Thilo Bode: „Wir essen zu viel Fleisch“

 
17.07.2010 - 17:01
Facebook:

Rund um das Thema Lebensmittel und Ernährung habt ihr die Fragen gestellt und Thilo Bode, Chef von Foodwatch, hat zehn davon beantwortet.

Wir steigen ein mit einer Frage von -atinA-: „Welche Nahrungsmittelzusatzstoffe sollten wir unbedingt meiden? Und warum dürfen Produkte mit solchen Inhaltsstoffen überhaupt verkauft werden?"

You are missing some Flash content that should appear here! Perhaps your browser cannot display it, or maybe it did not initialize correctly.

Isst der Foodwatch-Chef auch Fastfood? Klickt euch weiter zur nächsten Seite... 

Kommentare

Bild von Missmarie

Politisch oder privat?

Ich denke, dass gesundes Essen zu den wichtigsten Grundbedürfnissen eines Menschen zählt. Die Politik sollte jedem Menschen seine Grundbedürfnisse zugestehen. Deshab müssen die Politiker dafür sorgen, dass die Menschen auch die Möglichkeit haben, das Grundrecht "Gesunde Nahrung" zu bekommen.
Ich denke, dass es deshalb auch in der Verantwortung des Politiker der Industrieländer liegt, Entwicklungsländer in sofern zu unterstützen, dass die Menschen Zugang zu gesundem Essen und auch sauberem Trinkwasser erhalten. Wichtig ist dabei auch, dass diese Menschen sich eigenständig ernähren können und nicht auf die Industrieländer angewiesen sind.
Ich denke also Nahrung ist auch politisch!

Bild von KönICH

@ limunda

der mensch hat sein großes gehirn (was ja zur entstehung viele eiweiße braucht) nur entwickelt, weil er relativ mehr fleisch as als die späteren affen (wir heute übertreibens, aber mehr braucht man für ein großes hirn).
wenn wir nun auf fleisch und tierische eiweiße verzichten (vor allem bei der entwicklung des hirns), entwickelt sich das hirn nicht so wie sonst, weil schlicht die aufbausubstanzen fehln.

des weiteren: nur pfanzliche nahrung schadet ebenfalls, weil bestimmte aminosäuren, die der körper weder selbst herstellen kann noch in pflanzen findet, (also nur in fleisch), zum leben zwingest notwendig sind.
es gibt da so ne geschichte von nem uhreinwohnerstand von (ich weis es grade nicht), der zu ca 1900 (auf jeden fall lange her) von den briten gefunden wurde und sich nur veganisch ernährte.
da ham die die mitgenommen und nach london zur untersuchung gebracht und da wurde den schlecht, es fehlten besagte stoffe. als man sie zurückbrachte erholten sie sich. die bekahmen da diese stoffe aus den tierdung (dünger), welchen sie nicht richtig abwuschen.

hab ich beides mal im fehrnsehn gesehn oder in ner zeitung gelesn.

Bild von saire

mmh,

zuerst wollte ich protestieren, aber nun ja von vorn

das veganische ernährung gesundheitlich bedenklich ist mag sein, aber vegetarische ernährung hat noch keinem geschadet- und es gibt sehr viele ernährungsforscher (oder wie man die nennt) und studien die belegen das das menschliche gehirn und auch die leistungsfähigkeit überhaupt zugenommen hat bei umstellung der ernährung auf gesunde pflanzliche kost.

das weiteren, ganz erlich... es mag evtl. is das mit dem gehirn wohl totaler blödsinn (nein nich falsch verstehen)
- klar is was da steht n erklärungsmodell das auf forschung beruht, in der die einzelnen faktoren stimmen- das mit fleisch und eiweiß und so- alles korrekt! - aber es is ein erklärungsmodell bei dem davon ausgegangen wird- das eine THEORIE stimmt (in dem fall die evolutionstheorie) - und ich stamme nich von nen affen ab! auch wenn menschen nur primaten sind.

Bild von KönICH

tust du auch nicht

du stammst nicht vom affen ab. es gab nur früher ein zwischendinges zwischen affen und mensch, die eine gruppe entwickelte sich an einen ort zum affen, die andre zum menschen.

Bild von KönICH

ernährung ist ein grundbedürfnis.

da aber nur noch ein bruchteil in der nahrungsmittelerzeugung, also als bauern arbeitet, ist der rest von dieser minderheit sehr stark abhänig. da es zu keinen ungereimtheiten kommt, muss die politik regeln aufstellen und für deren einordnung sorgen.
dass sich politik mehr um ernährung kümmern sollte, zeigt sich auch an den kindern, die täglich auf der welt an unterernährung sterben.

auch wenn die politik es mit der begründung der "eigenverantwortung der menschen und eigeninitiative zu guter ernährung" selbst nicht machen will, sie muss anfangen, damit die menschen sich selber kümmern werden.

des weiteren: man könnte sagen, ernährung ist sache des anwenders, also des kunden.
da es aber eine zeit zwischen stillen und ernährungstechnischer aufklärung gibt, muss der staat für diese zeit eine gesunder ernährung sicherstellen.

Bild von Blacker

zu: "Ist Ernährung politisch oder privat?"

