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Hear my heart: Klar ist Musik ein Beruf!

Der Bass wummert, die Töne gehen ineinander über, eine Stimme erklingt. Ein Song entsteht. Für Alumni Award-Gewinner Roman und Gonzalo gibt es kein schöneres Gefühl.

14. Juni 2018 - 10:04
SPIESSER-Redakteurin Onlineredaktion.
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Beigetreten: 25.04.2009

Roman Lüth hat es geschafft: Er hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht und arbeitet als Producer und Audio Engineer. Seine Begeisterung für die Musik begann früh: „Ich spiele schon lange Klavier. Irgendwann wollte ich dann meine eigene Musik produzieren und habe Demos an Tonstudios versendet. So bin ich dann an Praktika gekommen.“

Lieber im Studio als auf der Bühne

Roman liebt die praktische Arbeit am Mischpult 

Heute arbeitet Roman selbstständig mit Künstlern, Songwritern und Producern zusammen und schätzt jede Erfahrung, die er auf dem Weg dahin sammeln konnte: „Es ist wichtig, sich in dem Bereich auszukennen, sonst wirst du nicht ernst genommen.“ Im Studium an der SAE konnte Roman seine Fähigkeiten am Mischpult schulen und wichtige Kontakte sammeln: „Wir haben das Equipment in verschiedenen Studios kennengelernt, mussten selbst auf Band-Suche gehen und durften direkt etwas vertonen. Ich bin eh mehr der praktische Typ, das hat super gepasst.“
Der Produzent hat mit einem seiner Projekte den Alumni Award in „Best Music Production“ gewonnen. Dafür hat er den ESC-Beitrag von Kroatien für 2016 mit einem Kollegen zusammen produziert und eingereicht. Dass viele nur den Interpreten bei einem Song sehen, findet Roman nicht schlimm: „Ich stehe lieber im Hintergrund. Außerdem weiß ich ja, was ich dafür getan habe. Einen Preis damit zu gewinnen ist natürlich aber schon schön.”

Musik managen

Gonzalo hat bereits ein eigenes Musiklabel

Gonzalo Gravano-Markwitz, 25, ist Drummer und hat bereits im Music Business Studium an der SAE ein eigenes Musiklabel mit seinen Kommilitonen gegründet und damit den Alumni Award gewonnen. Er findet: „Um die Musikbranche besser zu verstehen, muss man selbst Musiker sein." In seiner Freizeit ist er deswegen auch auf vielen Konzerten und Festivals unterwegs.

Da er sich für vor allem für das Management interessiert, hat er mit einem BWL-Studium begonnen. Schnell war klar: Das ist nicht der richtige Weg. „Ich brauchte einfach den direkten Bezug zur Musik." Für sein eigenes Label hat er sich zum Ziel gesetzt: Interessanten Menschen Raum zu geben. Dabei haben sich die Jungs von Southgate Music nicht auf einen Stil festgelegt, sondern betreuen Rock'n'Roll ebenso, wie Electronic Pop Soul. Gonzalo findet: „Verschiedene Musikrichtungen können sich wunderbar ergänzen. Außerdem sollen unsere Acts ja nicht alle gleichzeitig auf der Bühne stehen." Sein Tipp, um in der Musik-Branche erfolgreich zu sein: „Nie aufhören zu lernen. Ich beschäftige mich jede Woche mindestens eine Stunde mit neuen Dingen, diese Zeit nehme ich mir immer."

 

Was muss ich eigentlich dafür studieren?
Bist du eher wie Roman und möchtest Songs abmischen und ganz nah an der Entstehung mitwirken? ► Das Mischpult wartet hier auf dich.

Oder willst du wie Gonzalo deine Entdeckungen auf die Bühne bringen und die Stars von morgen pushen?Managen will gelernt sein.

Dich interessiert die Medien-Welt allgemein? ► Dann komm zum Tag der offenen Tür am 30. Juni 2018 an allen SAE-Standorten.

 

Text & Bilder: YAEZ, Detlef Overmann

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