Anzeige
Nix verpassen
Anzeige
Anzeige
Neueste Kommentare
Anzeige
Socialvernetzwerkungsdings
Aktivste Spiesser der Woche
| Benutzer | Letzte Woche | |
|---|---|---|
| HyateRedet | 1013010 | |
| jugendlicher Ro... | 358005 | |
| Nachwuchsmisanthrop | 348000 | |
| protonphilosophie | 295011 | |
| karma | 269002 |
Neueste Forenthemen
Teil2
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Keaton hatte seine Arbeiter ausgebeutet, und hatte sich gegen eine Gründung einer Gewrkschaft ausgesprochen.
Trotz positiver Prognosen für 1996, gab es Diskrepanzen in den Geschäftspapieren. Angeblich fehlten die Aufträge. Zusätzlich, wurden Gelder, aus dem Kapital der Firma, unterschlagen. Das bedeutete, dass AUS, für den Betrieb. Viele würden ihren Arbeitsplatz verlieren. Dies wiederum, würde das finanzielle Aus für die ganze Region bedeuten.
Natürlich fiel, der Verdacht der Unterschlagung, auf die Firmenleitung, und somit wieder auf Keaton!
Wie James in alten "Leibziger Tagesblätter" wußte, versuchten die Redelsführer der orangenen Wiederstandsbewegung dem entgegen zutretten. Sie mobilisierten Streiks, versuchten zwischen den Parteien zu vermitteln, aber alles ohne Erfolg!
Aber, dass die Wiederstandsgruppe einen Attentäter angagiert hatte, davon stand nichts, in den alten Zeitungen, aus der Stadtbücherei.
Das Attentat
Wie jeden Samstag abend, feierte Herbert Keaton, trotz "schlechter Geschäftslage", mit seinen Geschäftsfreunden, rauschende Feste.
Wie JAmes schon erfahren hatte, saß der Mann nun in der Residenz von Keaton. Er hatte sich, in ein Auto einer Catering-Firma, die das Fest belieferte, eingeschleusst.
Und schaffte es so, in die Vorratskammer des Anwesens, wo er auf die Dunkelheit warten wollte, um seinen totlichen Plan aus zuführen!
Niemand ahnte davon !!!
Diese Festlichkeiten fanden immer auf dem Areal der Familie Keaton statt, dort war man ungestört, es wurde ausgelassen gefeiert, und unser Mann saß unbemerkt in der kleinen, fensterlosen Kammer und schrieb sich alles von der Seele.
"Ich hatte den Befehl einen Mann zutöten. Sie hatten mich extra ausgewählt. Ich bin ein stadtbekannter Straftäter.
Bei einer Kneipenschlägerei, hatte ich 1975,im Alter von 19 Jahren, einen Mann totgeprügelt. Es war niemals meine Absicht gewesen, er war unglücklich gestürtzt, hatte sich den Schädel gebrochen. Aber ich hatte ihn vor dem Sturtz mit der Faust ins Gesicht getroffen, von da an, war ich der "Mörder" im Ort!
Der Richtige für "solche Aufgaben"!
Eines abends wurde ich von einem Unbekannten angerufen, anfänglich dachte ich, es wäre ein "schlechter Scherz, aber er rief wieder an. Irgendwann, habe ich dann "Ja" gesagt!
Nun bin ich hier und weiß von den Risiken. Wenn man mich entdeckt, bei der Vielzahl der Gegner, bin ich verloren !
James durchzuckte es, wie bei einem Blitzschlag. Er hatte es geahnt, er kannt den Mann. Er war genauso ein Außenseiter, wie er selbst! Die Dorfbewohner mieden ihn. Er war ein Krimineller, ein Knastbruder und Totschläger !
Aber eines war sicher sie hatten ihn damals nicht erwischt!
James nahm das Tagebuch wieder zur Hand, um mehr zuerfahren. Doch es waren nur noch wenige Seiten vollständig bzw. vorhanden.
Mehr als James gehofft hatte, hatte ein Feuer das Skript beschädigt.
Nach langem Warten in der Speisekammer, ist es endlich dunkel geworden. Immer öfter kommen Küchenjungen und anderes Personal herein.Die Festlichkeiten sind im vollem Gange! Ich hörte Lachen, Gläser klingen und es wird Tanzmusik gespielt.
