Nachgefragt

Frei von Sorgen, aber nicht mehr frei?

Was ist Privatsphäre? In Zeiten von Algorithmen und staatlicher Überwachung fällt es schwer, darauf eine Antwort zu finden. Diese Mission führte mich zu Bijan Moini, einem jungen Juristen und aufstrebenden Buchautor.

02. Oktober 2019 - 11:45
SPIESSER-Autor mclovin.
Noch keine Bewertungen
mclovin Offline
Beigetreten: 27.05.2019

Je länger ich über die Privatsphäre nachdachte, desto schwammiger wurde meine Vorstellung. Das Bild von einem sicheren Raum, in dem nur ich mich uneingeschränkt bewegen kann, wurde durch Großkonzerne wie Facebook, Amazon oder Google mächtig durcheinandergewirbelt. Klar, diese Erkenntnis ist weder neu, noch bahnbrechend. Aber bei näherer Betrachtung zeigten sich immer mehr Aspekte auf, die ich nie beachtet habe: Wieso kommt auf Instagram Werbung zu Rasenmähern, wenn ich viel darüber spreche? Belauscht mich Alexa auch auf der Toilette? Wie lange wird es wohl noch dauern bis zur absoluten Transparenz? Es waren Fragen wie diese, die mir alles zu Kopf stiegen ließen. Letztlich wurde es einfach zu viel. Und während ich weiter im Dunkeln tappte, fiel mir das Erstlingswerk von Bijan Moini „Der Würfel“ in die Hände. Der Roman des Juristen, welcher im Februar dieses Jahres für Furore sorgte, greift den Gedanken der absoluten Transparenz auf und führt ihn fort. Was geschieht mit einer Gesellschaft, in der ein Algorithmus alle Entscheidungen aufgrund gesammelter Daten vorhersagen kann? In seinem Buch diskutiert Bijan die Frage, ob uneingeschränkte Transparenz unwiderruflich in einer Dystopie münden muss und erwies sich deshalb als idealer Ansprechpartner für meine Fragen.


Wir verlosen drei signierte Buchexemplare des
Erstlingswerks von Bijan Moini!
Bijan, was umfasst, deiner Meinung nach, die Privatsphäre eines Menschen?

Ganz grob kann man sagen: All das, wovon wir nicht wollen, dass es jeder weiß. Das können z. B. Dinge wie die sexuelle Orientierung, Gespräche mit meinen Eltern, aber auch mein Kontostand oder meine Krankheitsgeschichte sein.

Gab es denn Situationen, in denen du dich mal in deiner Privatsphäre verletzt gefühlt hast?

Es gibt da eine Situation, die mir persönlich sehr in Erinnerung geblieben ist: Als ich meinen Zivildienst in einer Drogenberatung absolvieren wollte, musste ich dafür eine Urinprobe beim Gesundheitsamt abgeben. Der Beamte dort wollte bzw. musste mir beim Pinkeln zusehen, was ich schon als ziemlich krassen Eingriff empfand.

Wie sieht es mit privaten Räumen im elterlichen Haushalt aus? Ist die Forderung von Jugendlichen nach mehr Freiraum zu Hause gerechtfertigt?

Das eigene Zimmer ist ein Schutzraum, in den Eltern nicht ohne triftigen Grund eintreten dürfen. In der Praxis ist es wahrscheinlich das Beste, sich auf bestimmte Regeln zu einigen und auf die Einhaltung zu pochen, weil man sowas nicht vor Gericht regeln kann und will. Bei Internetfiltern ist es ähnlich. Für junge Kinder sind sie sicher sinnvoll, aber man muss mit steigender Reife auch Eigenverantwortung zulassen.

Bijan Moini

wollte ursprünglich Diplomat werden, hat dann aber doch die Laufbahn eines Rechtsanwalts eingeschlagen. Neben Jura hat er Politikwissenschaft studiert und sich in seiner Doktorarbeit mit einem möglichen Internetpranger für Sexualstraftäter auseinandergesetzt. Parallel zu seiner Schriftstellertätigkeit ist er bei der Gesellschaft für Freiheitsrechte beschäftigt. Die Inspiration für „Der Würfel“ stammt noch aus seiner Zeit als Wirtschaftsanwalt. Während dieser hat er sich mit Legal Tech Unternehmen wie Flightright auseinandergesetzt und gefragt, wie sich eine Gesellschaft ändert, wenn immer mehr Aufgaben von einer künstlichen Intelligenz übernommen werden.

