Briest“? Oder gar keins von beiden?
Was passiert mit der künftigen deutschen Literatur, wenn wir nur an der alten festhalten und der neuen keine Chance geben?
Zu behaupten, dass der Bücherkanon unnütz oder gar sinnlos ist, das ist schlecht. Denn er ist sehr wohl eine Anregung, wenn man sich mit der Literatur beschäftigen will. Diese Auswahl an Literatur erleichtert einem das Finden von geeigneten Büchern und man trifft vielleicht auf Autoren und Titel, die einem vorher gänzlich unbekannt waren.
So ein Kanon ist also keine schlechte Sache; man sollte sich nur nicht darauf festlegen: Wo bleibt dann die fremdsprachige Literatur? Wo bleibt die Freude am Stöbern nach Neuem, die Neugierde nach dem Unbekannten?
Die eigenen Interessen sollte man nicht zurückstellen, nur um die Bücher aus dem Kanon kennen zu lernen, denn das persönliche Auswählen von Büchern formt und stärkt unseren Geschmack. Die Meinung anderer sollte man achten, aber sich nicht aufdrängen lassen. Bücher sollten unvoreingenommen gelesen werden, man sollte mündig sein und selbst entscheiden, ob einem ein Buch zusagt oder nicht.
Text: Carina Köhler
Todesstrafe - Abrechnung mit Schwerverbrechern
In vielen US-amerikanischen Krimiserien werden Bösewichte gejagt, deren Übeltaten aufgedeckt und verurteilt. Strafe: nicht selten die Todesstrafe. Dabei steht in 38 Staaten der Gang zum Elektrischen Stuhl an der Tagesordnung. In einigen Bundesstaaten sterben die Verurteilten auch durch eine Giftspritze. Nur 12 Staaten erkennen die Todesstrafe nicht mehr als gerechte Strafe an und haben diese verboten.
Doch ist es der richtige Weg einen Schwerverbrecher mit der Todesstrafe zu belangen? Ist es nicht eher eine Erlösung für den Täter?
Es ist doch ein leichterer Weg für den Mörder, dem langen Leben im Gefängnis zu entkommen. Noch dazu wird somit dem Kriminellen die Zeit genommen über sein Vegehen nachzudenken und er wird schnell und relativ quallos von seiner Schuld erlöst.
Außerdem verstößt die Todesstrafe gegen die Menschenrechte. Jeder Mensch hat das Recht auf Leben und das unabhängig von seinen Straftaten. Dass die Todesstrafe in den USA noch existiert, halte ich für nicht korrekt, weil die USA angeblich das Land der Demokratie und Freiheit sind. Die Vereinigten Staaten von Amerika sind ein moderner Staat – den meisten Länder voraus.
Noch dazu finde ich es fraglich, ob Verbrechen immer hundertprozentig aufdeckt werden. Manchmal wird ja nur nach den Indizien verurteilt und es gibt gar keine Zeugen. Zum Beispiel, wurde einem Mann die Todesstrafe auferlegt, weil eine Leiche gefunden wurde und sich auf der Tatwaffe seine Fingerabdrücke befanden. Zudem hatte er kein Alibi für die Tatzeit und hatte Streit mit dem Opfer. Die Polizei fand keine Zeugen. Am Tag vor seiner Hinrichtung, stellte sich der wahre Täter. Es kam ans Tageslicht, dass der wahre Verbrecher die Tatwaffe vom Arbeitsort des Verurteilten entwendet hatte. Im folgenden Prozess wurde der fälschlicherweise zur Todesstrafe Verurteilte freigesprochen. Auch Richter können sich irren.
Somit ist die Todesstrafe eine Strafe, die vollkommen unnötig ist und mit der lebenslangen Haft viel besser zu ersetzen ist.
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