Vertretungsstunde

„Womit werft ihr, wenn es keine Kreide gibt?“

Wie sein Name vermuten lässt, beschäftigt sich Max Prosa mit Texten. Ob in der Musik oder Dichtung – oder eben in einer Vertretungsstunde am Gottfried-Keller-Gymnasium in Berlin. Dort hat er mit den Schülern der 10.4 über die japanische Gedichtform „Haiku“ gesprochen und gedichtet.

01. März 2018 - 09:45
SPIESSER-AutorIn freedy.beedy.
Noch keine Bewertungen
freedy.beedy Offline
Beigetreten: 01.08.2017

Die Klasse unterhält sich schon aufgeregt, ein paar Schüler kommen zu spät. Typisch Schule eben.

Max: Hallo ich bin Max. Deutet auf die interaktive Tafel, die die normale Schultafel ersetzt hat. Was ist eigentlich aus der Schule geworden? Womit werft ihr denn, wenn es keine Kreide mehr gibt? Ich war seit zehn Jahren nicht mehr in der Schule, hatte aber erst vor ein paar Tagen ein Klassentreffen. Was kann ich euch erzählen? Ich bin Sänger, fahre durch Deutschland, Österreich, die Schweiz, gebe Konzerte und schreibe Lieder. Ich schreibe Gedichte und hab mich sozusagen den Worten zugewandt. Aber gar nicht direkt nach der Schule, denn ich habe zuerst Physik studiert. Das habe ich dann abgebrochen und angefangen, Musik zu machen. Jetzt zu euch. Ihr seid die Ballsport-Klasse?

Felix: Handball und Basketball.

Max: Ok, ich hab mir was mit Fußball überlegt. Fußball kennt ihr auch? Die Klasse lacht und stimmt zu. Wir spielen jetzt zwar kein Fußball, aber so ähnlich mit Worten. Habt ihr noch Stift und Zettel?

Die Klasse lacht wieder und das allgemeine Kramen und „Hast du mal einen Zettel?“-Fragen geht los. Scheinbar doch alles wie früher.

Max: Schreibt bitte eure drei Lieblingsworte auf. Vielleicht ist es irgendwas, das ihr gerne mögt, vielleicht ein Name. Es sollten drei verschiedene Dinge sein, die nicht unbedingt zusammenhängen. Oder der Klang des Wortes gefällt euch. Wie zum Beispiel „Eleganz“, das klingt schon so … elegant. Denkt nicht zu lange nach, sondern schreibt die Worte einfach auf. Es muss nicht besonders sein.

Alle schreiben drei Worte auf ihren Zettel.

Max: Alle fertig? Wie viele seid ihr? 24? Ich möchte zuerst eine Aufwärmrunde machen. Das mache ich manchmal in Gruppen und so arbeiten auch manche Schauspieler. Jeder sagt ein Wort und wir bilden eine Geschichte. Ich fang an: Ein …

Felix: … Penner …

Sean: … Zwanzig?

Die Klasse lacht.

Max: (grinst) Das Ziel ist es, einen Satz zu bilden. Der eigene Beitrag, der noch so gering sein kann, dient dem großen Ganzen. Also: Ein Penner …

Sean: … auf …

Malte: … einer …

Tim: … Straße …

Der Reihe nach werfen die Schüler Wörter in den Raum.

Max: Jetzt machen wir das Ganze mit dem Alphabet. Wir fangen mit A an. Alfons …

Unter viel Gelächter entstehen Sätze wie: „Alfons bittet Cobra, dass er fahren geht“, „Herbert ist Jude, kriegt Lilien manchmal nachts“ und „Oma pupst richtig stark trotz Unterrock viel Windkraft“.

Max: Oh, wir haben das Q vergessen. Egal, wir sind fast bei Z angekommen! Was ich eigentlich mit euch machen möchte, ist eine japanische Gedichtform mit Fußball kombiniert – ich weiß nicht, ob das schon mal passiert ist. Die Gedichtform nennt sich „Haiku“.

Max liest ein paar Haikus vor, um den Schülern zu erklären, was das eigentlich ist und wie sie aufgebaut sind.