Immer häufiger halten auch Alexa, Siri oder Google Assistent in Haushalten Einzug. Wie privat sind wir in den eigenen vier Wänden mit Sprachassistenten?

Überhaupt nicht mehr, aber weniger wegen der Abhörsicherheit. Natürlich muss ich damit rechnen, dass Kriminelle sich einhacken, aber eigentlich sind die IT-Konzerne noch bedenklicher. Sie verarbeiten alles, was sie über Alexa und Co. erfahren, zu umfassenden Persönlichkeitsprofilen. Amazon hat beispielsweise offen zugegeben, Gespräche mit Alexa von Menschen analysieren und auswerten zu lassen.

Im Internet sind wir so anonym wie nie und geben doch massenhaft Daten preis – wie sollten wir mit diesem Paradoxon umgehen?

Das sind die beiden Sphären, die man unterschieden muss: Es ist wichtig, dass unser Umfeld nicht weiß, was wir im Internet tun, aber auf der anderen Seite sind da diverse Konzerne, die das alles sehr wohl wissen. Es ist extrem wichtig, sich das bewusst zu machen, weil es keine Garantie gibt, dass die eigenen Informationen geheim bleiben.

Durch Instagram und YouTube wird es auch immer schwieriger zu entscheiden, wann eine Person von öffentlichem Interesse ist. Kann man da eine Grenze ziehen?

Es gibt heute sicherlich viel mehr Personen des öffentlichen Lebens, weil es einfacher geworden ist, sich Öffentlichkeit zu verschaffen. Wer Millionen Follower hat, ist sicher von öffentlichem Interesse. Das Gleiche gilt für Personen, die öffentliches Aufsehen erregen, wie z. B. Rezo durch sein Video. Fixe Grenzen kann man da nicht ziehen.  

In deinem Roman „Der Würfel“ kann der namensgebende Algorithmus die Entscheidungen der Menschen vorhersagen. Ähnliches geht stellenweise jetzt schon. Wie viel Würfel steckt bereits in unserer Gesellschaft?

Ich glaube viel mehr, als den Menschen bewusst ist. Das war auch ein Motiv, dieses Buch zu schreiben, um eine Diskussionsgrundlage zu schaffen. Konzerne stecken bereits seit Jahren extrem viel Energie in die Analyse unserer Persönlichkeit, um herauszufinden, wann wir welches Produkt kaufen. Inzwischen machen das auch Staaten, wodurch wir immer stärker vermessen werden. Wir werden zu Objekten reduziert.

Zu Objekten machen wir uns auch durch Videoüberwachung und Gesichtserkennung, wie sie immer wieder in Deutschland gefordert wird. Was sagst du dazu?

Ich bin kein fundamentaler Gegner von Videoüberwachung. Zumindest an Orten, an denen eine erhöhte Anzahl an Straftaten nachgewiesen wurde. Aber man braucht eine erwartete Begründung, dass diese Gefahren durch Videokameras eingedämmt werden können. Bei Gesichtserkennung bin ich total skeptisch, weil das für mich ein Schritt zur totalen Überwachung der Bevölkerung ist. Bei flächendeckendem Einsatz kann man nicht mehr privat bleiben, weil genaue Bewegungsprofile erstellt werden können. Das macht etwas mit der Gesellschaft, was ich nicht gut finde.

Überwachung ist auch in China ein großes Thema. Dort soll 2020 das Sozialkreditsystem an den Start gehen, welches Bürger nach ihren Handlungen mit Punkten bewertet. Wie groß ist deine Angst davor, dass andere Länder dieses Konzept übernehmen?

Relativ groß, weil China bereits viel Überwachungstechnologie exportiert. Es ist absehbar, dass dann in Ländern wie Venezuela eine Form von Sozialkreditsystem eingeführt wird. Deshalb aber nur den Finger auf China zu zeigen, ist zu wenig. Bei uns greifen eben Konzerne wie Facebook und Google in alle Lebensbereiche ein, und auch demokratische Regierungen wie unsere überwachen ihre Bürger immer stärker. Deshalb wäre ich vorsichtig damit, uns als die Liberalen und Guten darzustellen.

Dennoch ist der Würfel in deinem Roman nichts per se Schlechtes. So ermöglicht er ein Grundeinkommen. Kann auch heute eine erhöhte Transparenz neue Möglichkeiten für die Gesellschaft schaffen?

