Anzeige
Schwerpunkt

Lernen für’s Leben

Du willst eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker machen oder hast gerade eine begonnen? Matthias Engelhorn (20) ging es vor zwei Jahren genauso – jetzt erzählt der „,alte“ Azubi-Hase, was dich in der Ausbildung erwartet.

09. Oktober 2018 - 16:13
SPIESSER-Autorin Individuot.
Noch keine Bewertungen
Individuot Offline
Beigetreten: 01.07.2014


6:30 Uhr Betriebshofwerkstatt Langenfelde –
der Tag kann kommen!

Wenn Matthias um 6:30 Uhr die Werkstatt betritt, schaut er im Büro des Werkstattleiters vorbei. Das ist die einzige tägliche Routine – was der Tag sonst mit sich bringt, steht auf einer großen Tafel. Dort sieht er, wo er heute gebraucht wird und welche Aufgaben auf ihn warten. „,Die Azubis sind aber nicht alleine unterwegs, sondern arbeiten immer mit einem erfahrenen Gesellen“, erklärt Matthias.

 


Was steht heute an? Kein Tag gleicht dem anderen.
Handwerk trifft Technik

Die Fahrzeugwerkstätten Falkenried, Matthias‘ Ausbildungsbetrieb, warten und reparieren fast 1000 Busse der Hamburger Hochbahn an sieben verschiedenen Standorten in Hamburg, von denen die Azubis während der 3,5-jährigen Ausbildung drei kennenlernen. Was es da zu tun gibt? Mal gilt es einen Fehler auszulesen, weil ein Bus nicht mehr richtig läuft. Mal muss mit dem Computer eine neue Software aufgespielt werden. Und geschraubt wird natürlich auch.

 


Computer sind in Kfz-Werkstätten nicht mehr wegzudenken.
Ausbildung trotz Fachhochschulreife

„Viele meiner Azubi-Kollegen haben vor der Ausbildung in Kfz-Werkstätten ihrer Eltern gearbeitet. Ich war vorher kein Schrauber. Das ist also keine Voraussetzung für eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker. Ich denke, man braucht neben Grundkenntnissen in Mathe und Physik vor allem Selbstvertrauen, Mut und natürlich Motivation”, erklärt Matthias, der sich als einer der wenigen in seiner Familie trotz Fachhochschulreife gegen ein Studium entschieden hat. Eine Entscheidung, die der 20-Jährige auch nach zwei Ausbildungsjahren kein bisschen bereut: „,Ich bin viel selbstbewusster geworden durch meine Ausbildung, verdiene eigenes Geld und habe gelernt, wie ich damit umgehe.“


Einmal die Woche bekommt der Werkstattleiter Matthias‘ Berichtheft.

Team „Nachwuchs im Handwerk”
Antworten auf alle Fragen rund um die handwerkliche Ausbildung in Hamburg gibt’s hier:
Telefon: 040 35905 - 455
WhatsApp: 0170 - 5421510
Mail: nachwuchs@hwk-hamburg.de
Internet: www.hwk-hamburg.de/nachwuchs

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit
mit der Handwerkskammer Hamburg.

 

Text: Polina Boyko
Teaserbild: Lena Schulze

Dir gefällt dieser Artikel?

Kommentare

Was meinst du dazu? Schreib' jetzt einen Kommentar!
Mehr zum Thema „Handwerkskammer Hamburg
  • Anzeige
    Onlineredaktion
    Schwerpunkt

    Mit Herz, Hand und Hammer

    Bauberufe gibt es im Handwerk eine Menge. Doch keiner ist wie der andere und in jedem Beruf gibt es spezielle Werkzeuge und Arbeitsmaterialien. Acht Azubis aus vier verschiedenen Ausbildungsberufen zeigen uns ihre täglichen Begleiter. Finde raus, welches Werkzeug zu welchem Beruf gehört!

  • Anzeige
    PaulausMdorf
    Schwerpunkt

    Deine Zukunft beginnt genau hier – Perspektiven im Handwerk

    „Und? Was willst du machen, wenn du mit der Schule fertig bist?“ – Kaum eine Frage nervt so sehr wie diese. Wie sollst du entscheiden, welcher Beruf am besten zu dir passt? Was kannst du gut? Wo und wie willst du arbeiten? Die Handwerkskammer Hamburg hat die Antworten!