Kissenschlacht

Hauptzutat Happy-Gefühl

In Kissen gehüllt sprach SPIESSER-Redakteur Paul mit Alvaro Soler über seine spannende Kindheit, wie er mit dem Ruhm klarkommt und seine kulinarischen Vorlieben.

23. November 2018 - 09:42
SPIESSER-Autor PaulausMdorf.
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PaulausMdorf Offline
Beigetreten: 18.05.2016

Paul: Wie häufig kommt es vor, dass du mit einem anderen Mann im Bett liegst und was sagt deine Freundin dazu?

Alvaro: (lacht) Lustigerweise schläft gerade mein Bruder mit in meinem Bett. Wir suchen nämlich gerade eine Wohnung in Berlin.

Apropos Umzüge: Du bist der Sohn eines Deutschen und einer Spanierin. Du bist in Barcelona aufgewachsen und dann im Alter von zehn Jahren nach Tokio gezogen, um auf eine deutsche Schule zu gehen. Wie kam es zu dieser Verkettung?

Mein Papa ist in Indonesien geboren, in Japan aufgewachsen, dann nach Barcelona gezogen und hat dort später meine Mutter kennengelernt. Meine Mutter hat in Barcelona gelebt, aber beide waren sehr reisefreudig. Meine Geschwister und ich sind bilingual aufgewachsen und Japan war eine echt coole Idee: Auf einer deutschen Schule in Tokio finden sich viele Kulturen. Du lernst, offen zu sein, weil immer viele neue Schüler, hauptsächlich Diplomatenkinder, in die Schule kommen.

Das Thema des aktuellen SPIESSER ist „Essen“. Du hast ja die Möglichkeit gehabt, drei sehr unterschiedliche Küchen kennenzulernen. Welche ist deine Lieblingsküche: japanisch, spanisch oder deutsch?

Oh, ich weiß es nicht! Ich würde sagen, die spanische Küche zuerst, dann die japanische und dann die deutsche. Wenn ich verreise, versuche ich immer das lokale Essen zu probieren. Daran sieht man, wie die Leute wirklich sind.


Gummibärchen oder Chili?
Was ist dein absolutes Lieblingsessen?

Mein absolutes Lieblingsessen ist etwas Italienisches – dabei aber immer was anderes. Ich liebe alles, was mit Fisch ist, auch Meeresfrüchte und so. Je lokaler, desto besser.

Kochst du denn auch selber regelmäßig?

Früher manchmal oder wenn ich jetzt Freizeit habe. Das wird aber eher schwieriger, dafür entspannt es mich dann auch sehr. Letztens habe ich super Scampi zu Hause gemacht, Langostinos heißen die. Die habe ich auf dem Markt gekauft und dann zu Hause mit etwas Knoblauch in der Pfanne gemacht. Die waren sehr, sehr gut!


Alvaro Soler
Alvaro Soler ist 1991 in Barcelona geboren und startete mit seinem Album „Eterno Agosto” international in den Charts durch. Besonders auf YouTube haben seine Lieder Millionen Aufrufe. Am 7. September dieses Jahrs erschien sein neues Album „Mar de Colores” und schaffte es sofort wieder auf Platz acht der deutschen Charts.
Da krieg ich direkt Hunger! Du hast auch deine Musik mal als einen bunten Salat beschrieben. (beide lachen) Teilweise haben deine Videos auf YouTube über 500 Millionen Aufrufe! Wie lange kannst du im Schnitt aus der Tür gehen, bevor du komplett umlagert bist?

Das hängt vom Land ab. In Italien passiert das sehr schnell. In Berlin kann ich eigentlich überall hin, in Berlin ist man cooler. Aber wenn mich auf der Straße jemand anspricht, dann versuche ich auch immer nett zu sein. Das ist wichtig.

Seit gestern habe ich „La Cintura“ von dir im Ohr. Wie oft hast du einen Ohrwurm von deinen eigenen Songs?

Das passiert schon. Ich habe gerade ein neues Lied aufgenommen und war die ganze Zeit nur mit diesem einen Song beschäftigt, mit einer einzigen Melodie. Natürlich gehe ich dann am Ende des Tages mit einem Teil davon im Ohr nach Hause.

Was hat dein neues Album „Mar de Colores“ am meisten geprägt?

Das erste Album hatte ja sehr spontan Erfolg. Wir haben es rausgebracht und gedacht: Schauen wir mal, wie's läuft. Das war die Strategie. Dann kam eine Single heraus und es hat sich irgendwie hochgesteigert. Das war sehr schön zu sehen und für alle eine Überraschung. Was sollen wir mit dem ganzen Erfolg überall? Sofort noch mehr schreiben? So schnell Erfolg zu haben, war sehr ungewohnt, da es davor sehr viel Arbeit mit sehr wenig Erfolg war. Daher schätze ich auch die Situation, in der ich bin. Ich bin sehr happy, dass es funktioniert. Ich glaube, die Grundessenz ist, dass dieses Happy-Gefühl rüberkommen soll.

Text: Paul Hilliger
Fotos: Tony Haupt
Kamera & Schnitt: Paul Henschel

Teaserbild: Lena Schulze

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