Genau diese Diskussion steht im Zentrum des Buches. Inwiefern sind die Vorteile einer erhöhten Transparenz gerechtfertigt gegenüber dem Verlust an Freiheit. Für mich ist das klar zu beantworten: Ich will keine absolute Transparenz, nur damit es absolute Sicherheit gibt. Aber das ist eine Frage, die jeder persönlich beantworten muss: Will ich eine Welt, in der man völlig frei von Sorgen lebt, aber nicht mehr wirklich frei ist?

Text von Duc Hai Le, 22, kocht 5-Minuten-Terrinen in 4 Minuten, ist Mitglied beim Dresden Escort Service (kein echter Escort Service).
Fotos von Claudia Araujo, begann ihre Arbeit als Fotografin in Rio de Janeiro, widmet sich seit 2017 in Berlin der Mode- und Portraitfotografie.
Teaserbild: Paula Hohlfeld

Dir gefällt dieser Artikel?

Kommentare

Schreib' den ersten Kommentar!
Mehr zum Thema „Nachgefragt
  • Mitdenkerin
    5
    Nachgefragt

    Zeit ist mehr als Geld

    Die Fraunhofer-Gesellschaft hat eine lange eindrucksvolle Geschichte. An 72 Instituten sind rund 28.000 Mitarbeitende beschäftigt, unter ihnen auch Roda Müller-Wieland, die am Center for Research and Responsible Innovation des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation

  • Valentina Schott
    Nachgefragt

    Traumjob? Einmal updaten, bitte!

    Ganz selbstverständlich durchleben besonders wir, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die Technologisierung unseres Alltags. Doch wenn wir in die Zukunft blicken, klammern wir uns paradoxerweise an verstaubte Berufsbilder: Lehrer, Arzt, Mechaniker … Warum verschließen wir gerade

  • Der Mann den Sie Pfirsich Nannten
    Nachgefragt

    Ich habe nichts gegen Aberglaube, aber glaube nicht daran

    Das erste Heft des Jahres – das bedeutet, die böllervolle Silvesternacht liegt hinter uns und wir als Nation haben, neben unserem Überfluss und fehlendem Umweltbewusstsein, vor allem eins bewiesen: Der Deutsche aberglaubt gerne. Klopf auf Holz mit vierblättrigen Kleeblättern

  • Valentina Schott
    Nachgefragt

    Religionsunterricht – weg mit dem „Old school“-Fach?

    Laut der Shell-Jugendstudie 2019 hat der Glaube „sowohl für katholische als auch evangelische Jugendliche in den letzten knapp 20 Jahren erheblich an Bedeutung verloren“. Wer das liest, könnte denken, dass meine Eltern hinsichtlich ihres Berufes „Religionslehrer“ zu

  • mclovin
    Nachgefragt

    Dank Papprequisiten und halbwitzigen Gags

    Mit „Lifestyle“ assoziiere ich vor allem Sandstrand und braungebrannte Oberkörper. Dabei ist die eigentliche Wortbedeutung viel breiter gefächert! Grund genug, mein Schubladendenken zu überwinden und mich mit anderen Lebensstilen auseinanderzusetzen. Wie wär’s denn

  • Kevin Groth
    Nachgefragt

    Evolution der Technik – wo stehen wir?

    Katherine G. Johnson, Nikola Tesla, Steve Wozniak, James Watt, Ada Lovelace, Elon Musk – die Zukunftsvisionen der Erfinderinnen und Erfinder, der Ingenieurinnen und Ingenieure sowohl von damals als auch von heute prägen unsere Art zu leben. Was einst Science-Fiction war, ist heute unser ständiger

  • Helen16
    Nachgefragt

    Erwachsensein – Was soll das denn bedeuten?

    Erwachsen ist man mit 18. So steht es zwar in Deutschland im Gesetz, aber so einfach ist es meistens nicht. Was heißt das denn überhaupt: erwachsen sein? Ab wann fühlt man sich erwachsen? SPIESSER-Autorin Helen, 20 Jahre alt und nicht wirklich erwachsen, hat sich mal auf der Straße

  • Valentina Schott
    Nachgefragt

    Social Credit System ‒ Datentausch und Punkterausch

    China, 2020. Die Schwester meiner Tandempartnerin Sin möchte ihren Rückflug von Peking nach Hongkong buchen. „Leider steht Ihnen zurzeit unser Service nicht zur Verfügung. Um ein Flugticket für die Businessclass zu kaufen, reduzieren Sie bitte Ihren Konsum an Zigaretten.“

  • nicohaji
    Nachgefragt

    „Blinde Loyalität
    darf auch nicht sein“

    Markus Beckedahl bloggte in einem Internet, das noch keine sozialen Medien kannte. Heute gilt er als Experte in der digitalen Welt. SPIESSER-Autor Nico verrät der Aktivist und Journalist, wem das Internet wirklich gehört und wieso er vor einigen Jahren des Landesverrats angeklagt wurde.

