Frage der Woche

Keine (Fußball-)WM für Russland – gerechtfertigt?

09. Dezember 2019 - 15:21
von SPIESSER-Redakteurin Onlineredaktion.
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Beigetreten: 25.04.2009

Vergangene Woche haben wir die Weihnachtszeit mit euch eingeläutet und wollten wissen, wann ihr so richtig in Weihnachtsstimmung geratet. Kurz gesagt: Der Großteil von euch ist schon voll dabei. 40 Prozent haben schon voller Euphorie mit Plätzchen backen und dekorieren begonnen. Dem steht rund ein Viertel (27%) gegenüber, die erst eine Woche vor Weihnachten so richtig in Stimmung kommen. Weitere 18% von euch mögen Weihnachten nicht, 13% können mit dem Fest nichts anfangen.

Weniger feierliche Schlagzeilen kommen aus dem Sport, konkret aus Russland. Nachdem die Manipulation von Dopingproben in einem russischen Kontrolllabor aufgedeckt wurde und damit der russischen Dopingsumpf immer größere Ausmaße annimmt, hat die Weltantidopingagentur (WADA) nun einen Schlussstrich gezogen: Russische Athletinnen und Athleten aller Sportarten sind für vier Jahre von internationalen Sportwettbewerben ausgeschlossen. Dazu zählen auch die Olympischen Spiele in Tokio (2020) und Peking (2022) sowie die Fußball-WM im selben Jahr in Katar. Die Leichtathletinnen und ihre männlichen Kollegen sind bereits seit mehreren Jahren suspendiert, dürfen aber mit einer Ausnahmegenehmigung als neutrale Athleten an den Start gehen, wenn sie nachweisen können, dass sie nicht Teil des Staatsdopings sind.

Was haltet ihr von der Sperre?

Icon: dope by ibrandify from the Noun Project

Das ist die richtige Antwort. Wer staatlich gelenkt betrügt, hat bei Olympischen Spielen & Co nichts zu suchen.
Na Moment mal, es gilt immer noch die Unschuldsvermutung. Solange jemand nicht positiv getestet wird, sollte auch niemand ausgeschlossen werden.
Ich halte nichts von Kollektivstrafen. Wenn einzelne Athleten positiv getestet werden, sollen nur sie suspendiert werden, nicht alle.
Die Politik spinnt ein Dopingnetzwerk, in der die Athletinnen und Athleten wie Marionetten genutzt werden. Aber sie werden jetzt bestraft, das ist nicht fair.
Mir doch egal, ich interessiere mich nicht für Sport.

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Kommentare

Ein Kommentar
  • Richtig ,damit sollte sauberer Sport die gleichen Voraussetzungen für alle fairen Sportler haben,wer betrügt oder sich andersweise ungerechte Vorteile verpaßt gehört ausgeschlossen.

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