Max: Es sind immer Atmosphären. Ein Haiku ist wie eine Fotografie von Momenten. Das Interessante und Einfache ist, dass es immer 5 – 7 – 5 Silben sind. Man muss nichts reimen, sondern nur die Form einhalten. Vielleicht etwas zu dem geschichtlichen Hintergrund: Im neunten Jahrhundert ist das Haiku als Abgrenzung zur chinesischen Dichtung in Japan entstanden. Zuerst gab es das Tanka, das hatte 5 – 7 – 5 – 7 – 7 Silben. Als Dichten eine Art Volkssport in Japan wurde, haben viele Menschen sich getroffen und zusammen gedichtet. Das hat dort eine ganz andere Bedeutung als hier bei uns, es ist etwas Gemeinschaftliches.

Er bittet die Schüler darum, selber ein Haiku zu schreiben. Sofort machen sich alle an die Arbeit und nur leises Flüstern ist im Zimmer zu hören.

Max: So, wer von euch möchte sein Haiku vorlesen?

Joyce: Lilie im Teich – Frösche warten schon zu lange – werden sie fliehen?

Linda: Die Sonne scheint hell – die Blumen riechen süßlich – das Wasser plätschert.

Malte: Berlin ist ganz gut – Chillen im Park, das ist ganz stark – und auch beschissen.

Lucio: Ich trinke Mate – esse ein gutes Shawarma – und lecker Milchreis.

Sean: Warmer Sommertag – ein Wimpernschlag genügte – der Winter brach ein.

Der Reihe nach werden die Haikus vorgelesen. Max schaut stolz auf die Schüler, die offensichtliche Freude am Dichten haben.

Max: Jetzt möchte ich mit euch Gruppendichtung machen. Lasst uns das Thema Fußball nehmen. Also: Der erste Angriff …

Lucio: … und er schießt ein gutes Tor – doch es war Abseits.

Die Vertretungsstunde vergeht wie im Flug, viele Haikus werden gedichtet und am Ende müssen wir Max darauf aufmerksam machen, dass er schon zeitlich überzogen hat. Den Schülern scheint das aber nichts ausgemacht zu haben.

Max: Wir haben jetzt ein paar Haikus gedichtet. Ihr könnt das auch zuhause für euch machen. Für mich ist das zu einem Lebensinhalt geworden, zu gucken, was man mit Worten aus der Welt machen kann. Man kann Erlebnisse verarbeiten und bekommt einen besseren Blick auf sich selbst. Wir haben in der Schule immer nur Gedichte analysiert, ohne welche zu schreiben. Das ist aber super schade, weil das jeder tun kann, ohne dass man die Frage stellen muss, ob das mithalten kann. Ist das gut, oder schlecht? Ist doch egal! Wichtig ist nur, was es für euch bedeutet.

Fazit aus der Klasse

Joyce, 16:

„Er ist uns auf Augenhöhe begegnet und hat den Unterricht für alle recht interessant gestaltet. Jedoch finde ich, dass das Thema ‚Fußball’ nicht zu jedem gepasst hat.“

Note: 2-

 

 

 

Tim, 15:

„Der Unterricht hat Spaß gemacht und war verständlich, aber lief nicht ganz flüssig ab. Das Thema war gut, aber für eine bessere Benotung war es nicht gut genug.“

Note: 3+

 

 

 

Lucio, 15:

„Es war lustig und es war nicht dieses verklemmte Lehrer-Verhalten, sondern auf Augenhöhe.
Er war gut vorbereitet.“

Note: 2

 

 

 

 

Text: Frieda Rahn
Fotos: Michael Kuchinke-Hofer
Video: Paul Henschel
Teaserbild: Lena Schulze

Dir gefällt dieser Artikel?

