Anpacken für unsere Welt

Ein Besuch im Hambacher Forst

Ist Kohleabbau wirklich so schlecht für unsere Umwelt, wie oft behauptet wird? Bei einer Naturführung im Hambacher Forst und Gesprächen mit direkt Betroffenen und Vertreterinnen der kolumbianischen MISEREOR-Partnerorganisation CAJAR fand SPIESSER-Autorin Annika eine Antwort.

19. Dezember 2018 - 13:46
SPIESSER-Autorin Alaniel.
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Alaniel Offline
Beigetreten: 23.10.2015

Die Energiegewinnung mit Kohle ist schon lange ein umstrittenes Thema und der Hambacher Forst ist ein Symbol der Proteste für den Kohleausstieg. Die einen argumentieren mit dem Schutz von Arbeitsplätzen, der Bedeutung des Kohleabbaus für die Region und der Versorgungsicherheit. Die anderen betonen Umweltschutz und Klimawandel, die es nötig machen, die Kohlekraftwerke schnellstmöglich abzuschalten und den Kohleabbau zu stoppen. Das Beispiel Deutschland zeigt, dass dies nicht allein eine regionale Frage ist: Denn obwohl wir 2018 die letzten Steinkohleminen schließen und somit selbst keine Steinkohle mehr abbauen, importieren wir diese zur Energiegewinnung weiter aus dem Ausland – etwa 50 Millionen Tonnen, also zwölfmal so viel wie wir 2017 selbst abgebaut haben. Damit wälzen wir Probleme wie Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörung, Wasserknappheit, Hunger oder Vertreibung auf Länder wie Kolumbien, Südafrika oder Russland ab. MISEREOR unterstützt Menschen, die von diesen Auswirkungen betroffen sind.

Hambacher Forst

Aus den Medien ist allgemein bekannt, dass es im Hambacher Forst immer wieder zu Protesten, Demonstrationen und Polizeiaktionen kommt, doch die wenigsten kennen die ganze Geschichte. Der Hambacher Forst, einer der letzten großen Mischwälder Europas, umfasst nur noch circa ein Zehntel seiner ursprünglichen Fläche von über 5500 Hektar. Seit 1978 rodet der Energiekonzern RWE den Wald zur Erweiterung seines Braunkohle-Tagebaus – jedes Jahr 70 Hektar Wald. Wenn das so weitergeht, ist der Hambacher Forst in drei Jahren komplett verschwunden.

Es gibt immer wieder Menschen, die durch Besetzungen gegen die Abholzung und für den Kohleausstieg protestieren und dadurch die Rodungen verzögern. Dieser Protest ist gesellschaftlich umstritten. Seit 2012 besteht ein Camp von Besetzern am Rande des Waldes und im Wald selber haben sich zwei bekannte Besetzungen gebildet: Beechtown und Oaktown. Doch es wird nicht nur für die Umwelt protestiert, auch für die Tausenden Menschen, die aufgrund des Tagebaus ihre Dörfer verlassen müssen und umgesiedelt werden. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat im Oktober einen vorläufigen Rodungsstopp im Hambacher Forst beschlossen.


Der Hambacher Forst ist ein uralter Wald in der
Nähe von Köln. Diesen Herbst sollte er gerodet
werden, um Platz für den Braunkohletagebau zu
machen. Aktivistinnen und Aktivisten leben schon
seit 2012 in Baumhäusern und Zelten, um gegen
die Rodung zu demonstrieren.
Erste Eindrücke

Bevor ich am Hambacher Forst ankomme, sehe ich ein Camp, das Aktivisten gegenüber aufgeschlagen haben. Schon von Weitem sieht man dort bunte Fahnen und Plakate. Interessierte drängen sich vor Informationstafeln oder reden mit den Bewohnern des Camps. Am (eigentlichen) Treffpunkt wartet schon eine Menschenmenge auf Naturführer Michael Zobel, der seit Mai 2014 mindestens einmal im Monat interessierte Besucher durch den Hambacher Forst führt. Auch ich laufe los, entdecke überall „Hambi bleibt“-Schilder und lausche gespannt, als Michael die aktuelle Situation und die Geschichte des Forsts schildert. Er erzählt, dass die Zahl der Teilnehmer von knapp 50 immer weiter angestiegen ist und tatsächlich sind wir beim heutigen Spaziergang einige Hundert Menschen aller Altersgruppen – der Jüngste gerade drei Monate, die Älteste über 75 – darunter viele Familien.

MISEREOR-Partner aus Kolumbien

Es wird still, als Sindy Paola Bouriyu nach vorne tritt. Sie und Yessica Hoyos aus Kolumbien reisen gerade, begleitet von MISEREOR, durch Deutschland und berichten aus erster Hand über die Lage in den Abbaugebieten in Nordkolumbien. Sindy ist Vertreterin der indigenen Gemeinde Provincial der Wayuú und lebt in einem Dorf, das nur 350 Meter vom Steinkohletagebau „El Cerrejón“ entfernt liegt – dem größten in Lateinamerika. „Auch wir kämpfen, wie ihr, gegen die Zerstörung unseres Territoriums“, ruft sie in das Mikrofon und ist sichtlich gerührt von der Solidarität der Menschen im Hambacher Forst. Sie kann die Tränen nun nicht mehr zurückhalten und auch ich muss schlucken, als sie mit zittriger Stimme von den gesundheitlichen Problemen berichtet, die durch das Kohlewerk verursacht werden, und wie die Lebensgrundlagen der Menschen zerstört werden, um mehr Platz für den Tagebau zu schaffen.


