Frage der Woche

Bonpflicht – findet ihr das neue Gesetz sinnvoll?

06. Januar 2020 - 08:02
von SPIESSER-Redakteurin Onlineredaktion.
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Beigetreten: 25.04.2009

Gesundes und glückliches neues Jahr allerseits! Das gesagt, schauen wir uns mal die schon fast vergessene letzte Frage der Woche aus 2019 an. Wir wollten als Reaktion auf ein Leggings- und Jogginghosenverbot an einem Gymnasium von euch wissen, ob das eine gute und legitime Entscheidung sei. Fast die Hälfte von euch (48%) lehnt das Verbot ab, in der Schule gehe es um Bildung und nicht um Klamotten und jeder solle das tragen dürfen, worin sie oder er sich beim Lernen am wohlsten fühle. Dagegen halten 25%, dass Schule quasi der Arbeitsort von Schülerinnen und Schülern sei, wo man ordentlich hingehen sollte. Je 12% vertreten darüber hinaus die Meinungen „Ohne Jogginghose, ohne mich“ und „Wird eh Zeit für Schuluniformen“. Schön, wie uneinig ihr euch mal wieder wart. Mal sehen, was die Frage dieser Woche bringt.

Ein neues Gesetz soll Händlerinnen und Händlern das Unterschlagen von Umsätzen erschweren, die sogenannte „Bonpflicht“. Dahinter stecken zwei Forderungen: Erstens sollen Registrierkassen nachgerüstet und manipulationssicher werden, zweitens sollen Kundinnen und Kunden einen Bon unaufgefordert ausgehändigt bekommen. Alle Details sind in diesem Artikel der ZEIT festgehalten.

Bonpflicht – Findet ihr das neue Gesetz sinnvoll?

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Falscher Ansatz: Da leiden nur kleine Betriebe drunter, die sich die technische Umrüstung nicht leisten können. Steuerhinterzieher größeren Kalibers sind doch das eigentliche Problem.
Ja, aber: Die manipulationssicheren Kassen sind sinnvoll, die Bonpflicht dagegen ist nur Produktion von unnötigem Müll.
Nein: Kleinbetriebe, die keine elektronischen Kassen nutzen, betrifft das Gesetz nicht mal. Wie erfolgsversprechend ist das Ganze dann überhaupt?
Das ist mir alles egal, Bons schmeiße ich eh immer gleich weg.
Ja: Laut Bundesrechnungshof entgehen dem Staat durch nicht registrierte Bargeldumsätze geschätzte 10 Millionen Euro Steuereinnahmen. Das zu unterbinden, ist das Ziel.

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