Kinofeeling

Paranormal Activity - bleib wach!

„Oh mein Gott. Oh mein Gott. Oh mein Gott“ wimmerte das Mädl im Sitz neben SPIESSER.de-Autor Robert und drückte sich näher an ihren Freund heran. Auf der Leinwand flimmerten Bilder, bei denen Robert nur mit viel Mühe nicht vergaß zu atmen.

13. Dezember 2009 - 20:49
von SPIESSER-Autor Robatt.
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Robatt Offline
Beigetreten: 27.04.2009

Schon beim Trailer von Paranormal Activity bekam ich Gänsehaut und wusste: den Film muss ich im Kino sehen! Also habe ich wiedermal Holm gefragt, ob er auch Bock darauf hätte. Kurz darauf war klar, ich muss nicht allein ins Kino. Der erste Versuch den Film zu sehen, scheiterte an einer „nicht gelieferten Filmrolle.“
Umso glücklicher und ängstlicher waren wir nun in unsere Sitze geschlüpft und warteten auf das, was nun kommen sollte.


Das Plakat zum Film

Eines vornweg: es ist nicht wie bei einer Achterbahnfahrt, bei der man die ganze Zeit einen gleichmäßigen Nervenkitzel verspürt. Es ist viel krasser.

Der Adrenalinspiegel stieg mit jeder Szene höher. Irgendwann saßen wir aufrecht und stocksteif in unseren Kinosesseln.
Doch lest selbst, wie es uns erging. Und vor allem: geht ins Kino!

Warum schauten wir den Film?

Nachdem wir den Trailer sahen, hatte unsere Haut Ähnlichkeiten mit der einer Gans. Angeblich sollte man bei dem Film reale Angst verspüren. Als nahezu furchtlose Männer wollten wir das natürlich ausprobieren und setzten uns, zusammen mit einem Partner-Package Popcorn ins Kino.

Worum geht’s?

Um die heimliche Angst eines jeden Menschen. Darum, dass man vollkommen schutzlos ist, während man schläft. Die Hauptdarsteller Katie und Micah können bald schon nicht mehr im vertrauten Heim schlafen. Es knarrt, es knallt, es knackt und es, das Etwas, ist irgendwie immer da. Manchmal streichelt sein Atem sogar Katies Schultern. Isoliert von der Außenwelt erlebt man 21 Nächte mit einem Pärchen, das verhältnismäßig wenig Schlaf bekommt. Und danach kann man selber nichtmehr schlafen.

Boah, wie geil!?!

Für diesen Satz fehlt einem der Atem. Man presst sich in den Sessel oder an den, der neben einem sitzt. Zu 100% lebt man mit der Angst die Katie und Micah im Film erfahren und hat keine Nerven mehr für Getuschel mit dem Nachbarn.

Der ideale Moment um auf’s Klo zu rennen?

Wer diesen Film sieht, traut sich nicht mehr aufs Klo. Schon gar nicht allein im Dunkeln.


Der ganze Film wird von den beiden Darstellern mit Handkamera gefilmt – so die Illusion.

Die sieben Euro Eintrittsgeld …

... haben sich mit Sicherheit gelohnt. Es gibt keine großen Sound- oder Spezialeffekte. Doch gerade das und die gespenstige Stille im Kino ist einmalig spannend. Selbst nach dem Ende des Films stand niemand auf oder redete. Es starrten alle auf die mittlerweile schwarze Leinwand.

Wer sollte den Film lieber nicht sehen?

Menschen mit Nerven wie Seide die nicht mit Stresssituationen umgehen können. Ganze 87 Minuten lang wird der Körper mit Adrenalin geflutet und man erlebt einen Schockmoment nach dem anderen.

Der Film in einem Satz

Nach diesem Film will man nicht allein Daheim schlafen, doch falls man es muss, sollte man lieber eine Kamera aufstellen.

 Und zum Schluss der Trailer

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Kommentare

Vier Kommentare
  • ...aber nur, wenn sie gut gemacht sind. und das ist dieser definitiv.
    Doof nur, wenn man ne knarrende Tür im Zimmer hat :P

  • Der Artikel ist echt verdammt gut geschrieben, ich habe gerade richtig Lust auf den Film gekriegt, auch wenn es vermutlich eigentlich nicht so das Richtige für mich ist, da ich genau so eine Person bin, die du beschrieben hast, die den Film lieber nicht gucken sollten :D

  • zu.... "paranormale aktivitäten".... :D

  • ich war vor etwa 2 wochen mit einer freundin im ufa um mir den beschriebenen kick zu geben. habe aus dem freundeskreis ne menge empfehlungen erhalten. tja, pech. genau an dem abend fand die preview von saw VI statt und die vorführung von paranormal activity fiel aus. jetzt bin ich natürlich noch heißer!!!! danke, dass ihr mich dran erinnert ;)

    p.s. saw VI ist der schlechteste film, den ich seit langem gucken musste (war ja auch nur notlösung).

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