Titelverteidiger

Abgehört: Dendemann – „da nich für!“

Der Maya-Kalender der Musikindustrie darf umgeblättert werden, der Deutschrap-Onkel im Exil ist zurück und feilte geduldig Ecken und Kanten in sein Brett, um eine runde Platte rauszubringen. Vor über 8 Jahren kam das letzte Album auf die Welt und nun ist Dendemann zurück, der Nichtschwimmer im Haifischbecken Deutschrap.

31. Januar 2019 - 09:40
SPIESSER-Autor Der Mann den Sie Pfirsich Nannten.
Deine Bewertung bewertet mit 5 5 basierend auf 1 Bewertungen
Der Mann den Sie Pfirsich Nannten Offline
Beigetreten: 24.04.2015

Wer so lange den Spannungsbogen halten kann wie Dendemann, der kann auch mit Kollegahs Bizeps mithalten. Ein Rap-Urgestein, dessen Reimkunst über die Szene hinweg und jeder Zeit anerkannt und erhaben war, brachte vor 13 Jahren Deutschrap das Zählen bei: „Eins Zwo“. Nun stand er vor einer schwierigen Aufgabe mit dem neuen Album, denn je länger die Pause davor, desto größer ist das Verlangen nach einem lauten Knall. Hinzu kommt, dass auch Dende selbst älter wurde und wir wissen, Hip Hop altert mindestens so schlecht wie Macaulay Culkin aus „Kevin allein zu Haus“. Die Beginner haben es gut hinbekommen, Sido geht in die Charts, Bushido im Kreis. Wer Vater wird, fickt keine Mütter mehr auf den Alben.

„Ich dende, also bin ich“ ist die Ouvertüre. Knisterndes Rauschen. Comeback ohne Pomp mit einem Lobeslied auf das Zufriedensein mit dem „Ich“ im „Jetzt“, in der schroffen Eigenheit, in der mackenbehafteten Durchschnittlichkeit und dem Sound, der nicht zu alt und nicht zu neu ist. „Bin mit meinem Schmutz im Reinen“, hält er fest. Das erste Lied als Versprechen, dass das Update von Dendemann nicht die liebgewonnen Features wegpatchte. Dafür featuren Casper, die Beginner, Trettmann, Arnim von den Beatsteaks.

Die erste Single-Auskopplung des Albums „Keine Parolen“ hat bereits angedeutet, dass es Zeit wird, in der Musik wieder politisch zu werden, so wie Dende am Bühnenrand einer Late-Night-Show politischer wurde. Als Showband mit „Die freie Radikale“ beim Neo Magazin Royale neben Jan Böhmermann schrieb Dendemann zwei Jahre lang regelmäßig Sechzehner zu aktuellen Nachrichten – erste Qualifikationsrunden für die Albenverse. Mit „Keine Parolen“ gelingt es ihm wahrscheinlich leider nicht, die Regierung zu stürzen, wie er im Outro besingt, aber der Beat kommt mit Kraft und gemeinsam mit den Worten entsteht zumindest eine Hymne, die den Widerstand gegen das „Weiter so“ untermalen kann.

Erfahrung kann Geschichten erzählen und mit Idealen wird es schnell politisch. Dende ist reifer geworden und das ist gut. Bei „Menschine“ gibt’s kritischen Smombie-Splatter und ein Start-Up-Cooldown für alle, bei denen nur das Hamsterrad im Leben rund läuft: „Ist doch alles eh nur Algorithmusgymnastik“. Mit „Zeitumstellung“ gibt’s täuschend leicht klingenden Kopfnicker, um Zivilcourage aus dem Winterschlaf zu wecken. Und auch das Fazit, dass das „Zauberland“ abgebrannt ist mit der Referenz auf den politischen Liedermacher Rio Reiser, zeigt den Dendehumanismus. „Apparat Vatter Staat hat den Dackelblick auf“ – doch das große Dende hängt an dem kleinen Mann.

