Kinofeeling

Kinofeeling:
Kokon

Sommer, Sonne, erste Liebe – „Kokon“ begleitet die junge Nora durch eine Zeit voller Veränderungen. SPIESSER-Autor Daniel hat den Film für euch gesehen und ist froh, diese verwirrende Zeit, die im Film gezeigt wird, bereits hinter sich zu haben.

27. August 2020 - 10:04
SPIESSER-AutorIn Daniel_Butt.
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Daniel_Butt Offline
Beigetreten: 05.03.2019

Worum geht’s?

Nora lebt in einer Sozialwohnung am berühmt-berüchtigten Kottbusser Tor ein echt berlinerisches Leben im (stereo-)typischen Kreuzberg: Erziehung bezieht sie über YouTube-Tutorials statt von der Mutter. Als Ex-Hippie hat die den Feminismus gegen das Versacken bis morgens um fünf in der Eckkneipe eingetauscht und im Suff die Sorgen ihrer Kinder vergessen. Ihre ältere Schwester schleppt Nora mit zu Shishapartys und der Freundeskreis, auf den sie dort trifft, ist so bunt wie der Karneval der Kulturen.  

Ganz schön viel für die junge, sehr kindliche Protagonistin, die sich neben kurzen, selbstgedrehten Dokumentationsfilmchen auf ihrem Handy hauptsächlich um die Aufzucht von Raupen kümmert (ein Schelm, wer hier einen Zusammenhang mit dem Titel des Films vermutet). Der Sommer, der in „Kokon“ beschrieben wird, hat aber noch einiges mehr für Nora in petto: Eine gebrochene Hand, die erste Periode, der erste Kuss, inkompetentes Lehrpersonal, Heroinspritzen im Sandkasten, ein schreiendes Plastikbaby im Kinderzimmer, verwirrte Masturbation, traurige Masturbation und eine gehörige Portion Selbstfindung.
Als sie Romy kennenlernt, wird Nora mit unbekannten Gefühlen konfrontiert. Mit kindlicher Naivität erliegt sie voll und ganz der ersten großen Liebe. Nora verpuppt sich überraschend schnell, streift ihre Kindlichkeit ab und stattdessen das 80er Jahre Vintage Seidenhemd über. Mit Romy chillt sie im linksalternativen Gartenparadies, lässt sich umstylen, lebt einen Sommer der drastischen Veränderung, wie es ihn in dieser Art vielleicht tatsächlich nur in der Teenagerzeit und definitiv nur vor Corona geben kann. Doch jeder Sommer endet und wird vom Herbst abgelöst, diesmal mit einem Knall: Auf einer Party überschlagen sich die Ereignisse und Nora steht vor einer schwierigen Entscheidung.

Neben anfänglicher Trauer und Wut über die Geschehnisse, schafft Nora es schließlich, den Prozess der Metamorphose abzuschließen und ihren Kokon abzustreifen. Zum Ende des Films lernt sie, was manch Erwachsener noch nicht richtig verstanden hat: Was es heißt, Grenzen zu ziehen und diese zu wahren, man selbst und sich selbst treu sein. Sie ist Nora, nicht als Opfer im sozialen Brennpunkt, nicht als lesbische Partnerin von Romy, nicht als kleine Schwester mitgehangen, mitgefangen im Freundeskreis, sondern sie selbst, noch nicht ganz genau wissend, wo es hingehen soll, aber schon sehr viel mehr als noch zu Anfang.
Und wie der Schmetterling sich zwar an die Zeit als Raupe erinnert, aber nicht mehr an die Erde gebunden ist, kann sie auf diesen Sommer zurückblicken und sich vom Urteil und den Ansprüchen anderer freimachen.

Wer spielt mit?

Regisseurin Leonie Krippendorff besetzte die Rolle der jungen Nora mit Lena Urzendowsky (Das weiße Kaninchen), Jella Haase (Fack ju Göhte, Berlin Alexanderplatz) verkörpert die alternative Romy und Lena Klenke (How to sell drugs online fast) spielt die große Schwester Jule. Alle drei überzeugen in ihren Rollen, aber auch dank der Leistung der Schauspielerinnen und Schauspieler in Nebenrollen wirken die Geschehnisse trotz einiger Ungereimtheiten insgesamt authentisch.

Auf einen Blick
Action: ✪
Romantik: ✪ ✪ ✪
Humor: ✪ ✪ ✪
Niveau: ✪ ✪ ✪ 
Bildungsfaktor: ✪ ✪ ✪ 
Filmischer Augenschmaus?

In „Kokon“ zeichnet Leonie Krippendorff ein mitunter leicht überzeichnetes Kreuzberg, welches dank der großartigen Schauspielerinnen und der hellen Bilder zwar authentisch, aber nie zu bedrückend daherkommt. Eine nette Abwechslung zu eher dunklen Darstellungen der Hauptstadt, wie bspw. in „Dogs of Berlin“ oder „4 Blocks“.

Gibt’s was zu meckern?

Frau Krippendorff kramt tief in der Trickkiste des Coming of Age-Genres und holt dabei doch meistens nur Altbekanntes hervor. So richtig subtil sind die genutzten Metaphern nicht. Trotz Noras großartiger Entwicklung und der schönen Message des Films, wirkt ihre fast schon zu kindliche Art manchmal auch überzogen.

Braucht man Taschentücher?

Ein paar kleine Tränchen sind schon geflossen, wer nicht allzu nahe am Wasser gebaut hat, sollte aber mit einem halben Tempo gut auskommen.

Mit wem angucken?

Mit der kleinen Schwester oder dem kleinen Bruder und sich den Fragen des Lebens stellen. Oder mit Gleichaltrigen und peinlich berührt lachen, ein bisschen verstohlen weinen und es dann wie Nora machen und zum nächsten Badesee fahren.


Nora hofft auf die erste Liebe. Ob es klappt?
Was macht man danach?

Erstmal tief durchatmen, ein paar Tränchen wegwischen und sich freuen, dass man dieses aufwirbelnde, verrückte, anstrengende Teenagerdasein glücklicherweise hinter sich hat. Sorry an all diejenigen von euch, die genau das gerade durchmachen müssen. Aber wenn ihr es Nora etwas gleichmacht, auf euch und eure Grenzen achtet, dann kommt ihr zwar nicht ganz unbeschadet, aber sicherlich gestärkt da raus.

In drei Worten:

Raupe, Kokon, Schmetterling

Große Leinwand oder kleiner Bildschirm?

Fangfrage, die richtige Antwort lautet: Freiluftkino! Draußen Sommer, im Film Sommer, was kann es Schöneres geben?

Mainstream oder Independent?

Es fliegen keine Superhelden über den Bildschirm, aber für Independent ist der Film trotz abstrakter Talentshow nicht abgedreht genug.

KOKON

Regie: Leonie Krippendorff
Darsteller: Lena Urzendowsky, Jella Haase, Lena Klenke u. a.
Filmstart: 13.08.2020
Filmlänge: 94 Minuten
Genre: Drama, Romance, Coming of Age
FSK: 12

 

Text: Daniel Butt
Bildmaterial:
© Salzgeber & Co. Medien

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