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Nix verpassen
Wie? Du weißt noch nicht, was du mal werden willst?
Traumberuf Prinzessin? Die Zeiten, in denen es hieß man werde Fee, Prinzessin, Feuerwehrmann oder Tierarzt sind vorbei.


Jeder von uns kommt zwischen dem 15ten und dem 25ten Lebensjahr an den Punkt, an dem man sich fragt, wie es eigentlich weiter gehen soll. Da stellen sich Fragen wie: Was kann ich? Was kann ich nicht? Was will ich (nicht)?
Und als ob es nicht reichen würde, dass man sich selbst mehr oder weniger Stress bei der Auseinandersetzung mit diesen Fragen macht, kommen die Lehrer, Eltern und die Verwandten dazu, die ständig fragen was man werden will, was man denn studieren will.
"Ich weiß nicht..." Ist auch hier keine gültige Prüfungsantwort. Die Großeltern hören am Liebsten Arzt, die Eltern hätten gerne einen Beruf mit Zukunft, schließlich wollen sie ihre Rentenversicherung aufgebessert wissen und die Lehrer verstehen nicht warum man sich als erstes sicher ist, dass es sicher kein Lehrberuf werden soll und möchten vor allem eine ausgefeilte Präsentation des gewählten Berufs.
Nun stellt sich die Frage, ob man eigentlich der einzige ist, der noch keine genaue Ahnung hat.
Aber nein! Nur sind viele schlauer als man selbst: "Irgendwas mit Medizin" klingt gut, ist aber ungefähr eine genauso konkrete Aussage wie: "Ich werde mal erwachsen." Denn selbst wenn diese Person dann später Maschinenbauingenieur wird, übrigens ein Beruf mit Zukunft, laut den Professoren an der Technik Universität, kann sie sagen, ja ich mache was mit Medizin, halt nicht am Menschen...
Auch die Veranstaltungen die die Schulen anbieten um ihre Schüler verzweifelt eine Entscheidung abzuringen sind sinnvoll bis völliger Schwachsinn, was will man denn an der Technik Universität, wenn man für den Zugang mindestens 10 Punkte in Mathe braucht, sich aber stets wie ein Schneekönig freut über 4 Punkte, die nicht an mangelnder Intelligenz sondern an in den Keller gestiegenem Interesse liegen?
Oder was will jemand der ausgelebte Kreativität für eine Krankheit hält an der Kunstakademie?
Aber eigentlich geht es ja auch nicht um die Information, sondern viel mehr um die Bestätigung der Teilnahme an genannten Veranstaltungen um den Berufs-Orientierungsordner zu vervollständigen; dieser enthält außerdem auch noch ein Probe-Bewerbungsanschreiben, das dann gerne auch mal an einen imaginären Kosmetiksalon adressiert wird; sinnvoll für jemanden, der extra zwölf oder 13 Jahre zur Schule gegangen ist um sein Abi zu schaffen.
Also beantworten wir in Zukunft alle Fragen in diese Richtung lieber mit: "Ich werde was ich will!" und werde dann nämlich doch Prinzessin...
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Kommentare
Ich finde es schade, dass der
Ich finde es schade, dass der Gesellschaftsdruck so groß ist... Was wäre wohl, wenn Arbeit KEIN Statussymbol wäre, sondern eine komplett "freiwillige" Sache? Wenn man sich keine Sorgen um den Lebensunterhalt machen würde? Ich glaube unsere Gesellschaft würde nur profitieren. Jeder macht das, was er am besten kann oder was ihm am meisten Spaß macht.
Das wäre eine schöne Welt!
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