Kinofeeling

Thor: Tag der Entscheidung

Im Englischen heißt die Fortsetzung der Comicverfilmung „Thor: Ragnarök“. Ragnarök beschreibt in der nordischen Mythologie die Götterdämmerung – den Untergang der Götter. Und genau diese versucht der Gott des Donners „Thor“ zu verhindern.

03. November 2017 - 13:36
SPIESSER-Autorin NazRose.
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NazRose Offline
Beigetreten: 26.09.2016

Worum geht's?

Thor, der Gott des Donners, versucht nach dem Verlust seines geliebten Vaters, Ragnarök aufzuhalten. Dabei kommt ihm seine bis dato verdammte Schwester Hela, Göttin des Todes, in die Quere. Thor, der auf dem Planeten Sakaar gefangen gehalten wird und seinen Hammer Mjölnir verloren hat, muss nun nicht nur den Untergang der Welt, sondern auch die Vernichtung seines Heimatplaneten Asgard durch seine skrupellose Schwester verhindern. Aber zuerst muss er einen tödlichen Gladiatorenkampf gegen seinen allbekannten Arbeitskollegen, den stärksten Avenger Hulk, überleben. Hinzu kommt der gefährliche Herrscher von Sakaar, der die Gladiatorenkämpfe kontrolliert und die Flucht von Thor vergebens zu verhindern versucht.

Wer spielt mit?

Der beachtlich ausschauende Superheld Chris Hemsworth („Rush – Alles für den Sieg“). Neben ihm sieht man noch bekannte Gesichter wie Tom Hiddleston („The Night Manager“), Anthony Hopkins („Das Schweigen der Lämmer“) und Idris Alba („Pacific Rim“). Mark Ruffalo („Die Unfassbaren 2“, „Shutter Island“), den man aus weiteren MARVEL-Filmen als den unglaublichen Hulk kennt, bringt den Zuschauer besonders zum Lachen. Hinzugekommen sind die zweifache Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett („Der Herr der Ringe – Die Gefährten“, „Der seltsame Fall des Benjamin Button“), Jeff Goldblum („Jurrasic Park“, „Independence Day“) und Tessa Thompson („Creed: Rocky's Legacy“, „Selma“), die mich persönlich in ihrer Rolle als taffe Kämpferin bezaubert hat.

Filmischer Augenschmaus?

Allein wegen des guten Aussehens von Chris Hemsworth ist der Film ein Augenschmaus. Aber auch wegen des großartigen Kostümdesigns der preisgekrönten Kostümdesignerin Mayes Rubeo („Avatar – Aufbruch nach Pandora“) und dem Visual Effects Supervisor Jake Morrison, der verantwortlich für die herausragenden visuellen Effekte war.

Gibt’s was zu meckern?

Dieser ist der bislang kürzeste MARVEL-Film. Genau dann, wenn es richtig anfängt lustig zu werden, hört es leider auch schon auf.

Braucht man Taschentücher?

Vielleicht braucht man Taschentücher, weil man während einer sehr lustigen Szene von der Cola trinkt und der Sitznachbar vor einem alles abbekommt. Dieser Teil der Thor-Filmreihe ist außerordentlich lustig geworden. Dem Regisseur Taika Waititi zufolge, liegt dies vor allem daran, weil 80 % der Dialoge improvisiert wurden.

Auf einen Blick
Action: ✪ ✪ ✪ ✪ ✪
Romantik: ✪ ✪
Humor: ✪ ✪ ✪ ✪ ✪
Niveau:
Bildungsfaktor: ✪ ✪
Mit wem angucken?

Egal mit wem, man verschwendet weder seine Zeit noch sein Geld.

Was macht man danach?

Googeln, ob es Superhelden im wahren Leben gibt und wie man einer werden kann. Und ob Chris Hemsworth verheiratet ist. Ja, ist er.

In 3 Worten:

Ich liebe Korg.

Große Leinwand oder kleiner Bildschirm?

Schon wegen der Slow-Motion-Kampfszenen und der bemerkenswerten visuellen Effekten sollte man ins Kino gehen.

Mainstream oder Independent?

Puh, schwer zu sagen. Ich denke beides. Independent, weil MARVEL diesmal einen super Regisseur hinzugezogen hat und der Regisseur Taika Waititi der Filmreihe den nötigen Humor verliehen hat. Mainstream ist eher „Thor: Tag der Entscheidung“, weil im Moment die Comic-Verfilmungen heiß begehrt sind.

Taika Waititi

Regie: Taika Waititi
Darsteller: Chris Hemsworth, Mark Ruffalo, Tom Hiddleston, Cate Blanchett, Jeff Goldblum, Tessa Thompson u.v.m.
Kinostart: 31. Oktober 2017
Filmlänge: 130 min
Genre: Action, Sci-Fi, Comedy
FSK: 12

Anmerkung nebenbei: Es gibt zwei End-Credit Szenen, wobei die erste für den kommenden Film „Avengers: Infinity War“ ist. Ich versteh aber nicht inwieweit. Habt ihr eine Idee? Schreibt es in die Kommentare!

 

Text: Nazli-Gül Celik
Bildmaterial: © 2000-2011 Getty Images, Inc. Alle Rechte vorbehalten

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