SPIESSER unterwegs

Bis dass der Tod sie scheidet?

Auf das Urteilsvermögen der Eltern setzen oder den sozialen Abstieg für die Liebe riskieren? Heiraten ist in Indien eine komplizierte Angelegenheit.

06. March 2013 - 09:45
SPIESSER-Autorin mary_makes tea.
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mary_makes tea Offline
Beigetreten: 29.04.2011

Traditionell geglückt

In Indien dürfen Mädchen mit 18, Jungs mit 21 Jahren heiraten. Unicef geht aber davon aus, dass ein Drittel aller Kinderehen weltweit in Indien geschlossen werden.


Marie mit ihrer Projektpartnerin Katharina.
In der Mitte seht ihr Radha. Sie lebt
glücklich trotz Zwangsehe im Alter von
15 Jahren.

Als 15-jähriges Mädchen wurde Radha an ihren sieben Jahre älteren Cousin verheiratet. Es war ein pompöses Fest mit 2000 Besuchern, ihr selbst war unheimlich zumute. Heute bezeichnet sie sich als glücklich. „Mein Ehemann ist ein guter Mensch und sehr tolerant“, sagt sie. Ihre Freundinnen stimmen begeistert zu. Obwohl  Radha früh heiratete, konnte sie die Schule beenden. Später absolvierte sie sogar noch ein Studium. Das ist keinesfalls selbstverständlich.

Ihr Mann hat ihr schönen Schmuck geschenkt und das Zusammenleben klappt reibungslos. Die beiden haben zwei Söhne, die der ganze Stolz der Familie sind. Trotz schwierigem Start ist es nun ein Musterbeispiel für eine erfolgreich arrangierte Ehe.

 

Arrangiert gescheitert

Auch Meenas* Ehe ist arrangiert, allerdings nicht glücklich. Zwar hat sie ebenfalls zwei Kinder von ihrem Mann bekommen, doch geküsst hat sie ihn noch nie. Als sie Hari* am Tag ihrer Hochzeit zum ersten Mal begegnet ist, war es Antipathie auf den ersten Blick. Da Scheidungen unüblich sind, wird sie dennoch den Rest ihres Lebens mit ihm verbringen müssen.


Eine Hochzeit in Indien: Empfang an der
Hochzeitskulisse von Diana und Charles.
Die Eltern sind wohl treue Anhänger des
britischen Königshauses.

Meena ist gut gebildet und stammt aus einer wohlhabenden Familie. Als sie gerade 21 Jahre alt wurde, heiratete plötzlich ihre jüngere Cousine. Dann musste es bei ihr schnell gehen. Man wollte das Getratsche der Leute verhindern. Die Wahl der Eltern fiel auf ihren heutigen Ehemann, auch wenn dieser eine unverschämt hohe Mitgift verlangte und aus weniger vermögenden Verhältnissen stammt. Er war das kleinste Übel und jemand besseres in der Eile nicht zu finden. Für die Ehe musste Meena weg von Großstadt und Familie zu Hari aufs Land ziehen. Ihre Eltern finanzierten dem jungen Paar eine eigene Wohnung und kauften Hari einen eigenen Laden. Sie hatten ihrer Tochter gegenüber ein schlechtes Gewissen.

Mittlerweile hat Meenas Ehemann ihr komplettes Vermögen verspielt und vertrunken. Wegen der Geldprobleme wohnen die beiden mit im Haus seiner Eltern. Meena hat seit sechs Jahren eine Affäre mit einem Kollegen. Auch dieser ist verheiratet. Im Gegensatz zu Hari weiß seine Ehefrau davon. Froh ist sie darüber nicht. Das Wichtigste ist ihr jedoch, dass der schöne Schein nach außen gewahrt wird.

Kompliziert verliebt

Manjulas Ehe ist glücklich. „Noch“, wie viele Zyniker unken. Wer eine Liebesheirat wagt, muss mit skeptischen und ablehnenden Reaktionen rechnen.

Vor drei Jahren lernte Manjula bei der Arbeit Girish kennen. Er lächelte sie an, irgendwann tauschten sie Handynummern aus. Da es in indischen Kleinstädten äußerst traditionell zugeht, konnten sich die beiden nicht treffen. Gemütliche Dates im Restaurant oder Kino? Keine Chance! Stattdessen telefonierten sie täglich.


Manjula mit ihrer zweijährigen Tochter.

Irgendwann fragt er Manjula, ob sie ihn heiraten möchte. Ihre Antwort war „Ja“. Jetzt mussten sie es ihren Eltern beichten. Die waren geschockt. Nicht nur eine Liebesheirat, auch noch „intercaste“ musste es sein. Zwar spielt das Kastensystem im heutigen Indien keine ganz so große Rolle mehr, doch eine Ehe zwischen Mitgliedern höher und niedriger gestellten Kasten ist noch immer ungewöhnlich. Dass ihre Eltern sich trotzdem zu einem gegenseitigen Kennenlernen überreden ließen, rechnet ihnen das Paar hoch an.

