Ins Netz gegangen

App ins EU-Ausland: Ohne Stress durchs Auslandsjahr

Du willst unbedingt ins Ausland, aber dich quälen immer wieder Fragen rund um deinen Versicherungsschutz, Handyvertrag und Co.? Dann könnte „App ins EU-Ausland“ Abhilfe schaffen. Mit ein paar Klicks aus dem App Store installiert, erweist sie sich als nützlicher Helfer in vielerlei Hinsicht.

17. Juli 2019 - 11:07
SPIESSER-Autor mclovin.
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mclovin Offline
Beigetreten: 27.05.2019

Was erwartet euch?

Wir leben in einer Zeit, in der global gedacht wird. Ländergrenzen stellen für die europäische Jugend nicht wirklich Grenzen dar. Die EU hat einen unheimlichen Freiheitsschub gebracht. Egal ob Studium, Praktikum, Work and Travel oder für ein Au-Pair Jahr – Inzwischen ist es eines der normalsten Dinge der Welt, durch Europa zu reisen und neue Leute kennenzulernen. Doch trotz dieser Freiheit kann es hin und wieder zu Problemen kommen. Was passiert mit meinem Handyvertrag? Wie finde ich eine Wohnung? Wie sieht es mit meiner Krankenversicherung aus? Dies sind nur einige Fragen, die sich viele vor Reiseantritt stellen. An diese Stelle tritt „App ins EU-Ausland“.

Die App unternimmt den Versuch, als zentrale Anlaufstelle für all eure Fragen und Sorgen zu fungieren. Hier gelangt ihr schnell an wichtige Informationen und müsst euch nicht erst durch einen Dschungel aus Webseiten kämpfen. Über weiterführende Links habt ihr dann noch die Möglichkeit, euch extern weiter zu informieren.

Was findet ihr dort?

Nachdem ihr euch die App downgeloadet habt, gelangt ihr zunächst zu einer Europakarte, bei der ihr aussuchen könnt, in welches Land ihr verreisen möchtet. Momentan habt ihr die Wahl zwischen: Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Niederlande, Österreich, Polen, Schweden, Spanien, Tschechien und Ungarn. Habt ihr euch das Land ausgewählt, gelangt ihr zu einer Kachelübersicht, die verschiedene wichtige Themen voneinander trennt. Die Themenvielfalt reicht dann von Transport, über Umzug bis hin zum Aspekt Arbeit. Diese Übersicht leitet euch weiter zu themenspezifischen Kacheln, die euch wiederum Informationen und weiterführende Links zur Verfügung stellen.

Wer steckt dahinter?

Die Frage sollte nicht lauten wer, sondern vielmehr was hinter der App steckt. Das ist in diesem Fall nämlich das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland. Finanziell unterstützt wird dieses Vorhaben vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV). Es handelt sich also um ein nicht-kommerzielles Angebot, welches laut eigenen Angaben speziell auf Jugendliche zugeschnitten ist.

Was müsst ihr mitbringen?

Naja, zuerst einmal benötigt ihr ein peripheres Gerät. Dafür empfehlen sich vor allem Smartphone oder Tablet. Darüber hinaus solltet ihr natürlich den Willen, ins Ausland zu reisen, mitbringen. Achja, Fragen oder Probleme wären auch nicht schlecht. Ansonsten wäre die App obsolet.

Wo ist der Haken?

„App ins EU-Ausland“ stellt sicherlich eine sehr gute Anlaufstelle für Fragen rund um den eigenen Auslandsaufenthalt dar, wird aber nichts nützen, wenn das Zielland nicht in der App vertreten ist. Das ist dann wohl etwas irreführend bei dem Namen. Da bleibt nur die Hoffnung, dass in naher Zukunft weitere EU-Länder implementiert werden.

Wie lange bleibt ihr?

Je nachdem, wie viele Fragen ihr habt, mal länger, mal kürzer. Da die App aber eher eine Anlaufstelle darstellt und man anschließend im Internet gezielt weiter sucht, wird die Verweilzeit nicht allzu lang sein.

Was erzählt ihr am nächsten Tag euren Freunden?

Wie sehr ihr euch jetzt zurücklehnen und einfach auf meinen Auslandstrip freuen könnt.

Wohin zieht ihr weiter?

Die App stellt eine Anlaufstelle für eure Fragen dar, die dann an die entsprechenden Seiten weitervermittelt und zur eigenen Suche im Internet animiert.

 

Text und Screenshots: Duc Hai Le

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