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Nix verpassen
„Verwunderung über den 11ten September 2011“
Also ich weiß ja nicht wies euch geht aber ich hatte fest mit einem erneuten Anschlag am 11ten September gerechnet.
Natürlich bin ich über alle Maßen froh, dass offensichtlich nichts passiert ist, aber andererseits stimmt es mich auch nachdenklich.
Müssen wir wieder mit Anschlägen rechnen? Wird ein neues Datum , von den Drahtziehern, auserkoren um zu einem der schlimmsten Tage in der Geschichte zu werden?
Ich weiß nicht ist schwer zu erklären was ich meine aber ich hatte so fest mit einem neuen 11ten September Anschlag gerechnet, dass mir langsam echt Angst macht wann und ob sowas nochmal auf die Welt zukommt. Diese Ungewissheit ob es so ein schlimmes Ereignis nochmal geben wird, diese Unberechenbarkeit, falls es dazu kommt, dann wann?
Irgendwie hatte ich damit gerechnet dass Terroristen so eine Art Jubiläumsanschlag vorhaben. (Klingt unglaublich makaber und ich bin unendlich froh dass die Terroristen offensichtich nicht so gedacht haben)
Ich dachte am 11ten September passiert womöglich was weil er ja inwischen DAS Datum für Terror ist. Ich mein wer hat denn bitteschön etwas anderes im Sinn als den 11 September 2001 und das Grauen was an diesem Tag geschah, wenn er an den 11 September denkt?
Jetzt mal von allen abgesehen die den Tag damals nicht bewusst wahrgenommen haben.
Denkt ihr die Welt in so einen Schockzustand zu versetzten würde nochmal funktionieren oder sind wir alle schon zu abgehärtet und sehen Terror als etwas (zum Glück nicht Alltägliches) aber dennoch als zu jeder Zeit Mögliches an?
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Kommentare
Ich verstehe sehr gut - so denke ich zumindest -
was Du uns sagen möchtest.
Trotzdem habe ich persönlich nicht täglich die Angst, Befürchtungen auf einen terroristischen Anschlag, in dem ich womöglich selbst mit involviert sein könnte. Wenn Menschen diese krankhafte Gewalt und Zerstörung gegenüber Unbeteiligte planen, dann gibt es nie eine hundertprozentige Sicherheit dagegen. Manchmal werden die Terroristen bei ihrer Planung entlarvt und "Dingfest" gemacht - manchmal nicht.
"Die" WELT wird nicht in einem Schockzustand versetzt und wir werden auch nicht "abgehärtet" werden gegen Gewalt, Terror, menschliches und technisches Versagen (Fukoshima, Tschernobyl, Erdölverpestungen, Hiroshima, nicht zu vergessen unsere eigene Geschichte ... etc.) oder Naturkatastrophen. Vielmehr umreißen wir das gesamte Ausmaß und deren Auswirkungen nicht. Und manchmal glaube ich: Auch die sogenannten Terroristen und Gewalttäter nicht! Und so zerstören wir nach und nach "unsere" Welt.
Ein bekannter, verstorbener Philosoph hat einmal sinngemäß gesagt: "Wir können uns emotional und rational einen toten Menschen begreifen. Bei zwei toten Menschen ist es schon sehr schwer! Wie sieht es aber bei drei, vier, zehn, zwanzig oder hundert Menschen aus?"
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