Kommentare

Trau' dich, schreib einen Kommentar!
Mehr zum Thema „Vertretungsstunde
  • Blütenblatt
    Vertretungsstunde

    Von einer Weltregierung ohne Pflaumen im Kabinett

    Der Präsident der Europäischen Linken Gregor Gysi ist ein wahres Urgestein der Politik. Und das obwohl er sich in den vergangenen Jahrzehnten schon in vielen Berufen ausprobiert hat. Der einstige Rinderzüchter und heutige Anwalt war schon vieles, aber eines noch nie: Lehrer! Das kann er

  • mclovin
    Vertretungsstunde

    „Ich muss nicht aussehen wie ein Instagramfilter“

    Angelina Kirsch ist Influencerin, Model und Moderatorin. Vor geraumer Zeit, im Jahre 2008 n. Chr., hat sie ihr Abitur an der traditionsreichen Holstenschule in Neumünster abgelegt. Nun kehrt sie an diesen sagenumwobenen Ort zurück, um mit einer 10. Klasse über Privatsphäre und Social

  • Noe_SB
    Vertretungsstunde

    Was macht Europa für mich?

    Ein Laptop, ein rosa-flauschiges Notizbuch und grellbuntes Papier. Diana zur Löwen hat ihr Equipment bereits auf das Lehrerpult gelegt. Die Influencerin gibt eine Vertretungsstunde in Sozialwissenschaft am Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasium in Köln. Ihre Challenge: Die Jugendlichen zum

  • Kirschblütenrot
    5
    Vertretungsstunde

    Klassik meets BossHoss

    Ein Lehrer? Langweilig! Für die Schüler des Musikgymnasiums Carl Philipp Emanuel Bach in Berlin gab es mit BossHoss gleich doppelte Lehrer-Star-Power. Mit dem aktuellen Song „She“ im Gepäck wollten die beiden Musiker herausfinden, wie ihre Rock-Songs und der Nachwuchs aus dem

  • whityhumbuk
    Vertretungsstunde

    Können ist wichtiger
    als Reichwerden

    Samy Deluxe wollte eigentlich keine Schulworkshops mehr machen, sondern nur noch Musik. Für die SPIESSER-Vertretungsstunde hat er eine Ausnahme gemacht, unter einer Bedingung: Die Stunde sollte auf dem Land stattfinden.

  • Pamina96
    Vertretungsstunde

    „Es geht nicht darum, perfekt zu sein.”

    Worum geht es bei Nachhaltigkeit dann? Bestens vorbereitet, mit hautnahen Beispielen und musikalischer Untermalung diskutierten Johannes, Kris, Niels und Jakob von „Revolverheld“ diese und weitere Fragen mit den Achtklässlern des Gymnasiums Corveystraße in Hamburg.

  • VeryMary94
    Vertretungsstunde

    „Verzicht heißt immer auch Unzufriedenheit.”

    An seiner alten Schule, der Lausitzer Sportschule, wendet sich der ehemalige Kunstturner Philipp Boy an den sportlichen Nachwuchs mit einem saftigen Thema: Ernährung im Sport. Ob ihm die Schüler der 8. Klasse aus der Hand fressen?

  • cana
    Vertretungsstunde

    „Wir könnten jetzt zusammen nach Bordeaux fahren.“

    Eigentlich ist Martin Schulz, Parteivorsitzender und Kanzlerkandidat der SPD, gerade voll im Wahlkampfstress. Trotzdem hat er sich die Zeit genommen und mit Schülern des Politik-Leistungskurses der Carlo-Schmid-Oberschule in Berlin über Europa gesprochen.

  • juli_yuki
    Vertretungsstunde

    „Das fetzt richtig!“

    Dass nach 20 Jahren die Kreativität mal flöten geht, kann passieren. Die „Sportfreunde Stiller“ haben sich deswegen an die 10a des Immanuel-Kant-Gymnasiums in Leipzig gewandt und die Schülerinnen und Schüler um kreative Hilfe gebeten. Mit vollem Erfolg!

  • Henk Marzipan
    5
    Vertretungsstunde

    „Meine Haupttechnik ist Nichtstun.“

    „Von hier an blind“ war definitiv nicht das Motto von Judith Holofernes‘ Vertretungsstunde. Bestens vorbereitet sprach die Musikerin, deren Band „Wir sind Helden“ einen Meilenstein der deutschsprachigen Musik bildet, mit Schülern der Max-Backmann-Oberschule über Kreativitätstechniken.

