Was'n da los?

Griechische Krise

Was ist schon ein WM-Finale mit deutscher Beteiligung im Vergleich zu dem, was sich gerade in Griechenland abspielt? SPIESSER-Praktikantin Stephanie hat das ganze Gewusel rund um Staatsschulden aufgedröselt - und das ganz ohne Finanzkauderwelsch.

29. Juni 2015 - 17:49
SPIESSER-Autorin Kirschblütenrot.
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Kirschblütenrot Offline
Beigetreten: 18.06.2015

Seit Wochen beherrscht sie die Schlagzeilen und ist zum Dauerbrenner in den Parlamenten Europas geworden: die Griechenland-Krise. Bisher sind die Europartner auf keine endgültige Einigung gekommen. Nach insgesamt zwei Hilfspaketen in dreistelliger Milliardenhöhe, schreibt das Land weiterhin rote Zahlen. Eine Besserung ist nicht in Sicht. Auch vergangene Woche diskutierten die Regierungs- und Finanzchefs Europas wieder stundenlang über die Zukunft Griechenlands. Dabei legte der griechische Regierungschef Tsipras einen zwölfseitigen Plan vor, wie Griechenland die Schulden systematisch abbauen können würde. Aber von vorn.

Wo liegt das Problem?

Wenn man dauerhaft mehr Geld ausgibt als man auf der hohen Kante hat, macht man Schulden. So auch das 11 Millionen Einwohnerland Griechenland, das momentan 320 Milliarden Euro Schulden angehäuft hat.


Noch ist der Euro in Griechenland die gängige Währung.

Dazu kam es folgendermaßen: Griechenland trat der EU im Jahr 2001 bei und führte im Januar 2002 den Euro ein. 2004 kam dann aber heraus, dass Griechenland geschummelt hatte: Um beitreten zu dürfen, musste der Haushalt stimmen und ein vorgeschriebener Wert nicht überschritten werden. Griechenland hatte den zuständigen Prüfern aber Statistiken mit geschönten Zahlen übermittelt.

Außerdem kamen immer mehr Menschen in die Versuchung, Steuern zu hinterziehen. Statt die Staatskasse zu füllen, wanderten hohe Geldbeträge auf ausländische Konten. Überhaupt scheint Griechenland ein Fass ohne Boden, denn die Regierung sparte oft an den falschen Stellen. So lag beispielsweise die monatliche Rente weit über dem, was das Rentensystem hergab. Und auch die Schwarzarbeit – also Geld, das unter der Hand, illegal und ohne Steuernabgaben zu leisten, verdient wird – ist in Griechenland an der Tagesordnung. Somit gingen der griechischen Regierung jahrelang Geldbeträge in Milliardenhöhe flöten. Kein Wunder also, dass sich über die Jahre immer mehr Schulden anhäuften. Allein von 2008 bis 2014 wuchs der griechische Schuldenberg von 260 auf 318 Milliarden Euro an.

Wer hilft wie?

Wie es um die griechischen Finanzen wirklich bestellt war, brachte erst die Regierung um Papandreou 2009 ans Licht. Das Land hatte zu dem Zeitpunkt einen Schuldenberg von 350 Milliarden Euro angehäuft. Nach langen Diskussionen beschlossen im März 2010 die Europäische Union (EU), Europäische Zentralbank (EZB) und der Internationale Währungsfond (IWF): Wir unterstützen Griechenland finanziell. Die EU und der IWF kreierten das erste Hilfspaket, welches Kredite im Gesamtwert von 110 Milliarden Euro umfasste. Klingt nach viel Geld? Ist es auch. In den einzelnen EU-Ländern hatten die jeweiligen Parlamente über das Darlehen das letzte Wort, in Deutschland musste beispielsweise der Bundestag erst das endgültige Okay geben. 

Satte 30 Milliarden kamen von dem IWF, verschiedene EU-Länder steuerten 80 Milliarden bei. Von allen EU-Ländern war Deutschland am spendabelsten, es brachte 22,4 Milliarden Euro für die Griechen auf. Doch keine Bange: Solange Griechenland das Geld zurückzahlen kann, sind die Steuerzahler nicht davon betroffen. Aber das Geld gab’s nicht für lau: Die Zahlung war eng an Forderungen verbunden, so musste Griechenland beispielsweise mehr sparen, damit es über einen längeren Zeitraum das Geld auch zurückzahlen kann.

