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Nix verpassen
Schräge Klänge aus dem Chaos
Die Noten sehen aus wie Tintenkleckse. Es klingt verstörend und disharmonisch. Unser Videobeitrag über atonale Musik.
„Neue Musik“
Neu ist die atonale Musik, obwohl immer noch so betitelt, keineswegs mehr. Seit fast 100 Jahren schon existiert diese Gegenströmung zur klassisch-romantischen Musik.
Wissenschaftler gehen zunächst einmal davon aus, dass unser Gehirn disharmonische Klänge schwerer verarbeitet. Aber auch in der atonalen gibt es Struktur und Ordnung, wie Schlagzeuger Alexandre Babel im Video erklärt:
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Nutze das Chaos!
Komponisten benutzen das Chaos der atonalen Musik für ungewohnte Klänge. Videobeitrag von T. Ballschmieter, C. Goller, F. Dyck und M. De Jong.
Mehr Videos: Thema Chaos
Die komplette Magazinsendung zum Thema Chaos ist bei Xen.on Television Campus entstanden und kann hier angeschaut werden: www.xenonline.de.
Mehr Videos: Thema Ausbildung
Per Klick könnt ihr sie noch einmal nachschauen:
Xen.on sucht Praktikanten
Das Berliner Ausbildungsfernsehen wird von der Electronic Media School (ems) Potsdam-Babelsberg getragen. In einem jungen Team werden zweiwöchentlich Maganzinsendungen produziert, die junge, frische und außergewöhnliche Ideen thematisieren.
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Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit www.xenonline.de.
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Kommentare
Kann man denn sowas nicht
Kann man denn sowas nicht einfach als exporessiv bezeichnen?
Zumindest ist diese "neue Musik" für mich nichts. Ich mag diese harmnonischen Klänge. Ein großes Orchester. Herrlich, einfach nur herrlich.
Aber ist eben wie so vieles reine Geschmackssache.
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atonale Musik = Expressionismus?
Die Atonalität / atonale Musik ist im Prinzip nur das Schimpfwort für den Expressionismus und meint so viel wie "Unmusik", obwohl doch eigentlich alles um uns herum Musik ist, oder?
Meiner Meinung nach ist der Expressionismus im Allgemeinen eine fantastische Art Alltägliches auf eine kreative Art ins Licht zu rücken.
Mein Geschmack für diese Kunstauffassung ist übrigens erst durch sehr intensive Beschäftigungen mit Filmmusiken aller Art erwacht... Vorher konnte ich mit disharmonischem Zeugs auch überhaupt nischt anfangen. Und nun bin ich nahezu in "schiefe" Intervalle und wildes Durcheinandergedudel verliebt ;-)
Gitb es denn nicht eigentlich auch Harmonien in der Disharmnie? Wenn man z.B. Strawinskys "Le Scre Du Printemps" in Betracht zieht. Die Streicher haben oft die gleichen agressiven Rhytmen zusammen und auch durch Dissonanzen können überaus schöne Melodien entstehen (das Anfangsthema des Frühlingsopfers ist doch eines der anmutigsten Fagottsoli!?)...
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