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Poesie

Nur mit dir kann ich in den sternenhimmel sehen und ich sehe uns, so vollkommen aber verklärt wie durch nebel. Nur mit dir kann ich reden, philosophieren und ich rede über uns und doch geht es nur um die anderen. Nur mit dir kann ich glauben und wünschen, dass alles besser wird, aber ich glaube an die unendlichkeit, wie sie die sterne der nacht zeigen. Nur mit dir kann ich aus tiefstem herzen lachen, aber ich lache über uns wie wir immerwieder die selben fehler machen und doch nicht daraus schlau werden.mehr

Wo sind wir gelandet? Mach die Augen auf und schau! All die Farben des Regenbogens, verlaufen zu glanzlosem Grau. Jeder hat alles versucht, doch keiner dachte, dass irgendetwas gelingt. Was bringt eine Stadt aus Glas, wenn sie so schnell zerspringt? Fast alles von Allem zu Staub und Asche zerfallen, der letzte Fels in der Brandung zerkratzt von unsichtbaren Krallen.mehr

Wie soll ich Dich halten in tiefster Nacht, denn ich bin grade aufgewacht; schlafend liegst Du neben mir - ich zitternd, weil ich plötzlich frier! Du, zarte, eingehüllt in Decken: sag es mir, soll ich Dich wecken? Würde es Dich denn erschrecken? Denn schlafend liegst Du neben mir - ich zitternd, weil ich plötzlich frier! Wie soll ich Dich halten?

Wie soll ich Dich halten bei hellem Tag, denn das ist es, was ich mich frag; schweigend sitzt Du neben mir - ich zitternd, weil ich plötzlich frier! Du, sanfte, eingehüllt in Sonnenschein: sag mir, soll´s das gewesen sein?mehr

Angst. Sie lebt in uns. In jedem. Vor Spinnen. Vor Menschen. Vor dem Tod. Vor Höhe. vor Geheimnissen. Vor dem Fliegen. Vor der Vergangenheit. Vor der Zukunft. Sie hat uns im Griff. Jeden unserer Schritte kontrolliert sie. Unsere Gedanken. Unsere Taten. Unsere Worte. Bitte lass uns los. Lass mich los. Jetzt. Ich will nicht mehr fürchten. Ich will keine Angst. Ich will sicher sein. Ich will Sicherheit. Ich will nicht fürchten müssen. Ich will nicht fürchten. Ich will nicht. Ich habe Angst davor.

Irgendwann werde ich auf den Bühnen dieser Welt stehen, die werden mich sehen: Musizieren, rezitieren, hin und wieder an dem Übel unserer Zeiten krepieren, mich von selbst auf's Neue reparieren, mit jenen, ihren Hemdenseelchen durch's dreckigste Joch jonglieren, mich über ihre Einfalt amüsieren, wie in ihren Köpfen sich, auf's Alte, auf's Volle , die Gedankengänge masakrieren, zu Wehmutssträngen deklarieren, was ich heute in schlimmster Hintergehung, schon längst vorher geahnt!mehr

wenn ich glaubte, meine welt versinke in der dunkelheit, warst du das licht. wenn ich glaubte, von der sonne licht zu erblinden, warst du mein mich schützender schatten. wenn ich glaubte, in kummer zu ertrinken, warst du das meer. wenn ich glaubte, ich hätte flügel, warst du mein himmel. wenn ich glaubte, abzuheben, warst du mein boden der tatsachen. wenn ich glaubte im boden versinken zu müssen, warst du die erde. wenn ich glaubte, die zeit stünde still, warst du meine ewigkeit. wenn ich glaubte zu verlieren, warst du der hauptgewinn. wenn ich glaubte sterben zu müssen,mehr

Das Kreuz..

nie über die Stränge schlagen nur "bitte" und "danke" sagen niemals einen andern plagen keine blöden Fragen fragen freundlich sein an allen Tagen alles steht dir bis zum Kragen weil Gedanken an dir nagen wann denn darf man endlich klagen

jedes Individuum dreht sich hin und wieder um nur gemeinsam sind wir dumm und wer schweigt ist nicht gleich stumm.

Bild von Tony93.2
4.5

Immer tiefer und tiefer, dem Abgrund entgegen, ohne Flügel kann man nicht schweben, nicht fliegen,nicht gleiten, sich mit dem Wind die Zeit vertreiben- man kann nur fallen wie ein Stein, komm lass die Zweifel Zweifel sein und schließ deine Augen, lass dich berauben von Liebe und Geborgenheit und du weißt: ich gebe dir die Zeit - die zeit du brauchst, damit du wieder ohne Furcht an wahre Liebe glaubst.

Im Videointerview plaudern Auletta unter anderem über ihre musikalischen Einflüsse – von Franz Ferdinand bis zu den Back Street Boys – und über ewiges Leben.mehr

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