  • Miliane
    5
    Vertretungsstunde

    „Facebook ist uncool.“

    Einfach mithilfe des Internets ein Star werden? Der Comedian Kaya Yanar musste noch den Weg über das Fernsehen gehen und sprach mit den Zehntklässlern des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums in Frankfurt über soziale Medien, Hasskommentare und Herausforderungen.

  • Jenifer Girke
    3
    Vertretungsstunde

    „Es ist kompliziert“

    Die Journalistin Dunja Hayali glaubt an vieles, aber nicht an alles. Genau wie die Zehntklässler der Berlin Cosmopolitan School. Wie wichtig das Thema Glaube ist, beweist diese Vertretungsstunde, in der es vor allem um die Frage ging: Woran glauben wir eigentlich?

  • Juli_ane
    3
    Vertretungsstunde

    Peinlich gibt’s nicht

    Wut, Trauer, Freude, Eifersucht – das alles in einer Schulstunde? Aylin Tezel macht's möglich. Mit „physical theater“ betitelt sie ihre Vertretungsstunde im Grundkurs Darstellendes Spiel. Die Schüler des Berliner Lessing-Gymnasiums machen begeistert mit und löchern

  • FranziFranzzz
    Vertretungsstunde

    Hola, Klosterschule!

    Wenn sich einer mit Mode und dem Catwalk auskennt, dann ist das Jorge González. Der gebürtige Kubaner hat mit den Schülern der 8. Klasse der Klosterschule in Hamburg nicht nur über die neuesten Laufsteg-Trends gesprochen, sondern auch über Toleranz und Respekt.

  • Tobit
    5
    Vertretungsstunde

    Aberglaube für Anfänger

    Horoskope, Rituale, schwarze Katzen: Schauspieler Elyas M'Barek hat als Vertretungslehrer einer 10. Klasse an der Sabel Schule in München das Thema zumindest gestreift.

  • alina.bargzoog
    4.2
    Vertretungsstunde

    „Sport soll verbinden“

    Mit Ruhm und Ehre wurden die beiden Beachvolleyballer Julius Brink und Jonas Reckermann nach ihrem Olympiasieg in London überschüttet. Doch im Sport ist nicht alles Gold, was glänzt. Über Homophobie im Sport sprachen sie mit Elftklässlern aus Leverkusen.

  • grünerTee
    4.4
    Vertretungsstunde

    „The Magic
    of Labern“

    Bremen, Freitagnachmittag, kurz vorm Wochenende: Jan Böhmermann streunert über sein altes Schulgelände. Für SPIESSER wagt er das Lehrer-Experiment. Für die Schüler des Schulzentrums Bördestraße die Chance zum Entspannen – denken sie. Falsch gedacht!

  • sophielorraine.senf
    Vertretungsstunde

    Tierisches Wort-Hang-Around

    Alligatoah macht ernst und denkt mal an die Kinder! Irgendwo zwischen Wort-Hang-Around und Tautologie begibt er sich als Vertretungslehrer der 10. Klasse am Käthe-Kollwitz- Gymnasium Berlin auf die Suche nach dem schönsten Wort. Und beweist dabei selbst sein Können als Rapper und Poet.

  • TherryK
    5
    Vertretungsstunde

    So wie du kickst

    Es wurde geschwitzt, gekickt und gelacht. So erlebte SPIESSER-Praktikantin Theresa die SPIESSER-Vertretungsstunde mit MoTrip in der Gemeinschaftshauptschule Aretzstraße Aachen. Vor der 9b kam der Rapper als Sportlehrer mächtig ins Schwitzen.

  • CarlosVomDach
    Vertretungsstunde

    Punk gegen Pelzhandel

    Gar nicht mal so punk-rockig, sondern leicht nervös kehren die Jungs von Itchy Poopzkid an die Gründungsstätte ihrer Band – ihre alte Schule – zurück. Dort halten sie eine nachdenkliche Vertretungsstunde über soziale Missstände und die Verantwortung jedes Einzelnen.