Mein Plan ist es, ins Schlafzimmer der Herrschaften vor- zudringen,mich dort zuverbergen bis Keaton sich zur Ruhe bettete und ich ihn im Schlaf erstechen kann. Anschließen fliehe ich, über den Balkon mit Aussentreppe, zum Garten. Überbrücke die Distanz bis zum Wald, in dem ich geduckt, im Dunkeln über die Rasenfläche renne und dann verschwinde!
Man wird die Leichen frühestens am nächsten Morgen entdecken, da keiner vor morgen mit ihnen rechnet. Bis dahin bin ich wieder untergetaucht und keiner kann eine Verbindung zu mir herstellen!
Vergibt mir meine Schuld, aber es muss jemand handeln und Keaton aufhalten.
Klar, bekam ich schon meinen Lohn, aber ich hätte es nie getan wenn nicht.....
Die Nachforschungen
Zwei Tage später saß James in der Bücherei. Er hatte einen Stapel, alter Zeitungen dea Jahres 1996 vor sich, auf dem Lesepult liegen.
Immer wieder fand er neue Artikel zu der Sache z.B. Streik in den Keaton-Werken,
Orangene Wiederstandsgruppierung ruft zur Gegenwehr auf, Verdacht der Unterschlagen in Millionenhöhe, 2000 Arbeiter in den Keaton Stahlwerke entlassen.in der Zeitung fand er dann, einige Wochen später:
BRAND IM JAGDSCHLOSS KEATON- 2 TOTE GEFUNDEN
SAMSTAG, DEN 17.JULI.1996 Bei einer Gesellschaft im Waldschlösschen der Familie Keaton, der Vorstand wollte die friedliche Übernahmen des Stahlwerkes feiern.
Bürgermeister, Stadt- und Landrat waren ebenfalls anwesend, ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Feuer ausgebrochen.
Nach den Löscharbeiten, der städtischen Feuerwehr, wurden zwei völlig verkohlte Leichen gefunden. Nach Überprüfung der Anwesenden, kann davon ausgegangen werden, dass es sich hierbei, um Herbert Keaton (43) und Renate Keaton (39), handelt. Eine 100%ige Indifizierung gibt es erst nach einer abgeschlossenen DNA Untersuchung.
Ein Gewaltverbrechen wird ebenfalls nicht ausgeschlossen.
Es wurde der Verdacht geäußert, dass es sich um Brandstieftung handeln könnte- die Polizei hat dies bis jetzt nicht bestätigt.
Eine Pressekonferenz wird nach Abschluss der Untersuchungen einberaumt- Einen Tatverdächtigen, gibt es zum jetzigen Zeitpunkt nicht!
Jetzt war James klar woher die Brandspuren stammten. Aber wie kam es zu diesem
Brand? Er musste den Mann zu Rede stellen, es gab keine andere Möglichkeit!
Er beschloss auf dem Heimweg, an seinem Haus vorbei zugehen. Er wollte ihn sehen und dann weitere Pläne schmieden.
Der Nachhauseweg
Gismo hatte wie immer geduldig angeleint, draussen vor der Biblothek auf ihn gewartet. "Komm schon, alter Junge! Wir sind im Dienst!" sagte James zu seinem Hund. Und Gismo schaute ihn an, als hätte er jedes Wort verstanden.
Gemeinsam liefen sie die Strasse hinunter. Der Attentäter wohnte nicht weit von seinem normalen Heimweg entfernt.
Er hatte ein kleines, ungepflegtes Haus das unbedingt geschrichen oder neu verputzt gehörte. Das Dach war bewachsen von Moos und Grass, die Holzläden waren verschlissen. Der kleine Vorgarten sah ungepflegt und verwildert aus. In der angrenzenden Scheune standen Abfälle und Schrott.
James konnte niemanden erkennen und einfach schellen, dass traute er sich nicht! Plötzlich öffnete sich ein Fenster im ersten Stock und ein ungepflegter Mann lehnte sich heraus:" Was machst Du da?, er hatte James vor dem Haus gesehen. "Verschwinde!"
James erstrak und rannte, so schnell er konnte mit seinen Begleiter nachhause. Er war vom Auftauchen des Mannes überrascht. James musste sich was Einfallen lassen. So kam er nicht zum Ziel !
