Nachgefragt

„Männer, umarmt die Verunsicherung“

Sophie Passmann ist Satirikerin mit politischer Meinung. Ihr Job: Ironie, ihr Thema: Feminismus. Sie findet, bei dem aktuellen Feminismus geht es zum ersten Mal um „die echten Dinge im Leben“, und spricht darüber mit anderen Feministinnen, alten weißen Männern und SPIESSER-Autorin Laura.

15. März 2019 - 16:46
SPIESSER-Autorin Laura....
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Laura... Offline
Beigetreten: 17.05.2009

Sophie, seit wann beschäftigst du dich mit den Themen Sexismus und Feminismus?

Sobald man sich als Frau sieht und nicht mehr als Mädchen oder asexuelles Präpubertätsgeschöpf, wird man automatisch eher von der Geschlechterungerechtigkeit betroffen und bemerkt, dass sie da ist. Ich war auch schon vor dem Studium bewusst oder unbewusst feministisch, aber so richtig hat es erst mit dem Studium angefangen, als ich viel über feministische Theorie lesen musste. Bis heute lerne ich noch jeden Tag dazu – vor allem durch Twitter und andere Feministinnen, die mich kritisieren. Ich versuche immer, einen Teil dieser Kritik zuzulassen und anzunehmen. Alten weißen Männern unterstellt man, dass sie auf Kritik nicht reagieren. Ich versuche, diesen Mechanismus nicht anzuwenden. Es muss eine richtige Mischung sein aus: anderen zuhören, selbstbewusst sein und wissen, was der eigene Ansatz ist.


Sophie trat mit 15 bei ihrem ersten Poetry Slam
auf, studierte in Freiburg und nutzt als Gedanken-
halde gerne Twitter (@sophiepassmann) und
Instagram (@fraupassmann).
Gibt es denn den einen, richtigen Feminismus?

Nein. Es gibt viele verschiedene feministische Ansätze. Ich glaube, dass es falsche Ansätze gibt, z. B. weißen Feminismus. Dabei geht es nicht um Hautfarbe, sondern um Privilegienblindheit. Ein guter, zeitgemäßer, gerechter Feminismus denkt auch an andere marginalisierte Gruppen, zum Beispiel Menschen, die nicht cisgender sind, die trans, queer oder nicht weiß sind.

Was fasziniert dich am Feminismus?

Ich finde total spannend, dass der aktuelle Feminismus der erste ist, der Männer in allen Lebensbereichen verunsichert. Das gab es bislang nicht in dieser Intensität, weil es zunächst um rechtliche Gleichstellung ging. Jetzt geht es um die echten Dinge im Leben. Für Männer stellen sich Fragen wie: Wenn ich eine Frau im Café anspreche, ist das sexuelle Belästigung oder Flirten? Ist es automatisch ungerecht, wenn ich als weißer Mann den Job bekomme?

Meinst du, diese Themen beschäftigen die Mehrheit der Männern?

Ich denke, es beschäftigt die meisten, über alle Milieus hinweg. Nur die Schlüsse, die man daraus zieht, sind unterschiedlich. Die Verunsicherung ist automatisch da, wenn du dich als Mann damit beschäftigst. Ob du darauf spöttisch reagierst oder nachdenklich, ist dann eher eine Typfrage.

Du arbeitest auch als Autorin beim Neo Magazin Royale. Wie fühlt es sich für dich an, Satire über Sexismus zu machen?

Hervorragend. Ich glaube, es gibt kein Thema, das mich betrifft, bei dem ich mich schlecht fühlen würde, wenn ich Satire darüber mache. Leute, die ironisch auf die Welt blicken, tun das auch bei Themen, die sie betreffen.

Ist es vielleicht sogar legitimer, wenn dich das Thema selbst betrifft?

