Titelverteidiger mit Norman Sinn: Sinnsuche
Lied für Lied durchs Album - eine Frage zu jedem Song. SPIESSER-Autorin Friederike nimmt den deutschen Indiepop-Sänger Norman Sinn zu seiner neuen Platte "Was macht Sinn" ins Kreuzverhör.

1. „König“ – Vervollständige doch bitte den Satz: Wenn ich Königwäre, dann...
...würde das Volk regieren, das heißt, jeder könnte da weitermachen, wo er gerade ist und seine Träume verwirklichen, sofern er keinen anderen einschränkt!
2. „Brücke“ – Wie biegsam bist du?
Ich bin so biegsam, dass ich Verbindungen schaffen kann. Aber ohne mich zu verbiegen oder zu verbeugen.
3. „Gut drauf“ – Mal andersrum: Was zieht dich runter?
Puh, gute Frage! Ich glaube Uneinsichtigkeit kann mich runterziehen. Ich bin zwar immer bestrebt, kommunikativ zu einem Ergebnis oder Konsens zu kommen. Wenn das gar nicht funktioniert, bin ich da schon mal ernüchtert.
4. „Was dir fehlt“ – Was hat dir zuletzt gefehlt?
Eine Dusche! lacht
5. „Nicht der Selbe“ – Was ist das Beste am Mann-Sein und das Beste am Frau-Sein?
Das Beste am Mann-Sein ist, dass es Frauen gibt. Und wahrscheinlich ist das Beste am Frau-Sein, dass es Männer gibt.
Titel verteidigt...
Auch Clueso, Tocotronic, Mando Diao, die Sportfreunde Stiller und manch anderer Erstligist haben schon ihre(n) Titel bei uns verteidigt.
6. „Treu“ – Was ist für dich am wertvollsten?
Selbstbestimmung, Freiheit und Freundschaft, ähm... in diesem Kontext könnte ich ewig weiter aufzählen!
7. „Mit dir“ – Was macht dich besonders?
Dass ich ein Individuum bin, so wie alle anderen auch, und dass ich mich selbst verwirkliche.
8. „Planlos“ – Wenn du die Wahl hast: Straßenkarte oder Navi?
Kommt darauf an, was ich vorhabe. Ich würde sagen, wenn ich nichts vorhab, brauch ich weder Navi noch Straßenkarte. Dann verlauf ich mich, denn auf Umwegen findet man plötzlich ganz andere Türen, die einem vielleicht auch ein Stückchen näher an sich selbst bringen.
9. „So viel zu tun“ – Dein SOS-Tipp gegen Langeweile:
Unbedingt rausgehen und aufschnappen, aufsaugen, was draußen passiert. Bevor man sich zu Hause eingräbt und die Gardinen zu zieht: Raus, unbedingt raus!
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