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„Shadow Dragon – die falsche Prinzessin“

Eine junge Kriegerin, die als falsche Prinzessin das Schicksal des gesamten Kaiserreiches verändern kann, und das mächtigste vorstellbare Wesen, das eine unerklärbare Verbindung mit ihr zu haben scheint. SPIESSERin Annika begibt sich in eine magische Welt.

19. Januar 2018 - 08:55
SPIESSER-Autorin Alaniel.
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Alaniel Offline
Beigetreten: 23.10.2015

Worum geht's?

Kai wurde als Baby von ihrer Mutter verlassen und mit anderen Waisen im Tempel von den Onna-Bugeisha aufgezogen: Soldatinnen, die ihr Leben der Prinzessin des Flusskönigreiches Mizu verschrieben haben. Als es zu einem Anschlag auf ihre Prinzessin kommt, wird Kai aufgrund ihrer Ähnlichkeit zu Prinzessin Noriko an ihrer Stelle zur Krönung des neuen Kaisers in die Kaiserstadt geschickt. Doch das adelige Leben ist nicht so glamourös wie erwartet: Adelige, die wie Schachfiguren herum geschoben werden, Verschwörungen und Anschläge halten alle in Atem. Als der neue Kaiser vor Ernennung seines Nachfolgers ermordet wird, ist der Schock genauso groß wie die Ratlosigkeit, was als nächstes zu tun und wer für den Mord verantwortlich zu machen ist. Dazu kommen gleich zwei Jungen, die in ihr noch nie dagewesene Gefühle auslösen und ihre Maske beinahe zum Bröckeln bringen. Wird Kai es schaffen, ihre Fassade aufrecht zu erhalten und die Verschwörungen in der Kaiserstadt zu durchschauen, bevor es zu spät ist?

Wer steckt dahinter?

Die in Colorado aufgewachsene Kristin Briana Otts hat einen Bachelor in creative writing und der hat sich definitiv ausgezahlt: Schon mit ihrem ersten Buch „Shadow Dragon – Die falsche Prinzessin“ hat sie direkt einen Fantasy-Hit gelandet und zwei Fortsetzungen sind schon geplant, von denen „Shadow Dragon – Der dunkle Thron“ schon 2018 erscheinen wird.

Shadow Dragon – die falsche Prinzessin

Autor: Kristin Briana Otts
Verlag: Oetinger Verlag
Veröffentlichung: September 2017
Seitenzahl: 352

Kurz und knapp oder dicker Schinken?

„Shadow Dragon“ hat knapp 400 Seiten. Das klingt vielleicht viel, aber jede einzelne dieser Seiten ist unglaublich gut geschrieben, deswegen ist das Buch trotzdem ganz schnell aus.

Für die Bahn, den Sessel oder den Pausenhof?

„Shadow Dragon“ lässt sich am besten zu Hause auf dem Sofa oder einem gemütlichen Sessel lesen, mit Schokolade und einem leckeren Tee, während es draußen langsam dunkel wird. Man braucht auf jeden Fall Ruhe, um ganz in das Geschehen eintauchen zu können, ohne abgelenkt zu werden

Auf einer Skala von 1 bis 10: Wie schwer ist es, das Buch wegzulegen?

Wenn man genug Zeit hat, kann man das Buch definitiv auf einmal durchlesen, aber es ist auch kein Problem, ab und zu eine kleine oder größere Pause einzulegen, ohne den Faden oder das Interesse zu verlieren, denn die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge, die sich sehr gut lesen lässt. Daher gebe ich dem Buch insgesamt eine 5. Jedes Kapitel an sich verdient aber mindestens eine 8, denn da mittendrin aufzuhören ist viel schwieriger und macht es schwerer, wieder in die Geschichte einzusteigen.

Wem borgt man es als erstes?

Man kann es eigentlich jedem leihen, weil es grundsätzlich zwar ins Fantasy-Genre einzuordnen ist, jedoch auch romantische Elemente, sowie Mystery und Action enthält. Daher ist eigentlich für jeden etwas dabei. Generell ist „Shadow Dragon“ jedoch eher ein Buch für Mädchen und die Zielgruppe sind auf jeden Fall Teenager. Vor allem in diesem Alter lässt sich über die Themen des Buches super mit Freundinnen diskutieren und über die Fortsetzungen spekulieren.

Lieblingszitat:

„Und auf einmal war er nicht mehr der nervöse Prinz Haneul, sondern der Kaiser. Ich spürte, wie mir ein Schauer über den Rücken lief und ich beschloss, mich nie wieder über Zeremonien lustig zu machen, denn dieses kleine Symbol, eine rote Robe, beinhaltete irgendwie die Autorität ganzer Nationen. Die Zuschauer und der Respekt, den sie dem jungen Prinzen aus dem Forest Kingdom entgegenbrachten, verhalfen diesem kleinen Objekt zu Macht. Und ganz plötzlich verspürte auch ich eine merkwürdige Ehrfurcht vor diesem Moment, dem ich beiwohnen durfte.“ (Seite 151)

In drei Worten:

Magie. Zwiespalt. Verschwörungen.

 

Text+Teaserbild: Annika Sperling

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