This Void: Klarheit von der Küste
Dass aus Jever nicht nur schmackhaftes Bier kommt, beweisen uns jetzt "This Void". Mit feinstem Indiepop-Folk, Akustikgitarren und Elektronik geht's an und in die Ohren - und die wollen gar nicht mehr ohne.
Das musikalische Universum unserer Tage wirkt groß und unüberschaubar. Soviel man auch klickt und youtubed, man erkundet immer nur einen Bruchteil des Vorhandenen. Unser Anspieltipp diesmal: "This Void".
Durch's Interview schwitzen sich Bassist Maximilian, 19, und Schlagzeuger Christian, 20. Und die hat Redakteurin Anne Juliane, 19, mit dem berühmt-berüchtigten "Titelverteidiger" nicht verschont.
Teil 1: Lasst uns mal über Musik schwatzen...
Woher kennt ihr euch, wie kam es zu „This Void“?
Christian Im Oktober 2010 startete „This Void“ als Akustikprojekt zwischen Keno und Daniel. Ich kam eher zufällig hinzu: Eigentlich suchten die Jungs jemanden für die Gestaltung ihrer myspace-Seite, jetzt sitze ich am Schlagzeug.
Max Ich kannte die Beiden aus der Musical-AG unserer Schule und kam dann Ende Januar Bassist hinzu. Mich hat dann auch ziemlich schnell der Ehrgeiz gepackt: Songs einstudieren, für Gigs proben, ...
Christian „Holes and Hopes“ war dann der erster Song. Und im April 2011 spielten wir beim Plattform-Festival neben "I Heart Sharks" und "KLEZ.E". Dort lernten wir Kristof Beuthner, quasi unseren managenden Mann für alles, kennen.
Was habt ihr euch bei dem Bandnamen gedacht?
Christian „This Void“ bedeutet übersetzt die Leere und beschreibt die kleinen Schwierigkeiten im Leben. Vor allem auch die Startprobleme nach dem Abitur: Man ist auf sich allein gestellt, steht mitten im Leben und weiß nicht, welchen Weg man einschlagen soll.
Max Freunde ziehen weg, vieles zerbricht.
Drei Worte, die eure Musik charakterisieren...

Marzipan für's Ohr: Ab 28. Dezember 2011
Max Also ohne jetzt übermütig klingen zu wollen, aber „edel“ trifft's ganz gut.
Christian Es ist nicht trashig, eher sehr sauber – eben ein klarer Klang. Wort Nummer zwei muss „folkig“ sein!
Max Dynamisch, Akustik, Rock, Indie-Pop,...
Werte Leserschaft, ich halte fest: "This Void" klingen edel, folkig - und vor allem sehr vielfältig.
In welches Genre passt ihr, wo ordnet ihr euch ein?
Max Christian und ich bilden beim Proben häufig einen Gegenpol zu Keno und Daniel. Die beiden kommen mit eher ruhigen Texten, Melodien und Rhythmen aus dem Folk- und Akustikbereich. Wir mischen dann unsere Einflüsse dazu und ziehen den ganzen Song so manchmal auch Richtung Indie.
Augen zu, Träumerei an: Welche Bühnen wollt ihr noch erobern?
Christian Dockville, Melt!, Hurricane - da gibt’s so einige.
Umblättern - dann wagen sich Max und Christian in den "Titelverteidiger".
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Kommentare
Feinomat
Sehr sympathisch: Bier und Ehrlichkeit für die Welt, tolle Töne gibts gratis oben drauf. Viel Erfolg!
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