Man darf natürlich immer über alles Witze machen. Man muss nur ertragen, dass darauf Reaktionen und Konsequenzen folgen. Die Frage ist eher: Warum möchte man über etwas einen Witz machen? Wenn ich nicht betroffen bin und die Antwort ist nicht sexistisch, rassistisch, antisemitisch oder transfeindlich, kann ich den Witz machen. Leider gibt es viele Gegenbeispiele.

Sophie Passmann (24)
… ist Satirikerin und Radiomoderatorin, sie schreibt Kolumnen und ist im Ensemble des „Neo Magazin Royale“. Ihr zweites Buch „Alte weiße Männer. Ein Schlichtungsversuch“ erscheint am 7. März bei KiWi. Einen Sommer lang hat sie dafür 15 prominente Männer zum Gespräch getroffen. Menschen, die keine Angst haben, ein alter weißer Mann zu werden, lernen diese Spezies durch das Buch besser kennen. Wer vorbeugen möchte, ein alter weißer Mann zu werden, kann damit Prävention betreiben. Im März startet die Lesetour, Termine und Tickets gibt es auf www.sophiepassmann.de.
Was sagst du zu der Aussage von Männern: „Wir wissen ja gar nicht, was man noch sagen und tun darf.“

Männer, umarmt die Verunsicherung. Sie ist das lehrreichste Gefühl, das ihr haben könnt. Freut euch, dass die Welt aufregender wird. Gerade der alte weiße Mann hat eher zu wenig Verunsicherung in seinem Leben, weil er zu selten herausgefordert wird. Gleichzeitig würde eine gleichberechtigte Gesellschaft auch dafür sorgen, dass Männer nicht mehr unter total irrationalen Männlichkeitsideen leiden müssen. Unsere aktuelle Gesellschaft nimmt Männern Verunsicherung oft nicht ab, weil sie von ihnen erwartet, dass sie stark sind und wach und immer den Weg kennen. Darüber müssen Männer hinwegkommen.

Was muss sich im Alltagsleben ändern?

Politisch muss eine vollständige Gleichberechtigung institutionell möglich gemacht werden. Dazu gehören auch eine Frauen- oder Diversitätsquote. Gesundheitspolitisch ist das Abtreibungsrecht in Deutschland ein großes Problem. Außerdem müssen wir im Partnerschaftlichen und Häuslichen den Reset-Knopf drücken dafür, wer sich verantwortlich fühlt. Selbst bei den coolsten Pärchen, die ich kenne, investiert doch immer die Frau die intellektuelle Energie in Themen wie: „Was essen wir heute Abend?“, oder: „Hat er seiner Mutter einen Blumenstrauß geschickt?“ Zuletzt: Wir müssen aufhören, Kinder in Schubladen zu stecken, als wäre es das Wichtigste, ob das Kind einen Penis hat oder nicht.

In deinem Buch suchst du den „alten weißen Mann“. Hast du ihn gefunden?

Ich finde jeden Tag viele alte weiße Männer: Wenn ich den Fernseher anmache, die Zeitung
aufschlage oder über die Straße laufe. Es ist viel leichter, einen alten weißen Mann als solchen zu identifizieren, als den Begriff zu definieren. Ich habe in den Gesprächen 15 unterschiedliche Definitionen bekommen, die sich in gewissen Dingen ähneln, aber im Großen und Ganzen kann man nicht einheitlich sagen: „Das ist der alte weiße Mann.“

Wo siehst du deine berufliche Zukunft? Möchtest du hauptberuflich Feministin sein?

Nein. Ich bin keine Aktivistin. Ich weiß nicht, wo meine Zukunft liegt, aber ich möchte nicht hauptberufl ich Aktivistin sein. Ich bin Satirikerin und habe zufällig auch noch eine politische Meinung. Mein Job ist Ironie. Über die Sachen, die am traurigsten sind, kann man am meisten lachen.

Text: Laura Konieczny
Fotos: Christian Schneider
Teaserbild: Lena Schulze

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