  • Valentina Schott
    Nachgefragt

    Auf dem Trittbrett der Gesellschaft

    „Sie sind wie Blutegel, die sich erst vollsaugen und dann – bevor man sie überhaupt bemerkt – zufrieden abfallen“, umschreibt Dr. Lembcke etwas überspitzt das Verhalten der sogenannten Trittbrettfahrer. Warum man sie trotz ihres schlechten Images in jeder Gruppe findet:

  • Nananas
    Nachgefragt

    Feminist Sex Wars

    Sex ist Krieg. Zumindest, wenn es um Sex und dessen Darstellung im Film geht. Die klassische Pornografie eckt bei vielen Feministinnen und Feministen an. Manche halten auch dagegen und wollen das Genre umkrempeln. „Feministischer Porno“ nennt sich das dann.

  • Laura...
    Nachgefragt

    „Männer, umarmt die Verunsicherung“

    Sophie Passmann ist Satirikerin mit politischer Meinung. Ihr Job: Ironie, ihr Thema: Feminismus. Sie findet, bei dem aktuellen Feminismus geht es zum ersten Mal um „die echten Dinge im Leben“, und spricht darüber mit anderen Feministinnen, alten weißen Männern und SPIESSER-Autorin Laura.

  • Cherilia
    Nachgefragt

    „Es braucht etwas viel Radikaleres als Punk”

    Unter #wirsindmehr fand Anfang September in Chemnitz ein Konzert von Marteria & Casper, Feine Sahne Fischfilet und Co. als Reaktion auf vorangegangene rechtsextreme Proteste statt. Laut dem chilenischen Musiker Daniel Puente Encina, der mit seiner Band „Los Pinochet Boys“ in den 80ern eine

  • Lenee
    Nachgefragt

    „Es geht um etwas Grundlegendes“

    Was ist Rebellion? Was ist Protest? Wie entsteht beides und wie unterscheidet es sich? Lukas Gernand, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Passau, erklärte SPIESSER-Autorin Lisa, wie sich die Bedingungen für Protest verändert haben und wieso man nicht generell von einer „unpolitischen

  • lara.sc
    Nachgefragt

    „Wir brauchen den Aufstand der Jungen“

    Anna Braam (30) ist Vorsitzende der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen und nebenbei vor allem in den Bereichen Umwelt- und Klimapolitik aktiv. SPIESSER-Autorin Lara hat mit ihr über Jugendprotest und -beteiligung gesprochen.

  • VeryMary94
    Nachgefragt

    Von Tätowierungen
    bis Tunikas

    Mode vs. Kleidung und wo ist da der Unterschied? Wir wollten wissen, wie sich Mode im Laufe der Epochen verändert hat. Was Fashion mit Turmschädeln zu tun hat und wieso Hosen verpönt waren, erklärt Frau Gutsmiedl-Schümann von der FU Berlin SPIESSER-Autorin Marie.

  • PaulausMdorf
    Nachgefragt

    Wie entstehen neue Sportarten?

    Silke Günther ist Projektleiterin der Passion Sports Convention, die nächstes Jahr 10-jähriges Jubiläum feiert. SPIESSER-Autor Paul verriet sie, welche Sporttrends es derzeit gibt und wie sie uns beeinflussen.

  • suspiciousa
    Nachgefragt

    Alles SciFi oder was?

    Eine Karriere zwischen Realität und Fiktion: Albrecht Meixner (30), frischgebackener „Dipl. Ing“, hat seine Diplomarbeit zu Exoskeletten geschrieben. Neurophysikerin Sarah Schwöbel (28) beschäftigt sich mit der KI, der künstlichen Intelligenz. Wie viel Science Fiction

  • KlarO
    Nachgefragt

    Was es bedeutet,
    ein Europäer zu sein

    Auf der „Denk ich an Deutschland“-Konferenz in Berlin wurden Ideen für die Zukunft Europas entworfen. SPIESSER-Autorin Klara hat dort die Redner interviewt und dabei herausgefunden, wie viel Verantwortung jeder Einzelne für die EU trägt.