Leider reichte das Geld aus dem ersten Hilfspaket nicht aus, um Griechenland finanziell weiter aufzubauen. Bevor Griechenland also pleitegehen konnte, beschlossen die Euroländer fix ein zweites Rettungspaket von 130 Milliarden Euro. Voraussetzung dafür waren weitere Sparmaßnahmen. Staatsbedienstete wurden entlassen und Renten gekürzt. Außerdem gab es einen sogenannten Schuldenschnitt. So erließen private Geldgeber, auch Gläubiger genannt, Griechenland die jeweiligen Schulden. Es musste also an diese Kreditgeber nichts zurückzahlen. Insgesamt hat Deutschland den Griechen 50 Milliarden Euro geliehen. Die Rückzahlung der Kredite beginnt allerdings erst 2020. 

Situation in Griechenland

Zur Zeit heben viele Griechen ihr Geld ab, um es in Sicherheit
zu bringen.

Durch Steuererhöhungen, Lohn- und Rentenkürzungen kam es zu einer Arbeitslosenquote von über 25%  – also jeder vierte Grieche stand ohne Job da. Stellt euch vor, eure Eltern verlieren mal eben ihren Job. Das würdet ihr wohl kaum stillschweigend hinnehmen. Das dachten sich auch die Griechen und gingen zu Tausenden landesweit auf die Straßen. Überhaupt kam das Land politisch nicht zur Ruhe: Das Parlament wurde gleich zweimal ausgetauscht, da niemand eine Lösung parat hatte und einfach keine Besserung in Sicht war.

Die Griechen gehen jedenfalls auf Nummer sicher und plündern ihre privaten Konten: Seit Monaten heben sie Geld ab und verstecken es entweder unter dem heimischen Kopfkissen oder schaffen es auf ausländische Konten. Denn niemand weiß, wie lange man noch an das Geld herankommt und was passieren würde, wenn Griechenland aus der EU austritt.

Grexit

Ein Wort taucht im Zusammenhang mit der Griechenland-Krise immer wieder auf: Grexit. Diese innovative Wortbildung setzt sich zusammen aus „Greece“ und „Exit“. Soll Griechenland aus der EU austreten und damit zu seiner alten Währung zurückkehren? Darüber streiten Politiker und Ökonomen seit Monaten. Noch nie zuvor ist ein Land aus der EU ausgetreten. Dabei ist Griechenland nicht das erste Land mit einer solchen Finanzkrise. Schon Italien und Irland standen 2011 vor der Entscheidung, der EU den Rücken zuzukehren, allerdings konnten das weitere Kreditzuschüsse und Sparmaßnahmen abwenden.

Doch die Angst vor den Folgen eines Ausstiegs ist mindestens genau so groß wie die Rufe nach dem Austritt Griechenlands. Fakt ist: Verlässt Griechenland die Euro-Zone und damit womöglich auch die EU, wird Deutschland sein Geld kaum wiedersehen und hätte damit bis zu 80 Milliarden Euro in den Sand gesetzt.

Und wie geht es jetzt weiter?

Seit gestern steht fest: Die Griechen bekommen vorerst keine finanzielle Unterstützung mehr. Die Euro-Gruppe möchte das Hilfsprogramm nicht verlängern, Griechland fehlen damit Milliarden. Grund dafür ist der Vorschlag des griechischen Ministerpräsidenten Tsipras, dass die Griechen in einem Referendum am 5. Juli selbst entscheiden sollen, ob sie weitere Kredite möchten. Doch damit nicht genug: Bis Dienstag muss das Land 1,6 Milliarden Euro Schulden an den IWF zurückzahlen. Dieses Geld kann der Staat aber nach derzeitigem Stand nicht aufbringen.

Auf jeden Fall schnallte Ministerpräsident Tsipras den Gürtel seines Landes noch enger. Eine Woche lang bleiben die griechischen Banken geschlossen. Die Hellenen dürfen pro Tag gerade Mal 60 Euro an den Automaten abheben. Damit soll verhindert werden, dass das griechische Finanzsystem zusammenbricht.

Die gescheiterten Verhandlungen gehen auch am Deutschen Aktienindex (DAX) nicht spurlos vorbei. Am Montagmorgen verlor er satte vier Prozent und viel unter die Marke von 11.000 Punkten.

Trotz alledem ist der letzte Zug für Griechenland noch nicht abgefahren. Erst einmal bleibt abzuwarten, ob sich die Griechen am kommenden Sonntag für oder gegen das Hilfspaket entscheiden. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte auf einer Pressekonferenz, dass „wir uns solchen Verhandlungen selbstverständlich nicht verschließen“, sollte sich die griechische Bevölkerung für weitere Finanzspritzen entscheiden.

Text: Stephanie Schulze
Teaserfoto: Flickr-User Jeff Djevdet (CC BY 2.0), bearbeitet
Foto: Flickr-User Duncan Hull, Heather Cowper (CC BY 2.0), bearbeitet

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