Der Einfall
James musste alleine weiter kommen. Seine Mutter wollte er nicht fragen und Freunde hatte er nicht. Und Gismo war auch nicht viel besser, er konnte schließlich nicht antworten.
Es vergingen einige Tage, bis James einen Einfall hatte. Immer wieder kamen Leute an die Haustür und wollten etwas verkaufen oder Spenden sammeln. James hatte sich einen Vorwand zurecht gelegt, er solle eine Umfrage für den Deutschunterricht machen, mit dem Thema: "Die Wirtschaft 2010- wird sich die Lage verschlechtern oder entspannen!" Dann machte er sich mit Gismo auf den Weg.
Am Haus angekommem, verlor er kurzzeitig den Mut, aber er entschied sich dann doch zu klingeln!
Die Tür öffnete sich und der selbe ungepflegte Kerl, wie beim letzten Mal stand vor ihm. Er war riesig! "Was willst Du?", sagte er in einem barschen Ton."Du warst doch erst vor ein paar Tagen hier!"
"Ich soll eine Umfrage, für die Schule machen, würden Sie mir einpaar Fragen beantworten?"begann James schüchtern.
Der Mann überlegte kurz, schien aber wenig begeistert. James mußte ihn irgendwie überzeugen, aber wie?
Gismo war wie immer vor dem Gartentor angebunden. Als ein Radfahrer dicht an ihm vorbei fuhr, fing er an zubellen. Der Mann blickte in seine Richtung :" Ist das deiner?",und zeigte mit dem Finger auf Gismo."Ich hatte auch mal Einen, da war ich noch etwas jünger! Er lebt nicht mehr!"
James ergriff seine Chance:"Was ist denn passiert?""Och, das ist 'ne lange Geschichte!, merklich trauriger. "Ich habe Zeit und mag Geschichten!" entgegnete James.
Der Mann machte 5 Schritte auf eine Gartenbank zu und setzte sich. Er deutete James an Gismo rein zuholen und sich zusetzen. James tat wie ihm geheissen und nahm neben ihm platz.
"Nun, gut! Ich wusste das irgendwann der Zeitpunkt kommen würde, dass ich jemanden diese Geschichte erzähle, aber dass es ein Junge sein würde..., dass hatte ich nicht geahnt!"
James verstand kein Wort. Er wußte nicht recht von was der Alte erzählte, blieb
aber ruhig, und ließ den Mann berichten.
Das Geständnis
"Es begann alles 1986, damals war ich frisch aus dem Knast. Ich hatte, trotz Allem, eine tolle Arbeit in den Keaton-Werken gefunden und lernte Bianca kennen.
Eine tolle Frau! Sie arbeitete bei Keaton im Büro! Ich war so glücklich, wie noch nie in meinem Leben. Alles lief Klasse!
Schon bald zog sie zu mir. Wir wollten eine Familie gründen.
Zuvor wollten wir prüfen, ob wir dieser Verantwortung gewachsen wäre! Wir holten uns erst einmal einen Hund. Hasso war ein tolles Tier! Wir hatten eine Menge Spaß mit ihm! Aber wie es so ist, im Leben,dass Glück währt nicht ewig!
Ich übernahm, aus finanziellen Gründen einen weiteren Job bei einer kleinen Security-Firma, und mußte nachts Gebäude bewachen.
Bianca übrnahm einen Größtteil der häuslichen Pflchten. Sie ging auch mit Hasso raus.
An einem Samstag, ich hatte eine zusätzliche Schicht angenommen, und musste Arbeiten. Bianca blieb mit dem Hund alleine Zuhause.
Gegen 2 Uhr nachts, wollte Hasso raus. Das tat er sonst nie! Also zog Bianca sich an und ging mit ihm ins Freie. Sie lief immer die selbe Strecke. Ihr Weg führte bei uns die Strasse entlang, dann Richtung Wald, vorbei am Jagdschlösschen und dann in einem kleinen Bogen zurück zum Haus." Der Mann brach schlurzend ab. Es dauerte einige Minuten bis er seine Fassung wieder erlangt hatte.
"Sie ging auf einem Waldweg, und wurde im Dunkeln, von eiem Auto erfasst!"
