Wahn der Aussteller

 
19.08.2010 - 18:22
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 Autorin Verena hatte heute ihren ersten Tag auf der gamescom – und fiel fast aus allen Wolken. Manche Entwicklerfirmen stellen ihren kleinen Schätze so einiges hin.

Beim Betreten der Hallen musste ich mich erst einmal umgewöhnen. Im Gegensatz zum Messeboulevard, der die Hallenkomplexe miteinander verbindet, sind die ziemlich duster. Krach dröhnt von fast jedem der vielen Stände – noch ein krasser Gegensatz zum ruhigen Boulevard.

Damit jedoch nicht genug: Einige große Entwickler geben sich nicht mit einem einfachen Stand zufrieden – nein, da muss ein ganzer Komplex her.


Ein Eckchen des Blizzard-Standes

So erschrak ich fast, als ich das erste Mal Halle 6 betrat. Dort wurde ich von einem ziemlich finsteren Soldaten begrüßt, der die Außenwand des „Call of Duty Black Ops Gebildes“ ziert. Seine Augen liegen im Dunkeln und seine Körperhaltung verrät, dass er in keinem Spiel für Kinder auftaucht. Angesehen habe ich es mir jedoch nicht, denn sonst könnte ich nachts sicher nicht mehr ruhig schlafen.

Halbes Fußballfeld

Kurz dahinter wartet der „Stand“ von Blizzard. Das ist eine Entwicklerfirma, die viele Computerspielfreunde den Atem anhalten lässt. Spiele wie zum Beispiel „World of Warcraft“ oder das kürzlich erschienene „Starcraft 2“ haben schon einige Gamer an die Rechner gefesselt.

Um die neue „WoW“-Erweiterung anzupreisen, hat Blizzard rundherum riesige Kronleuchter und Fackeln aufstellen lassen, die sogar bei einem Nicht-Fan wie mir ihre Wirkung nicht verfehlen. Ich konnte kaum vorbeigehen, ohne von dem Aufwand, den die Publisher betrieben haben, beeindruckt zu sein. Zwei große Komplexe, für insgesamt nur drei Spiele nehmen die Fläche von der Größe eines halben Fußballfeldes ein. Schon heute am Fachbesucher-Tag war die Schlange eine Stunde lang, also muss auch hier die schöne Aussicht genügen.


"Fallout New Vegas"

Da kann der Kasten von „Fallout New Vegas“ kaum mithalten. Dieser jedoch überzeugte durch sein perfekt abgestimmtes Außen- und Innenleben. Die gesamte Fassade erinnert an ein typisches Spielcasino in Las Vegas und innen darf das Spiel auf Pokertischen angespielt werden. Las Vegas ist aber nur Namensgeber. Ansonsten gehts darum durch die Gegend zu laufen, Leute zu erschießen und Aufgaben zu lösen.

Alles in allem ist der Aufwand, den sich die Entwickler machen, wirklich nicht umsonst – mich immerhin konnten sie mich damit beeindrucken. Die Spiele sind mir aber trotzdem wurscht.

Kommt vorbei, macht mit!

Wenn ihr auch auf der Messe seid, schaut mal beim SPIESSER-Stand vorbei, sagt uns „Guten Tag“. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, Teil unserer Redaktion vor Ort zu werden. Jeder Autor ist herzlich willkommen! Also meldet euch – direkt in Halle 9 an Stand C036 oder mit einer Nachricht an die Onlineredaktion – und macht mit bei der Berichterstattung über die Messe.

Kommentare

Bild von Rumpel1408

Guter Beitrag

Mal ne andere Seite der Gamescon ähm com natürlich^^

Die stände sind schon krass, aber noch krasserr sind denke die wartezeiten, oft mehrere stunden ansthn nur um ein paar minuten des spiels spielen zu dürfen... und blizzard sprengt sowieso jeden rahmen (aber wahrscheinlich auch zu recht)

was mich noch interessiern würde sind die randbedingungen, in leipzig wars ja glaube so, das die luft extrem stickig war, und das essen war auch ne so toll irgendwie?

ich werd mir das wahrscheinlich nie antun, allein schon weil köln ne ganze ecke weiter is als leipzig

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