  • KlarO
    Nachgefragt

    Eine ganz andere Perspektive

    Auf der „Denk ich an Deutschland“-Konferenz versammeln sich Experten und Führungspersonen aus allen möglichen Bereichen. SPIESSER-Autorin Klara hat vor Ort mit einigen von ihnen Interviews geführt und berichtet hier, wie man sich als Schülerin zwischen Seidenblusen und

  • PaulausMdorf
    Nachgefragt

    „Denk ich an
    Deutschland ...“

    Am 1. Dezember 2017 fand in Berlin die „Denk ich an Deutschland“-Konferenz (DiaD) der Alfred Herrhausen Gesellschaft statt, bei der über die Zukunft Europas diskutiert wurde. In sehr exklusivem Kreis. Und SPIESSER-Autor Paul war für euch dabei!

  • cana
    Nachgefragt

    „Bundesrepublik Europa“ –
    mehr als eine Träumerei?

    Während die Rednerinnen und Redner auf der diesjährigen „Denk ich an Deutschland“-Konferenz über ihre Ideen von Europas Zukunft sprechen, hat vor allem Ulrike Guérots Vorschlag einer „Bundesrepublik Europa“ SPIESSER-Autorin Cana ins Grübeln gebracht.

  • Onlineredaktion
  • annamlr
    Gerechtigkeit

    „Diskriminierung ist gegen das Gesetz!“

    Ungerechtigkeit und Diskriminierung sollten keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Davon ist Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, überzeugt. Mit SPIESSER-Autorin Anna sprach sie über ihre Vorstellungen von Gerechtigkeit.

  • Oriella
    Schmökern

    „Ich hab mich fast behindert konsumiert“

    Gras, Speed, Pilze, Koks, Crystal – mit Drogen kennt Dominik Forster sich aus. Früher abgebrühter Drogenboss, ist er heute ehrenamtlicher Drogenberater bei der mudra in Nürnberg und Autor von „crystal.klar“. SPIESSER-Praktikantin Renée hat er von seinen Erfahrungen

  • MissFelsenheimer
    Nachgefragt

    „Fliegen ist weiter das sicherste Verkehrsmittel“

    Die Trauer über den abgestürzten Germanwings-Flug 4U-9525 ist noch allgegenwärtig, mit Hochdruck wird an der Aufklärung des Unglücks gearbeitet. Aber was passiert eigentlich nach so einem Unfall, warum wollen alle diese Black Box und wie sicher ist Fliegen überhaupt? SPIESSER-Autorin

  • TheoMueller
    Nachgefragt

    Momente der Normalität

    Paris, Hauptstadt Frankreichs und einer der beliebtesten Orte der Welt, wurde zum zweiten Mal in diesem Jahr von Terroristen angegriffen. SPIESSER-Autor Theo berichtete bereits im Januar aus Paris und ist inzwischen zurück in Deutschland. Am Montagabend telefonierte er mit seinem Bekannten Felix,

  • whiteblankpage
    Ein Leben mit der Angst

    „Mein Säbelzahntiger ist meine Seele“

    Knapp eineinhalb Jahre sind vergangen, seit Nicholas Müller bei der Rockband Jupiter Jones aufhörte. Der Grund: seine Angststörungen, die er einfach nicht mehr in den Griff bekommen konnte. Nun sprach der Ex-Frontsänger mit uns über seine Zeit seit dem Ausstieg, die Angst vor

  • laurelia
    Nachgefragt

    #Selfiegott

    Der Gute-Laune-Rapper MC Fitti hat den Selfiegott erschaffen und ihm in der Ausstellung EGO UPDATE im NRW-Forum Düsseldorf einen Tempel errichtet. Mit SPIESSER-Autorin Laura sprach er über Gefahren und Möglichkeiten des Selfie-Phänomens und über seine Kunst.

  • Onlineredaktion
    Nachgefragt

    Flüchtlinge ein wunderbares Geschenk?

    Wenn man sich die politische Lage in Deutschland momentan ansieht, kommen schnell mal einige Fragen auf. Zum Beispiel.: „Wie wird es denn jetzt weitergehen?“. Und wen könnte man solche Dinge besser fragen als einen Zukunftsforscher? SPIESSER-Praktikantin Theresa sprach mit Sven Gábor