  • Elektroprinzessin.
    Vertretungsstunde

    Gegen die braune Suppe

    Ibbenbüren scheint friedlich und ruhig. Kaum zu glauben, dass die Donots hier groß geworden sind. Laut vertreten die fünf Rocker ihre politische Meinung auf der Bühne. Doch was passiert, wenn statt eines tosenden Publikums 19 gespannte Augenpaare auf politische Statements warten?

  • sophielorraine.senf
    4
    Vertretungsstunde

    Sensationell geil

    Woche für Woche konkurriert Klaas Heufer-Umlauf vor laufender Kamera bei „Circus HalliGalli“ mit seinem TV-Kollegen Joko Winterscheidt. Ob der Entertainer auch ernst kann? Diesmal stellt er sich als Vertretungslehrer am Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Berlin beim Thema „Medien

  • Individuot
    5
    Vertretungsstunde

    Die Stunde der Rose

    Sein perlweißes Lächeln blitzt in der Sonne, Frisur und Sakko sitzen perfekt – und er hat Rosen dabei. Eigentlich fehlt nur das weiße Ross, als Paul Janke ein Hamburger Gymnasium in den Ausnahmezustand versetzt, um mit der 10b über Liebe zu philosophieren.

  • John H. Watson
    5
    Vertretungsstunde

    Manche Dinge fragt man nicht

    Fragen oder nicht fragen – das ist hier die Frage. Schauspieler und YouTuber Daniele Rizzo kehrt als Vertretungslehrer nach zwölf Jahren an seine alte Schule, das Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Dortmund, zurück. In einem Interview-Training mit Schülern der zehnten Jahrgangsstufe

  • Leonard Kehnscherper
    Vertretungsstunde

    Algen? Supergeil!

    Mit Sonnenbrille, Nagellack und dem berühmten Rauschebart betritt Friedrich Liechtenstein, besser bekannt als Mister „Supergeil“ aus der gelb-blauen Supermarkt-Werbung, die 10. Klasse des Berliner Gymnasiums im Bezirk Lichtenberg. Und er hat eine Mission: Er will die Jugend für

  • whiteblankpage
    5
    Vertretungsstunde

    „Ich will nicht doof aussehen!“

    Was bedeutet eigentlich Schönheit? Mit dieser Frage setzte sich Topmodel Lovelyn gemeinsam mit dem Kunstkurs des Weidener Augustinus-Gymnasium auseinander. Sie sprach mit den Schülern über den Schlankheitswahn im Model-Business, gesunde Ernährung und ihr fehlendes Talent beim Zeichnen.

  • Individuot
    Vertretungsstunde

    „Nee, ich singe nicht.“

    Malen nach Musik statt nach Zahlen. Das erlebte der Kunstkurs der Max-Beckmann-Oberschule Berlin, als dieser den DJ „Alle Farben“ vor die Nase gesetzt bekam. Frans Zimmer machte seinem Namen alle Ehre, legte Musik auf und entwarf mit den Schülern eigene bunte Albumcover.

  • SaskiaBecker
    5
    Vertretungsstunde

    „Explodierende Elefanten sind möglich“

    Montagmorgen, erste Stunde. Statt HTML-Codes bekam die 9. Klasse des Schiller-Gymnasiums in Köln in Informatik Promis vor die Nase gesetzt: Die YouTube-Stars von Y-Titty gaben Nachhilfe in Sachen Kreativität und verrieten, wie man mit Videos im Internet Geld verdienen kann. Natürlich hatten

  • MissFelsenheimer
    4
    Vertretungsstunde

    „Seid das Original, keine Kopie!“

    Freitagmorgen, noch eine Woche bis zu den Ferien: Poetry-Slammerin Julia Engelmann hat sich trotzdem in eine 12. Klasse der Oberschule an der Egge in Bremen gewagt. Dort hat sie mit den Abiturienten in spe über ihre Stärken und Schwächen gesprochen und allen eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein

  • Chino
    Vertretungsstunde

    "Weggucken ist halt einfacher"

    Carolin und Daniel von der Band Glasperlenspiel betreten die Aula des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums in Berlin. Zur Begrüßung gibt es erst einmal einen ordentlichen Applaus – ein ziemlich ungewöhnlicher Empfang für Vertretungslehrer. Das findet auch Carolin, die vor ihrer ersten