Sindy Paola Bouriyu ist Vertreterin der indigenen
Gemeinde Provincial der Wayuú in Kolumbien.

Sindy hat einen sechsjährigen Sohn, der inzwischen bei Verwandten wohnt, die weiter entfernt leben, da er aufgrund der Nähe zum Kohlewerk seit seiner Geburt an schweren Atemwegserkrankungen leidet. Lauter, ermutigender Applaus brandet auf und dann tritt Sindy zurück und macht Armin Paasch, entwicklungspolitischer Referent bei MISEREOR, Platz.

Armin war selber in Kolumbien und bestätigt die Probleme, die dort auftreten. Er erzählt von drei Urteilen des kolumbianischen Verfassungsgerichts, in denen die Verletzungen des Rechts auf Gesundheit durch den Steinkohletagebau Cerrejón bestätigt werden. Der Stromerzeuger STEAG beziehe dennoch weiterhin Kohle von dem Unternehmen und habe erklärt, dass es keine Unstimmigkeiten oder Verstöße gegen Umweltauflagen erkennen könne. RWE wiederum beziehe die Kohle vom Börsenmarkt und behaupte, die Herkunft der Kohle nicht zu kennen und auf die Arbeitsbedingungen keinen Einfluss zu haben. RWE komme es offensichtlich vor allem darauf an, die Kohle möglichst billig einzukaufen. „Die Einhaltung der Menschenrechte kann keine freiwillige Angelegenheit deutscher Unternehmen sein. Diese müssen vielmehr gesetzlich dazu verpflichtet werden, bei all ihren Aktivitäten im Ausland für die Beachtung dieser Rechte einzustehen“, betont Armin zum Schluss.

Mir erzählt der MISEREOR-Referent noch vom NAP, dem Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung zum Thema Menschenrechte in der Wirtschaft. Falls sich bei einer Überprüfung der Unternehmen 2020 zeigen sollte, dass diese ihrer menschenrechtlichen Verantwortung nicht freiwillig nachkommen, will die Bundesregierung gesetzlich tätig werden und sich auch für eine verbindliche Regelung auf EU-Ebene einsetzen. Unternehmen würden damit verbindlich verpflichtet, Menschenrechte einzuhalten.


Einmal im Monat findet der Waldspaziergang für
Groß, Klein und Flauschig statt. Der nächste Termin
ist am Sonntag, den 6. Januar 2019.
„Bagger mich nicht an“

Dann wandern wir los. Auf dem Weg kommen wir oft an Barrikaden vorbei, an denen selbstgemalte Plakate mit Aufschriften wie „Bagger mich nicht an“ hängen. Auch meine Mitwanderer tragen Fahnen oder Plakate. Die Stimmung ist friedlich, doch die Anwesenheit von zwei Polizisten im Wald widerstrebt manchen der teilweise vermummten Aktivistinnen und Aktivisten. Der Grund dafür ist ein, erst einige Wochen zurückliegender und von vielen von ihnen als unverhältnismäßig empfundener, Polizeieinsatz. Ein heftiges Wortgefecht folgt, dann löst sich die Situation auf. Ich habe das Gefühl, dass die Luft vor Anspannung knistert.

Später rede ich mit der von MISEREOR unterstützten Anwältin Yessica Hoyos von der kolumbianischen Menschenrechtsorganisation CAJAR, die sich für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen im Kohleabbau einsetzt und auch die indigene Bevölkerung rechtlich vertritt. Sie erzählt, dass das Recht auf Gesundheit am Häufigsten durch die Luftverschmutzung verletzt wird. Dass diese zu Lungenerkrankungen führt, wurde schon mehrmals von Ärzten bestätigt. „Wir haben ärztliche Atteste, aber die werden nicht anerkannt vor Gericht“, sagt sie. Häufig wird auch das Recht auf Ernährung eingeschränkt, da durch Wasserverschmutzung und den Wasserverbrauch der Minen keine eigenen Produkte mehr angebaut werden können. Yessica betont die besonderen Schutzrechte der indigenen Bevölkerung in der kolumbianischen Verfassung und im internationalen Recht. Wer indigene Gemeinschaften vertreibt, zerstört ihre Lebensgrundlagen und häufig auch ihre gesamte Kultur. Hier liegt einer der großen Unterschiede zwischen dem Hambacher Forst und dem Norden Kolumbiens.

Kohlestopp global

Der Tag im Hambacher Forst hat mir gezeigt, wie viel passieren muss, um unsere Wälder und damit unsere gesamte Umwelt zu schützen, die durch den Kohleabbau bedroht sind: Tierarten sterben, Grundwasser und Luft wird verschmutzt und Menschen müssen ihr Zu Hause verlassen, um Platz für den Abbau zu schaffen oder erkranken durch die Folgen. Ein viel dringenderes Problem, das unsere Unterstützung braucht, sind die Bedingungen, unter denen Kohle in anderen Ländern gefördert wird. Das sollte auch in der aktuellen Debatte in Deutschland berücksichtigt werden, da wir einen großen Teil dieser Kohle beziehen und daher Verantwortung übernehmen müssen. Menschenrechte sollten eine Selbstverständlichkeit sein und Menschen, die aus ihren Häusern vertrieben werden und sich nicht wehren können, brauchen Unterstützung.

MISEREOR
setzt sich seit Jahren sowohl für ein Ende der Kohle-Verstromung in Deutschland und für einen Import-Stopp von Kohle aus ökologisch oder menschenrechtlich fragwürdiger Förderung ein. Weitere Infos gibt es auf www.misereor.de

 

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Misereor e.V.

 

Text und Fotos von Annika Sperling

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