Hinzu kommen feine Alltagsbeobachtungen, die, ummantelt von Selbstironie und Humor, Anekdoten erzählen von der Vergangenheit in der Heimat („und 30 Vogelarten scheißen dir ins Cabrio“) bis in die Berliner Gegenwart: „Zeit für’n Vollrausch, wann kommt der Filmriss, wo bleibt der Rollentausch?“

Ein sehr stimmiges Album. Das Warten hat ein Dende und das kann sich sehen lassen. Ein wenig vermisse ich die Hits, aber die Zeit der Hits ist vielleicht einfach auch vorbei und in acht Jahren Vorbereitung geht der Schwung des Moments öfter mal kurz raus Kippen holen, aber etwas mehr „Ich dende, also bin ich“ hätte gut getan. Den Vorwurf des Studentenrappers bekommt Dendemann mit „da nich für!“ jedenfalls nicht mehr, das ist erwachsener Im-Leben-Steher-Rap. Und während die Songtexte der aktuell erfolgreichen Rapsongs oft auf ein Longpape passen, benutzt Dendemann kaum Worte doppelt auf seinem Album – keine Parolen. Während andere Phrasen dreschen, sät er neu. Ist das schon eine bezahlte Partnerschaft mit Langenscheidt?

Egal. Danke Dende. Und sag jetzt nicht „da nich für“.

Ohrwurm: „Littbarski“
Hinhörer: „Keine Parolen“
Album in drei Worten: Comeback des Jahres
Passt zu: jedem, der Rap wegen Inhalt und Text lieben lernte.
Erinnert an: den alten Dendemann

„da nich für“ von Dendemann

: 25.01.19
Label: Vertigo Berlin

DENDEMANN auf Tour
04.02. | Hannover | Capitol
05.02. | Bremen | Pier 2
06.02. | Osnabrück | Hyde Park
07.02. | Dortmund | Warsteiner Music Hall
09.02. | Münster | Skaters Palace
10.02. | Frankfurt | Batschkapp
11.02. | Heidelberg | halle02
12.02. | Stuttgart | Im Wizemann
13.02. | München | Tonhalle
16.02. | Karlsruhe | Substage
17.02. | Köln | Carlswerk Victoria
18.02. | Wiesbaden | Schlachthof
23.02. | Dresden | Reithalle
25.02. | Leipzig | Werk2
26.02. | Hamburg | Mehr! Theater
27.02. | Hamburg | Mehr! Theater
28.02. | Berlin | Columbiahalle

Text: Christian Schneider
Teaserbild: © NilsMueller/UniversalMusic

Dir gefällt dieser Artikel?

Kommentare

Ersten Platz sichern und jetzt einen Kommentar schreiben!
Mehr zum Thema „Titelverteidiger
  • eis-am-stiel
    Titelverteidiger

    Titelverteidiger: Joey Bargeld – „Punk is dead“

    Joey Bargeld bringt heute, am 13. September, sein erstes Album heraus und mixt darauf verschiedene Stile wie andere Leute Cocktails. SPIESSER-Autorin Anna hat Joey auf den Zahn gefühlt – welche Rolle Britney Spears für ihn spielt und zu welcher Musik er gut tanzen kann, erfahrt ihr im Interview.

  • mclovin
    Titelverteidiger

    Titelverteidiger: Dominik Eulberg – „Mannigfaltig“

    Der Deutschlandfunk nennt ihn das gute Gewissen vom Westerwald. Seine Musik? Wird als Öko-Techno betitelt. Gemeint ist Dominik Eulberg, der neben seiner DJ-Karriere noch als Ökologe und Ornithologe arbeitet. Nach 8-jähriger Abstinenz veröffentlicht er mit „Mannigfaltig“

  • Miliane
    Titelverteidiger

    Titelverteidiger: Mädness – „OG“

    Mädness ist auch solo wieder da. Auf „OG“ rappt er sich seine Vergangenheit von der Seele, ganz ohne Battlegegner. Oder wie er es formulieren würde: „Weg von den Feindseligkeiten, genug zu tun mit meiner eigenen Scheiße“. SPIESSER-Autorin Maxi hat mit ihm über

