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Hotel Mama ade, große Freiheit hallo!

Gerade mal 18 Jahre alt und schon macht Franka die Biege. Von wegen brav zu Hause bleiben und eine bodenständige Ausbildung anfangen. Sie will die Welt sehen, erforschen und erobern. Die Pläne sind groß, doch das Budget klein.

Wenn nicht jetzt, wann dann? Denke ich mir und ziehe mit erhobenem Haupt aus. Ein paar Kisten, mehr brauche ich ja nicht. Kaufe mir eh alles neu für die Wohnung.

Nach 18 Jahren im Elternhaus auf dem Land mache ich nun Dresden unsicher. Studium, ich komme! Eine WG mit Küche, Flur und Bad, sowie eigenem Zimmer. Das muss reichen. Es ist zwar nicht das Loft, das ich mir immer erträumt hatte, aber ich kann es mir leisten. 200 Piepen lege ich dafür monatlich auf den Tisch. Bedeutet: Das Kindergeld, das ich bekomme, ist schon mal weg.

Gewinne mit Hoch im Kurs ein iPhone 4S

Hoch im Kurs will wissen: Wo siehst du dich in der Zukunft? Beantworte diese Frage mit einem Bild, Foto oder Video und nehme mit etwas Glück ein iPhone 4S mit nach Hause.

Nicht weiter schlimm, denke ich, immerhin habe ich jetzt ein Dach über dem Kopf. Also fahre ich zum Möbelhaus. Ich kann schließlich nicht auf der Erde schlafen. Bett, Schrank, Sofa, Tisch, Stuhl und ein bisschen was für die Atmosphäre – das muss schon sein. Der Schwede ist ja nicht so teuer – denke ich. Als ich an der Kasse stehe wird mir klar: Das waren gerade meine Ersparnisse! 1000 Euro wandern über den Tresen und ich frage mich: Wovon soll ich denn heute Abend noch das Essen kochen?


Wenn das Sparschwein für den Wocheneinkauf
herhalten muss.

Kein Problem! Es gibt doch Discounter! Da esse ich ja fast umsonst - denke ich. Ich habe Lust auf Fleisch und Käse, und Brötchen braucht man ja auch jeden morgen. Ein bisschen Nervennahrung in Form von Schokolade und Säfte für die Gesundheit. Ich plane mal eine Schlemmer-Woche ein. 20 Euro gleiten aus meiner Hand in Aldis Kasse. Mist! So langsam wird der Geldbeutel dünn.

Aber Gott sei Dank gibt es Eltern und BAföG. Von beiden zusammen bekomme ich noch einmal 500 Euro im Monat. Das sollte doch locker reichen - denke ich.
Als mir dann aber die Handyrechnung und die Nebenkosten ins Haus – besser: meine kleine WG – schneien, stelle ich fest: Am Ende des Geldes ist noch sehr viel Monat übrig.

Vom das erste Mal auf die Nase fliegen schockiert, stehe ich verwirrt an der Bushaltestelle. Denn auch ohne Geld geht das Leben weiter. Blöd nur, dass ich noch gar keine Monatskarte von dem nicht mehr vorhandenem Geld gekauft habe. Heißt wohl: zu Fuß zur Uni.

Falls ihr es noch nicht wusstet: Wenn man zu Fuß unterwegs ist dauert alles dreimal so lange. Also habe ich auch dreimal so lange Zeit, über mein Verhältnis zum Geld nachzudenken. Schnell wird mir klar: So kann es nicht weitergehen mit uns beiden, sonst droht uns die Scheidung beziehungsweise der Bankrott.

Du und dein Konto - ihr braucht auch eine Eheberatung?

Hoch im Kurs liefert Tipps. Inzwischen komme ich mit meinem Geld gut aus, auch wenn ich nach wie vor nicht reich bin. Aber es reicht um sich hin und wieder mal eine Tasse Kaffee zu gönnen oder eine Bahnfahrt zu meiner Freundin zu bezahlen.

Und wenn ich mal wieder nicht weiß, wo ich mit meinen Finanzen stehe, dann geht es ab auf www.hoch-im-kurs.de und dann wird schnell der Eingaben und Ausgabencheck gemacht.

Das mit den Finanzen ist nicht ganz einfach, aber mit wenigen Tipps kann man Geld sparen. Als Student, Schüler oder Azubi bekommt man oft auch Ermäßigungen! Man muss seine Chancen nur nutzen. Also: Augen auf beim Geldausgeben.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit www.hoch-im-kurs.de

Fotos:  s.media / pixelio.de, Thorben Wengert / pixelio.de

Kommentare

Bild von HyateRedet

Nett geschrieben ist es....

:)
Auch wenn ich die Gelderfahrungen nicht teilen kann.

Bild von DerUnbezwingbare8D

Wie wär's mit arbeiten gehen?

Wie wär's mit arbeiten gehen? Soll ja helfen

Bild von Decibe

Ich bin jetzt auch mit 18 in

Ich bin jetzt auch mit 18 in die Freiheit gezogen, aber nun steht seit geraumen Zeit ein Glas Oliven in meinem Kühlschrank und es ist niemand der, der sie für mich öffnen könnte :(
Tja, war dann wohl auch rausgeschmissenes Geld, hihi hahaha^^

Bild von erdhummel

Beängstigend

Auf jeden Fall hast du mich mit diesem tollen Artikel noch ein paar Monate länger vorm Ausziehen verschreckt :D
Aber irgendwann kommt der Tag :)

Bild von Logi

Hotel Mama?

An Hotel Mama kommt natürlich nichts ran. Aber wer es sich leisten kann, könnte auch genauso gut in einem Hotel wohnen. Das ist zweifelsfrei etwas luxusriös, bietet aber im Grunde den selben Komfort wie auch die Wohnung zuhause bei den Eltern. Ist halt der pragmmatische Ansatz.

Ich selbst wohne nun seit etlichen Jahren nicht mehr bei Eltern und besitze eine eigene Wohnung. Aber nachdem ich sehr viel unterwegs bin wohne ich quasi fast nur in Hotels - ausgenommen alle paar Wochenenden mal, wenn ich frei habe. Aber ansonsten häng ich sowieso nur in Designhotels rum, wie in diesem am Münchner Ostbahnhof. Aber soviel Anspruch muss dann doch sein - die letzte Absteige ist zwar schön günstig, aber das war's dann auch schon. Da habe ich mittlerweile wirklich schon einen gewissen Lebensstil entwickelt und kenne meine Lokalitäten in den verschiedenen Städten Deutschlands schon.

Aber an Hotel Mama ist bislang noch nichts rangekommen und ich befürchte, das wird sich auch nicht ändern. :-)