Kissenschlacht

Kuscheln
mit der „High Society“

Die beneidenswerte SPIESSER-Autorin Sophie durfte mit Jannik Schümann und Jannis Niewöhner, umgeben von weichen Kissen, auf Tuchfühlung gehen und plauderte mit ihnen über Facebook, Familie und ihre Teenagerzeit. Ab dem Herbst sind die beiden Jungs in den Filmen „Jugend ohne Gott“ und „High Society“ zu sehen

16. März 2017 - 08:28
SPIESSER-Autorin sophielorraine.senf.
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sophielorraine.senf Offline
Beigetreten: 07.07.2012

In „High Society“ geht es um Anabel, die in wohlhabenden Verhältnissen aufwächst, bis sich herausstellt, dass sie als Kind vertauscht wurde. Sie muss all ihren Luxus aufgeben und in einen Plattenbau ziehen. Auf welchen Luxus könntet ihr niemals verzichten?

Jannis: Mein Bett! Denn die ersten drei Jahre habe ich in Berlin auf einer ganz unbequemen Couch und zwei schlechten Matratzen auf dem Boden geschlafen.
Jannik: Ich finde es total schön, dass es heutzutage die Möglichkeit gibt, einfach jederzeit Freunde und Familie anzurufen.

Jannik Schümann
Mit neun Jahren wurde Jannik beim Casting für das Musical „Mozart“ entdeckt. Seitdem stand er allerdings nur noch selten auf der Bühne, sondern war vorwiegend bei verschiedenen Produktionen im Kino und im TV zu sehen. Sein Durchbruch gelang ihm 2011 mit dem Film „Homevideo“. 2013 war er außerdem in „Spieltrieb“ zu sehen und 2015 brillierte er in „Mein Sohn Helen“ in der Rolle eines Transgender.
Welche Rolle spielt ihr eigentlich in „High Society“?

Jannis: Ich spiele Yann Kowalski, einen jungen Polizisten und bin zusammen mit Aura aufgewachsen, einem der Mädels, die vertauscht wurden.
Jannik: Ich spiele Albrecht von Schlacht, den Bruder bzw. Nicht-Bruder von Anabel.

Der Film ist eine Komödie, hinter der ziemlich viele zwischenmenschliche und familiäre Werte stehen. Wie oft bekommen euch eure Eltern eigentlich noch zu Gesicht?

Jannis: Dieses Jahr sehr wenig, weil ich sehr viel gedreht habe. Aber an Weihnachten bin ich immer zu Hause.
Jannik: Ich versuche, einmal im Monat zu Hause zu sein. Das klappt bei mir etwas besser als bei Jannis, weil es einfacher ist von Berlin nach Hamburg zu fahren.

Ihr seid beide schon ziemlich jung berühmt geworden. Gab es einen Moment, in dem ihr euch gewünscht habt, ganz normale Teenager sein zu können?

Jannis: Ja. Für mich war es manchmal schwierig, weil ich oft in Filmen gespielt habe, deren Zielgruppe ich selbst war. Also hatten viele meiner Mitschüler die Filme auch gesehen. Da hat es mich schon manchmal genervt.

Unser aktuelles Heft hat das Thema „Social Media“. Welche sozialen Netzwerke nutzt ihr eigentlich?

Jannik und Jannis: Instagram und Facebook.

Jannis Niewöhner
„TKKG“ (2006), „Die Wilden Hühner und die Liebe“ (2006), „Sommer“ (2008),„Gangs“ (2009), „Freche Mädchen 2“ (2010) – keinen der Filme unserer Teenagerzeit ließ Jannis aus. Und spätestens seit seiner Hauptrolle in „Rubinrot“ (2013) hat Jannis die Herzen der Mädels erobert. Gemeinsam mit Jannik Schümann und Emilia Schüle ist er ab Herbst 2017 in „Jugend ohne Gott“ und „High Society“ zu sehen.
Das ist aber nicht gerade viel. Ich wette, ein Großteil der 16-Jährigen übertrifft euch da. Welche Rolle haben soziale Netzwerke denn für euch gespielt, als ihr in der Pubertät wart?

Jannik: Ich glaube, das kann man mit heute gar nicht vergleichen. Ich habe mich erst mit 15 bei Facebook angemeldet. Und damals steckte Facebook ja fast noch in den Startlöchern. Heutzutage wächst man praktisch damit auf und Jugendliche präsentieren sich bei Instagram oder Twitter in einem ganz anderen Ausmaß als damals.

Was denkt ihr, hat sich verändert?

Jannis: Schwer zu sagen. Kennst du das Gefühl, wenn man sein Handy verloren hat? Diese Not, die man dann verspürt, finde ich schon krass. Und manchmal wundere ich mich darüber, wie gut es früher auch ohne Handy geklappt hat, Verabredungen zu treffen. Auf der einen Seite hat es etwas Schönes, dass es früher immer ohne ging, aber auf der anderen Seite gehören Handy und Social Media heute einfach dazu.
Jannik: Ich glaube, je älter man wird, desto größer wird der Abstand zum Handy und desto mehr bekommen wir auch eine gesunde Einstellung zu Social Media. Ich habe zum Beispiel die Facebook-App gar nicht auf meinem Handy, weil es mich so nervt, dass ich nur noch davor hänge.

 

Interview: Sophie Lorraine Senf
Fotos: Michael Kuchinke-Hofer
Video: Paul Henschel

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