  • LeoOleo
    Titelverteidiger

    Titelverteidiger: Grossstadtgeflüster - „Trips & Ticks“

    Heute, am 16. August, bringen Grossstadtgeflüster ihr sechstes Album raus, mit dem sie Anfang 2020 auch auf Tour sind. Mit Kippe auf der Couch gefläzt, beantwortet Leadsängerin Jen Track-für-Track-Fragen von SPIESSER-Autorin Leonie.

  • Mitdenkerin
    5
    Titelverteidiger

    Abgehört: Die Orsons – „Orsons Island“

    Willkommen zum Showreel für Entwicklungspsychologie. Mit dem neuen Album „Orsons Island“ beweist das innovative HipHop-Quartett mal wieder, dass sich ihre Musik in keine Schublade stecken lässt: durchdringende Bässe und sanftes Wellenrauschen, high-pitched voices und akkustische

  • Thomas Alb
    Titelverteidiger

    Abgehört: Andy Grammer – „Naïve“

    Andy Grammer ist wohl einer der talentiertesten Songwriter und Sänger des Pop-Genres. Dass er in Deutschland noch nicht so bekannt ist, wie in seiner US-amerikanischen Heimat, kann sich schnell ändern. Das neue Album „Naïve“, erscheint heute am 26. Juli, liefert einen Ohrwurm

  • VanessaJason
    Titelverteidiger

    Abgehört: Grizfolk – „Rarest of Birds“

    „Rarest of Birds“, das dritte musikalische Werk der Band „Grizfolk“ ist heute, am 19. Juli, erschienen. Diesmal verzichten sie auf elektronische Einflüsse und setzen dafür auf echte, organische Bandmusik. Wie die Musik auf SPIESSER-Autorin Vanessa wirkt, erfahrt ihr hier.

  • Miss_Sophia_
    Titelverteidiger

    Abgehört: Dope Lemon – „Smooth Big Cat“

    Zwei Jahren nach dem Erscheinen von „Hounds Tooth“ ist der Indie-Pop/Folks-Musiker Angus Stone mit seiner Band „Dope Lemon“ und einer neuen Platte zurück. Mit „Smooth Big Cat“ bleibt sich die Gruppe treu: Akustikgitarre meets Electric Beats. Das neue Album: Ein

  • heartbook
    5
    Titelverteidiger

    Titelverteidiger: Dapayk & VARS – „Streets and Bridges“

    Entspannte Beats und melancholische Vocals – eine reizvolle Mischung, die Niklas Worgt alias Dapayk und Timo Mitsch alias VARS da in ihrem gemeinsamen Electro-Projekt „Streets and Bridges" verwirklichen. Das Debutalbum erscheint heute, am 05. Juli. Vorab unterhielten sich die beiden mit SPIESSER-Autorin

  • Helen16
    Titelverteidiger

    Abgehört: Horse Jumper of Love – „So Divine“

    Indie-Rock wie Sirup, geprägt von dramatischen Harmoniewechseln: Das neue Album von „Horse Jumper of Love“ bietet tiefsinnige Lyrics, clevere Dynamik und viel Raum für Gefühle und eigene Interpretationen. Das Album erscheint heute, am 28. Juni, und SPIESSER-Autorin Helen hat

  • Em
    5
    Titelverteidiger

    Abgehört: Alex Mofa Gang – „Ende Offen“

    Alex Mofa – eine fiktive Person die fünf Berliner in einer Band vereinen. Das neue Album der Punkrockband „Ende offen“ – hymnisch, elektrisch energiegeladen und laut – erscheint heute, am 21. Juni. SPIESSER-Autorin Ema hat exklusiv für euch reingehört.