Jetzt begriff James! An eiem Samstagabend, da im Jagdschlösschen rauschende Feste gefeiert wurden, hatte irgend ein Gast, auf dem Nachhauesweg, die junge Frau mit ihrem Hund, mit seinem Auto erfasst!
Es brach aus dem Mann heraus:" Sie haben sie umgebracht, überfahren und beide einfach liegen gelassen! Die Schuldigen wurden nie ermittelt."
James war entsetzt. Er wollte das dieser Mann zur Rechenschaft gezogen wurde, für die Morde die er begangen hatte. Aber nun, war er sich nicht mehr sicher.Die Gegenseite war ja noch viel schlimmer !
Der Mann weinte und stützte seinen Kopf mit beiden Händen. Er war völlig in sich versunken. Ergriffen und merklich unsicher bekundete James sein Beileid. Beide saßen einige Zeit schweigend neben einander , bis James ihn fragte:" Deshalb haben sie Keaton getötet. Sie haben ihre Frau gerächt, stimmt's?"
Überrascht sprach der Witwer weiter:" Ich weiß zwar nicht woher Du das weißt, aber es ist die Wahrheit!
Eines abends als meine Trauer mich fast um den Verstand gebracht hatte, klingelte mein Telefon. Ich nahm ab! "Hallo?" sagte ich.
Eine Stimme auf der anderen Seite der Leitung sprach:"Ich möchte das sie mir helfen! Ich weiß was ihnen passiert ist, und deshalb sind sie der richtige Mann für die Sache. Sie helfen mir und ich regele alle finanziellen Schwierigkeiten für sie. Und alles was sie tun müssen ist, Keaton um zubringen!"
Zuerst dachte ich an einen schlechten Scherz, doch dann rief er wieder an und wieder! Irgendwann nahm ich an!
Ich erhielt 10000 Mark und die Termine von den Festlichkeiten, Pläne des Schlösschens und ebenfalls eine Liste der Lieferanten. In einem Fahrzeug einer Cartering-Firma, habe ich mich hinein geschleusst. So kam ich in die Vorratskammer und verbag mich erst einmal.
Als das Fest voll im Gange war, habe ich mich in die Gemächer der Herrschaften geschlichen.Nachdem, Keaton und seine Frau, nach der Feier eingeschlafen waren, habe ich sie erstochen.
Keaton hatte seinbar etwas bemerkt und wollte nach Hilfe rufen. Ich mußte handeln.
Es gab ein Handgemenge, dabei haben wir mehrere herumstehende Kerzenleuchter umgeworfen. Ein Kandelaber fiel vom Kaminsims unter die schweren Vorhänge, die direk anfingen zubrennen.
Plötzlich stand alles in Flammen durch den schwarzen, dicken Rauch konnte man kaum Atmen und verlor schnell die Orientierung. Meine Jacke fing Feuer und ich konnte es gerade noch mit einem Büchlein ausschlgen. Beinahe wäre ich selbst verbrannt!
Im letzten Moment konnte ich mich durch die brennenden Vorhänge auf den Balkon retten. Von dort, über die steinerne Aussentreppe in den Garten fliehen.
Als ich über die riesige, dunkle Rasenfläche rannte, konnte ich im Augenwinkel sehen, dass alles in Flammen stand. Viele dagebliebenen Gäste hatten sich bereits ins Freie gerettet.
Ich rannte weiter in den Wald, da fiel mir das Geschriebene ein. Was sollte ich damit tun?
Es war beschädigt und ich merkte, dass der Einfall alles auf zuschreiben, doch nicht so gut war! Ich streckte es in einen Baum, der vom Blitz beschädigt worden war und eine riesige Öffnung hatte. Dort sollte es niemand finden.
James schaute dem Mann ins Gesicht und griff in seine Jackentasche. Zum Vorschein kam das Tagebuch.
"Was wirst Du jetzt machen? Jetzt, wo Du alles weißt und auch die Beweise hast ?
James antwortete nachdenklich:" Ich weiß es nicht!"
Nach einigen Augenblicken, stand James auf und gab dem Mann sein Büchlein zurück
und sagte:"Vielleicht komme ich wieder!"
James, nahm seinen Hund, der sich zwischen seine Beine eingerollt hatte, und ging langsam und sehr nachdenklich nachhause!
