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Passengers

Getragen von der Bekanntheit der Schauspieler, einer zwar nicht sehr originellen Geschichte aber dafür guten CGI-Effekten, kommt nun „Passengers“ in die Kinos. Wie viel Spannungsfaktor der Film besitzt, weiß SPIESSER-Autorin Melisa.

12. Januar 2017 - 08:35
SPIESSER-Autorin Melliwatson.
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Melliwatson Offline
Beigetreten: 11.10.2016

Worum geht's?

Für Aurora und Jim gibt es ein böses Erwachen.

„Passengers“ ist ein bisschen wie „Alien“ mit Jennifer Lawrence und Chris Pratt.

Auf einem Raumschiff von der Erde zu dem Planeten Homestead II befinden sich 5000 Passagiere plus Besatzung. Die Reise dauert 120 Jahre, doch 30 Jahre nach dem Start des Schiffs wird ein Passagier wach. Alleine wandert er durch das Raumschiff, bis eine zweite Passagierin das Bewusstsein ebenfalls wiedererlangt. Zusammen versuchen sie herauszufinden, weswegen sie sich nicht im Tiefschlaf befinden und weswegen sie dem Tod geweiht sind.

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Wer spielt mit?

Jennifer Lawrence kennt nun wirklich jeder. Aber auch Chris Pratt ist mittlerweile, vor allem durch den Marvel-Blockbuster „Guardians of the Galaxy“, ziemlich bekannt. Diese beiden Schauspieler machen „Passengers“ aus.

Filmischer Augenschmaus?

Definitiv würden sehr viele jetzt auf die nicht unattraktiven Protagonisten hinweisen. Ich, als ein absoluter Fan vom Weltall, würde aber die Sterne zum Augenschmaus küren. Selbstverständlich ist es klar, dass diese hauptsächlich aus CGI bestehen, jedoch macht es die Szenen, in denen die Charaktere dem Weltall ausgesetzt sind, nicht weniger authentisch, atemberaubend und beeindruckend.

Gibt's was zu meckern?

DIe Suche nach Antworten erweist sich als sehr gefährlich.

Ein bisschen Klischee da, ein bisschen wenig charakterliche Entwicklung hier, aber ansonsten kaum etwas. Wie schon erwähnt, handelt es sich hierbei um einen Blockbuster, welcher nicht darauf aus ist, dass die Zuschauer mit 100 Fragen im Kopf den Saal verlassen.

„Passengers“ ist kein schlechter Film, jedoch sollte man weder Originalität in der Story, noch wirklich tiefe Charaktere und Entwicklung erwarten. „Passengers“ hat gute Schauspieler, eine Geschichte, die man schon ein paar Mal gehört hat, schöne CGI-Effekte, sympathische Charaktere und damit gute Voraussetzungen, der neue Kassenschlager zu werden.

Braucht man Taschentücher?

Obwohl ab und zu emotionale Momente existieren, sind Taschentücher nicht wirklich notwendig. Es sei denn, du bist sehr nah am Wasser gebaut, dann rate ich dir dazu Taschentücher mitzunehmen. Sicher ist sicher.

Mit wem angucken?

Familie, Freunde, erstes Date. Alles eine gute Wahl. Nur möglicherweise nicht den Intellektuellen, welcher in jedem Film eine tiefgründige Moral braucht.

Auf einen Blick
Action: ✪ ✪ ✪ ✪    
Romantik:  ✪ ✪ ✪
Humor:  ✪ ✪ ✪
Niveau:  ✪
Bildungsfaktor: 
Was macht man danach?

Sich die Sterne ansehen.

In 3 Worten:

Sterne, Romanze, Sci-Fi

Große Leinwand oder kleiner Bildschirm?

Definitiv große Leinwand. Zusätzlich wurden perfekte 3D-Momente eingebaut, auch wenn ich diese nicht sehr oft gutheiße (hauptsächlich, weil ich dann Brille über Brille tragen muss.) Doch diesmal hat es perfekt gepasst, verstärkte die Spannung und versetzt einen noch viel tiefer in die Geschichte.

Mainstream oder Independent?

Mainstream all the way. Dennoch sollte man nicht meinen „Passengers“ wäre kein guter Film. Er ist definitiv sehenswert, auch wenn er „mainstream“ ist.

Passengers

Regie: Morton Tyldum
Schauspieler: Jennifer Lawrence, Chris Pratt,
Michael Sheen, Laurence Fishburne
Kinostart: 05.01.2017
Länge: 116 Minuten
Genre: Science-Fiction / Romantik
FSK: 12

 

 

Text: Melisa Köroglu
Bildmaterial: ©2016 Sony Pictures Releasing GmbH. All Rights Reserved.

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Kommentare

Ein Kommentar
  • War seit langen mal wieder im Kino und muss sagen, die fast 14 Euro haben sich nicht gelohnt. Da nehme ich den Film lieber für 8-10 Euro fürs Heimkino mit.
    Mich hat der Film teilweise Recht starkt an Kubricks 2001 und Gravity erinnert.
    Der Plot war auch recht vorhersehbar, wobei mich das Ende jedoch überrascht hat. Hab da etwas mehr Hollywood-Happyend erwartet. Auch 20min weniger Laufzeit würden dem Film gut tun.

    Fazit: Unterhaltsamer, SiFi Film, den man sich anschauen kann, aber nichts innovatives, was lange im Gedächtnis bleiben wird.

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