  • Daniel_Butt
    5
    Titelverteidiger

    Abgehört: Alle Farben – „Sticker On My Suitcase“

    Mit seinem dritten Album „Sticker On My Suitcase” meldet sich der Berliner DJ ALLE FARBEN zurück. Die Reiselust packt einen nur bedingt, dafür eignen sich die 16 Tracks super zum Abzappeln am Strand – egal ob in Thailand oder am Bodensee.

  • Valentina Schott
    Titelverteidiger

    Titelverteidiger: Fatoni – „Andorra“

    „In unserer Generation ist es normal, noch keinen fertigen Lebensentwurf aus der Tasche zu zaubern“, erklärt mir Fatoni im Interview über seine neue Platte „Andorra“. Die erscheint morgen, am 7. Juni. „Manchmal ist es besser, wenn man nicht einem starren Konzept

  • thisismaxi
    5
    Titelverteidiger

    Titelverteidiger: Neufundland – „Scham“

    Die Band aus Köln brachte vergangenen Freitag, am 31. Mai 2019, ihr Album „Scham“ raus. SPIESSER-Autor Maximilian hat sich mit Fabian über die neuen Songs ausgetauscht.

  • Miliane
    Titelverteidiger

    Abgehört: Podcast – „Muss das sein?“

    Es gibt Neuigkeiten in der Podcast-Landschaft. Die Youtuber Mirella und Flo sprechen in der neuen Spotify-Eigenproduktion „Muss das sein?“ über Dinge, die wir (vielleicht doch nicht) müssen, Weltbewusstsein und die Probleme ihrer Generation. SPIESSER-Autorin Maxi hat die beiden interviewt.

  • lena96
    Titelverteidiger

    Abgehört: Ralph Pelleymounter – „Dead Debutante’s Ball“

    Mit „Dead Debutante’s Ball“ veröffentlicht Ralph Pelleymounter, bekannt als Sänger der Band To Kill A King, heute am 24. Mai sein erstes Soloalbum. SPIESSER-Autorin Lena hat für euch reingehört.

  • Alaniel
    Titelverteidiger

    Titelverteidiger: Exclusive – „Lieder für die Autobahn“

    Längere Zeit war es ziemlich still um die fünf Jungs aus München, doch jetzt sind sie zurück mit ihrem neuen Album „Lieder für die Autobahn”, das heute am 17.5. erscheint. SPIESSER-Autorin Annika hat sich mit der Band zum Interview getroffen.

  • heartbook
    5
    Titelverteidiger

    Abgehört: HÆLOS – „Any Random Kindness“

    Elektronische Musik mit einem verblüffend kritischen Twist, das findet ihr auf dem neuen Album „Any Random Kindness" (erscheint heute, am 10.05.) von HÆLOS. Angesiedelt zwischen TripHop, Electronica und Pop wissen die vier Briten die Hörerschaft zu bannen: mit hypnotisierender Stimme

  • StephieH
    Titelverteidiger

    Titelverteidiger: SYML – „SYML“

    Brian Fennel, Mitglied der Indie-Band „Barcelona“ hat ein Soloprojekt gestartet! Er nennt sich SYML und setzt sich auf seinem ersten Album mit sehr komplexen und bedeutsamen Themen auseinander. Das gelingt ihm: Es ist wunderschön traurig geworden und macht einen nachdenklich. Tiefgründig

  • PhilippSch
    Titelverteidiger

    Abgehört: April Art – „Rise & Fall“

    Mit „Rise & Fall“ bringen April Art heute, am 26. April, ihr Debut-Album auf den Markt. Es handelt sich um ein Rock-Album mit klarer Message: es geht um Kritik an Plattenfirmen. SPIESSER-Autor Philipp hat für euch reingehört.