Die Hochzeit wurde ihnen gewährt, auch wenn sie viel kleiner gefeiert wurde, als es sonst üblich ist. Eine Liebesheirat ist nichts, worauf die Familie stolz ist. Immerhin ist die Gefahr einer Scheidung hier laut Statistik um einiges höher. Wer sich darauf beruft, denkt meist nicht soweit, dass das wohl weniger an der Sache mit der Liebe, als viel mehr an der moderneren Grundeinstellung solcher Paare liegt.

 

*Namen von der Redaktion geändert

 

Text: Marie Graef
Fotos: Maria Graef

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Kommentare

Fünf Kommentare
  • Zwangsehen gbt es in Deutschland, so wie es einer Frau in Indien geht, geht es , selbst wenn "nur" ansatzweise , auch einer Türkdeustchen, Arabischen jungen Frau .

    Ich lese den Artikel und denke nicht " Liebe in Europa kann auch nciht funktionieren" sondern: Das Denken in diesen Zängen der Kutlur und Tradition ist nichts aus dem fernen Osten, dass es in Europa nicht gibt.
    Das wär gelogen.

  • Ich finde es auch extrem gut, dass du hier verschiedene Formen aufgeführt hast. :) Ich war 2008/2009 für ein Jahr in Nagpur (Maharashtra) und habe dort mehr auch verschiedene Formen kennen gelernt. Meine Gastschwester war damals 26 und bekam Druck von den Eltern bald zu heiraten. Wir haben schon öfters darüber geredet, auch, dass ich nie in ihre Situation sich bald für jemanden entscheiden zu müssen. Sie wollten sie zu nichts zwingen, haben ihr aber dennoch immer wieder junge Männer vorgestellt. Einen davon mochte sie dann wohl genug, wenn ich das aus der E-Mail richtig raus gelesen habe.. 2010 hat sie geheiratet, inzwischen ist sie Mutter.
    Meine Gastmutter (andere Gastfamilie, bei Rotary wechselt man) war ziemlich glücklich in ihrer Ehe, denke ich. Ihre unverheiratete Schwester hat auch in der Familie gelebt und ist arbeiten gegangen.
    Auch in Indien gibt es viele verschiedene Variationen und Lebensformen... :)

  • Für mich ist es undenkbar, dass meine Eltern entscheiden, mit wem ich mein restliches Leben verbringen muss. Wenn es so wie im ersten Beispiel verläuft und sich daraus etwas wie Liebe entwickelt, mag es ja noch funktionieren. Aber das zweite Beispiel zeigt ja deutlich, dass es auch nicht so glimpflich ausgehen kann. Ist es okay, wenn man nicht selbst aussuchen darf wen man liebt? Ist es okay sein Leben mit einem Mann zu verbringen nur um den schönen Schein nach außen zu wahren? Natürlich kann man jetzt sagen:,, Andere Kulturen, andere Sitten". Aber für mich hört hier die Kultur auf, wenn junge wehrlose Mädchen mit Männern verheiratet werden, die sie nicht einmal kennen,wenn diese Mädchen in ihrem Leben nie mehr verliebt sein dürfen (außer natürlich in ihren Mann). Das ist für mich Unterdrückung,Ungerechtigkeit und Missbrauch.

  • Ja, Zwangsehen sind uns fremd! Ja, wenn Eltern über eine Ehe ihrer Kinder entscheiden müssen, kann es oft gewaltig in die Hose gehen.
    Aber wir dürfen die unterschiedlichen Kulturen weder vergleichen, noch beurteilen. Denn wie viele Ehen "aus Liebe" gehen in unserem eigenen Kulturkreis völlig daneben? Und darunter leiden tun hauptsächlich die darunter entstandenen Kindern. Deshalb Augen auf, wer sich langfristig bindet! Weil wir unterschiedliche Auffassungen von Liebe, Sex, Vertrauen, Geborgenheit und Partnerschaft haben. So einfach ist das Leben nicht! ;-)

  • Ein sehr interessanter und gut geschriebener Artikel.

    Ich finde es gut, dass auch darüber berichtet wurde, dass es auch "erfolgreiche" Zwangsehen gibt und nicht immer alles verteufelt und schlecht gemacht wird was uns hier so fremd vorkommt.

    Auch wenn es mir persönlich schwer fällt sich in die Lage so eines Mädchens hinein zuversetzen, da ich mir eine Heirat, wenn überhaupt, nur aus Liebe vorstellen könnte.
    :)

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