Aus meiner Sicht hat die Politik dafür zu sorgen, dass unsere Ernährung gesund ist. Sie sorgt dafür, dass der Dönerspieß im Kühlwagen auch kühl bleibt und prüft, was für Inhaltstoffe sich in Gummibärchen befinden, die eventuell für den Menschen schädlich sein könnten. Deshalb prüft das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit alle neuen Lebensmittel vor dem erstmaligen Inverkehrbringen.
Ob diese Lebensmittel nun "zu fett oder zu süß" sind, bleibt dem Kunden, der das Produkt kauft, selbst überlassen. Apropos fett: Warum zieht das Bundesamt für Verbraucherschutz die allseits so beliebten Chips nicht aus dem Verkehr, die doch krebserregendes Acrylamid haben und außerdem den Cholesterinspiegel nach oben schnellen lassen und so das Schlaganfallrisiko erhöhen? Meiner Meinung nach sollte deshalb mindestens eine Empfehlung - sei es das umstrittene Ampelsystem oder die unausformulierte Randnotiz - des Bundesamtes für Verbraucherschutz auf dem Etikett des jeweiligen Artikels stehen.
Deshalb: Für mich hat die Politik dafür zu sorgen, dass die Bürger sich bewusst sind, was sie gerade zu sich nehmen. Wir können uns ja dann immer noch entscheiden, ob wir die Chips lieber bei Seite legen oder doch das gesundheitliche Risiko eingehen und uns dafür einen schönen Abend vor dem Fernseher machen...

Bild von kleinesinsekt

politisch und privat

Meiner Meinung nach ist die Ernährung in erster Linie von der einzelnen Person abhängig. Jeder hat die freie Wahl zwischen den einzelnen Lebensmitteln, auch unabhängig vom Geldbeutel. Wer sich mit dem Thema auseinandersetzt kann eine weitesgehend gesunde Ernährung sichern, egal, wo man einkauft.
Auf der anderen Seite spielt aber natürlich auch die Politik eine große Rolle. Beispiel Bioprodukte: Es müssten viel mehr solche Produkte subventioniert werden, um einer breiteren Bevölkerungsschicht den Zugang zu der evtl. gewünschten Ernährung durch biologisch erzeugte Nahrungsmittel zu ermöglichen.
Ebenfalls sollten sich Obst und Gemüse deutlich preislich abheben von "ungesunden" Nahrungsmitteln.
Somit komme ich zu dem Fazit, dass zwar die Politik die Grundfläche legt, jedoch jeder Verbraucher zu einem großen Anteil selbst mitbestimmen kann, wie gesund er sich ernährt.

Bild von KönICH

man sieht hier was interessantes

normalerweise wimmelt es nach video-interviws ja von kommentaren - hier hat aber jemand das wort "politik" (bzw politisch) in den mund genommen und schon gibts kaum antworten.
ich weis nicht, was mit der jugend los ist, aber das kann nicht sein. wie wollt ihr ohne begründete politische meinung, also unaufgeklärt, jemals das wählen, was ihr wirklich wollt?

Bild von saire

interresannt

ich find die kernaussage des videos sehr interresannt- und zwar das man problemlos die hälfte aller bedenklichen geschmacksverstärker und zusatzstoffe verbieten könnte und man immernoch genug hätte!
Sehr interresannt- wenn man etwas verbietet und ich es gar nicht merke weil mein instant kaffee noch genauso schmeckt- warum verbiete ich es dann nich- die bürgen würdens ja gar nich merken... ausser das sie evtl. im alter keinen schlaganfall bekommen

ausserdem is die diskussion an sich sehr schizoshren
auf der einen Seite soll der staat dafür sorgen das wir uns durch ungesunde ernärung nich selber zerstören... auf der anderen soll er uns aber in ruhe lassen wenn wir es tun wollen (z.B. durch rauchen, alkohol u.ä.)
das generell ist n sehr schwieriges thema

Bild von hkiepe

Henrik

klar ist Ernährung beides - politisch und privat. Ich zum Beispiel vermisse in den Supermärkten normal schmeckende Tomaten und Gurken und der Krümmungsgrad einer Gurke ist mir dabei total egal!

Ich glaube/weiß, das die Ernährungspolitik in Europa ausschließlich von Großkonzernen gemacht wird und es nur um Profite geht. Man sollte die Europäischen Märkte öffnen und Zölle abschaffen, dann hätte der Weltmarkt auch die Möglichkeit in Europa seine Produkte anzubieten und am Ende würde die Qualität siegen und nicht die Masse. Das dann hier einiges Teurer würde ist wahrscheinlich die Ursache dafür warum sich die Politiker es nicht trauen die Maßnahmen zu ergreifen - Schließlich möchte Frau Merkel ja wieder gewählt werden. Drängt sich einem die Frage aus ob die Europäische Union wirklich wegen uns Bürgern gegründet wurde, oder ob man heimischen Konzernen die Möglichkeit geben wollte sich gegenüber den Weltmärkten abzuschotten??? Im letzteren Fall sehe ich keine Vorteil sondern einen Nachteil für die Bürger der EU in deren bestehen.

Beigetreten: 21.04.2010
Punkte: 2877107

Anzeige

Anzeige

Socialvernetzwerkungsdings

Anzeige

Anzeige