  • Laura...
    Titelverteidiger

    Titelverteidiger: Hi! Spencer – „Nicht raus, aber weiter“

    Tiefe Gespräche am WG-Tisch über Herausforderungen und eine große Portion Optimismus. Das und mehr bietet „Nicht raus, aber weiter“, das zweite Album der Indieband Hi! Spencer. SPIESSER-Autorin Laura hat mit Sänger Sven Bensmann über Selbstsabotage, Rassismus und

  • annaweigelt
    Titelverteidiger

    Titelverteidiger: Fil Bo Riva – „Beautiful Sadness“

    Filippo Bonamici und Felix Remm sind Fil Bo Riva. Nach drei ausverkauften Touren und etlichen Auftritten als Vorband von Milky Chance und Annenmaykantereit veröffentlichen sie nun ihr lang ersehntes Debüt-Album „Beautiful Sadness“. In Berlin trafen die Jungs SPIESSER-Autorin Anna

  • Miss little P
    Titelverteidiger

    Titelverteidiger: Flo Mega – „BÄMS!“

    Mr. Mega ist back und bringt mit „BÄMS!“ heute, am 5. April 2019, sein drittes Album mit jeder Menge Feature-Power an den Start. SPIESSER-Autorin Sarah hat sich mit dem Soulman aus Bremen zum Track-für-Track-Interview getroffen.

  • Alaniel
    5
    Titelverteidiger

    Titelverteidiger: Friedrich Chiller – „cloud pop“

    Seit ihrer ersten EP ist viel passiert, heute wird Friedrich Chillers zweiter Streich „cloud pop“ released! Aber wie ticken die Jungs eigentlich? Frontsänger Valentin verrät es SPIESSER-Autorin Annika im Song für Song-Interview.

  • annaweigelt
    Titelverteidiger

    Titelverteidiger: Adesse – „Berlin Dakar“

    Mit „Berlin Dakar“ liefert der Westberliner Adesse den Nachfolger zu seinem 2016 veröffentlichten Debüt-Album „Fechnerstraße“. So ehrlich, wie auf seiner sehr persönlichen und eindringlichen neuen Platte, zeigt er sich auch im Interview mit SPIESSER-Autorin Anna.

  • Henk Marzipan
    Titelverteidiger

    Titelverteidiger: Tom Walker

    Der Brite Tom Walker geht gerade mächtig steil. Manche handeln ihn schon als den nächsten Ed Sheeran. An einem sonnigen Apriltag traf sich Tom mit SPIESSER Autor Henric und erzählte vom Leben auf Tour, seiner Berühmtheit und dem Frühstück bei seiner Oma.

  • Noe_SB
    5
    Titelverteidiger

    Abgehört: Charlotte Brandi – „The Magician“

    Charlotte Brandi ist Sängerin, Gitarristin und Keyboarderin. Bis vor Kurzem noch in einer musikalischen Beziehung mit „Me and My Drummer“, jetzt in einer Beziehung mit sich selbst. Ihr Debütalbum „The Magician“ erscheint am 15. Februar über [PIAS] Germany Recordings.

  • Kristel.94
    Titelverteidiger

    Abgehört: Jungstötter – „Love is“

    Erst kürzlich hat die deutsche Indie-Rock Band „Sizarr“ ihre endgültige Auflösung bekannt gegeben – umso mehr können sich Fans nun freuen, dass sich Sänger Fabian Altstötter unter dem Namen Jungstötter als Solokünstler zurückmeldet –

  • Sarah
    4
    Titelverteidiger

    Abgehört: Wolf & Moon – „Before it gets dark“

    Die Musiker und Weltenbummler Stefanie und Dennis von Wolf & Moon veröffentlichen am 25. Januar ihr Debutalbum „Before it gets dark“. SPIESSER-Autorin Sarah hat es sich angehört und sortiert jetzt erstmal ihr Gefühlschaos.

  • annaweigelt
    Titelverteidiger

    Titelverteidiger:
    Alice Merton – „MINT“

    „No Roots“ katapultierte Alice Merton direkt in die deutschen Charts und eroberte im Sturm die Übersee. Mit ihrem Debut-Album „MINT“ stellt sie nun unter Beweis, dass sie viel mehr ist, als nur ein One-Hit-Wonder. In ihrem Berliner Büro gibt die deutsch-britischen Künstlerin