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Wladimir Kaminer: Ich bin kein Sprachkünstler

   Der Autor Wladimir Kaminer hat eure Fragen beantwortet – und auch eine an euch gestellt.

12. Juni 2013 - 15:57
von SPIESSER-RedakteurIn Planet Interview.
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Beigetreten: 21.04.2010


   
       
           

           

       

   

                                           Wir beginnen das Interview mit einer Frage von bettyboo: „Wie schafft man es, als russischer Muttersprachler die deutsche Sprache so zu erlernen, dass man mit ihr solch wortwitzreiche Bücher schreiben kann. Hatten oder haben Sie dabei Hilfe oder schreiben sie ganz allein?            

   

    

   Worüber wundert sich Wladimir Kaminer in Deutschland immer noch?... Klickt euch weiter zur nächsten Seite...

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Kommentare

Drei Kommentare
  • Ein sehr weiser Mann hat mir gesagt:
    Allgemeinbildung ist das, was am Ende übrig bleibt, wenn man alles, was man gelernt hat, vergessen hat.

    Ich fühle mich durch das Abitur wirklich sehr gut allgemein-gebildet und in vielen Bereichen fähig, zumindest ansatzweise mitreden zu können.

    Klar verschwinden viele spezielle Kenntnisse mit der Zeit wieder. Aber es bleiben ja auch, wenn nicht sogar vor allem, die Methoden. Und dafür lohnt sich die Schule meiner Meinung nach wirklich!

  • Meiner Meinung nach, lohnt sich die Schule auf jeden Fall, denn dort hat man eine besondere Umgebung, wo man Leute (im besten Fall Freunde fürs Leben) kennen lernen kann. Und wie man weiß, Vitamin B tut gut :)

  • Lieber Herr Kaminer,

    ich habe auf dem zweiten Bildungsweg meine Hochschulreife nachgeholt und finde einerseits auch, dass ich viel Gelerntes nicht brauchen werde und es sinnvoller gewesen wäre, die Zeit in Dinge zu investieren, die ich später auch wirklich benötige, zumal ich inhaltlich das Meiste sowieso vergessen werde.

    Andererseits lernt man zum Beispiel durch die Mathematik ein analytisches Denken und bekommt ein Gefühl für Genauigkeit. Man lernt, dass Aufgaben auf verschiedene Weisen lösbar sind.

    Man erlernt, ganz allgemein, eine andere und strukturiertere Denkweise, selbst wenn man viel lernt was man später nicht brauchen wird. Es geht nicht nur um den Inhalt den man lernt, sondern wie man sich diesen richtig aneignet.

    Darum mein Fazit: Die Schule lohnt sich auf jeden Fall und man entwickelt sich und seine Denkweise dadurch weiter. Man entwickelt ein Verantwortungsbewusstsein und eine Selbstdisziplin, gerade weil man sich in Fächern behaupten muss, die einem nicht liegen und die man später auch nicht brauchen wird.

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